Meine Ursel ist gegangen

  • Lieber Dieter,


    sie sind da. Immer. Wir sehen sie nicht und spüren sie auch nicht immer. Leider. Aber sie sind bei uns. Von Deiner Ursel kam ein berührendes Zeichen für Dich, und die Minimini wird auch wieder zu Dir kommen. Du konntest ihr nicht erklären warum Du sie festhalten mußtest, aber sie hat ja gemerkt daß sie wieder frei war.




    Ich brauche auch keine Beweise mehr, und ich freue mich für Dich.


    Liebe Grüße

    Lilifee

  • Hallo Ihr Lieben,


    ich habe vor gut 50 Jahren eine Ausbildung zum Erzieher gemacht, in dem Beruf aber nur ein Jahr gearbeitet weil ich ein Angebot bekam als Tourneeleiter für eine Konzertagentur zu arbeiten. Ein Angebot das ich nicht ablehnen konnte als Fan von Rockmusik. Nach dieser Zeit arbeitete ich dann als Taxifahrer. Ich hatte über lange Jahre eine Stammkundin. Als ich dann in Rente ging blieb ein loser Kontakt mit dieser Frau über WhatsApp oder gelegentlichen Telefonaten.

    Vor ein paar Wochen bekam ich eine WhatsApp-Nachricht in der sie mir von einer merkwürdigen Begebenheit erzählte. Sie war zu einer Veranstaltung eines sehr bekannten Mediums - er heißt Paul Meek - eingeladen. Dieser Paul Meek stellt in seinen Veranstaltungen Kontakte zu Verstorbenen her deren Angehörige anwesend sind. Meine Stammkundin, die von Ursels Fortgehen wusste, überlegte ob sie mich dazu einladen sollte, verwarf diesen Gedanken aber wieder weil sie dem Ganzen skeptisch gegenüber war. Sie war dann an diesem Abend erstaunt was das Medium den anwesenden Angehörigen übermitteln konnte.

    Am Schluss fragte Paul Meek: " wer ist Peters? " und wiederholte die Frage nochmal. Es meldete sich niemand. Ich heiße Dieter Peters, ich habe bei der Heirat Ursels Namen angenommen.

    Ich habe dann mit meiner früheren Kundin telefoniert und sie versicherte mir dass es keine Gästelisten oder irgend etwas gab wodurch Namen oder Ereignisse bekannt waren. Eine Geschäftsfrau aus dem Ort bei Nürnberg wo sie wohnt war vor zwei Jahren schon einmal bei einer Veranstaltung von Paul Meek. Damals stellte der den Kontakt zu ihrem verstorbenen Sohn her, der sich angeblich von einem Aussichtsturm gestürzt hatte. Ihr Sohn versicherte seiner Mutter es wäre kein Suizid sondern ein Unfall gewesen. Die Mutter schaltete daraufhin einen Anwalt ein, der herausfand dass das Geländer damals defekt war. Die Behörden stellten den Vorfall als Suizid hin um ihre Schuld zu vertuschen.

    Ich habe inzwischen sehr viel über Nahtod- und Nachtodkontakte gelesen und bin sicher dass mich meine Ursel über Paul Meek grüßen wollte.

  • Lieber Dieter. Das ist ein interessantes Thema. Ich habe damit immer folgendes Problem. In welcher Form leben unsere Lieben noch.?Die Seele braucht doch einen Körper. Was heißt eigentlich Seele. Auf alle Fälle kann es nicht so sein ,daß der Mensch, so wie wir in kennen, irgendwie oder irgendwo noch existiert. Ich denke, daß das alles dem Wunschdenken des Menschen entspringt.Ich habe ja auch eine Feder in meiner Loggia gefunden. Es hat mir gutgetan, zu glauben, daß mein Sohn mir ein Zeichen gegeben hat. Der Glaube an ein Jenseits war schon immer ein Wunsch der Menschheit. Aber die Realität in unserer Welt ist doch,dass wir den Tod alle erleben werden auf unserer Erde. Mehr wissen wir nicht.Wir,die wir noch leben, sollten jeden Tag,wenn wir aufstehen dankbar sein.Mir fehlt mein Sohn und kein Medium kann ihn ersetzen. Liebe Grüße von Christine.

  • Lieber Trommlerin,


    eine schöne Geschichte ja sie sind bei uns immer, gerade wenn wir Sie brauchen sind sie.

    Ich würde niemals ein Medium aufsuchen ich wüsste nicht für was.

    Aber wem es gut tut und hilft okay.

    Lass Dir das nicht nehmen das unsere Lieben immer bei uns sind ich bin da sehr sicher in welcher Art und Weise auch immer.


    Vlg. Linchen

  • Lieber Dieter,


    das ist wirklich unglaublich und kann kein Zufall sein. Deine Ursel wollte Dich ganz bestimmt grüßen. Ich habe auch einige Bücher über Nahtoderfahrungen u.a. von Dr. Raymond A. Moody. Er hat Nahtoderlebnisse erforscht und scheint seriös zu sein. Es ist faszinierend was manche Menschen erlebt haben. Ein Kontakt mit einem Medium würde mich schon interessieren. Ich glaube auch daß es Menschen gibt die medial begabt sind, aber bislang überwiegt noch die Angst an einen Scharlatan zu geraten. Schade, daß Deine Stammkundin sich nicht bemerkbar machen konnte. Aber wenn Ursel auf diesem Weg mit Dir Kontakt aufnehmen will, dann wird sie es weiter versuchen. Warte es einfach ab.


    Liebe Grüße

    Lilifee

  • Radiowellen sind immer um uns. Sie sind unsichtbar und unhörbar. Wir können sie nicht anfassen. Doch sie sind da. Erst mit einem Empfängergerät kann man sie wahrnehmen. Stellt man sich ein ausgeschaltetes Radio vor, so kommt man zu dem Schluss, dass auch ein Empfängergerät an sich erst mal gar nichts bewirkt. Man muss es erst einschalten und dann muss man die Frequenz suchen. Manche Empfängergeräte sind gleich auf klarem Empfang. Manche haben erst nur Statikrauschen zum weitergeben. Und wieder andere sind auf den "falschen" Sender eingestellt. Es gibt gute Radios. Die filtern Rauschen sehr effizient raus und finden schnell den gewünschten Sender. Es gibt aber auch Radios, die funktionieren gleich ab Werk nicht richtig. Und weil man das Rauschen nicht hören möchte, lässt man sie ausgeschaltet.
    Wir alle sind Empfänger der Frequenzen um uns. Was wir hören (sehen, riechen fühlen, wissen etc.) können variiert stark. Auch die Klarheit des Senders variiert. Und manchmal ist kein Sender da, den zu hören wir bestimmt sind. Die Frequenzen passen nicht. Das bedeutet mMn nichts weiter, als dass es eben so ist. Keine böse Absicht steckt dahinter. Wir verstehen es eines Tages. Da habe ich keinen Zweifel.

    Deine Ursel und du - das ist schon was besonderes. Lass dir keine "Zufälle" einreden. Selbst wer an Zufälle glaubt, muss irgendwann zugeben: das ist zuviel.

    Unsere Toten sind nicht abwesend nur unsichtbar,

    sie schauen mit ihren Augen voller Licht in unsere Augen voller Trauer.

    Es gibt ein Wiedersehen auf einer anderen Ebene.

    Und die Seelen unserer Vorausgegangenen begleiten uns

    Aurelius Augustinus

  • Liebe Christine,


    es gibt mittlerweile zigtausende Berichte von wiederbelebten klinisch toten Menschen, die weitgehend übereinstimmend von einem Austritt ihrer Seele/Bewusstsein aus dem Körper erzählen. Wie Lilifee schreibt forschen mittlerweile Ärzte wie Dr. Raymond A. Moody oder Bernard Jakoby an diesem Phänomen. Es gibt Operationen am Gehirn, bei denen der Mensch auf 16° heruntergekühlt und das Gehirn blutleer gemacht wird, also komplett ausgeschaltet wird. Auch diese Patienten berichten vom Austritt aus dem Körper, was beweist dass unser Bewusstsein nicht im Gehirn verankert ist, sondern eigenständig weiterlebt. Diese Menschen sehen ihren toten Körper liegen und wollen manchmal gar nicht wiederbelebt werden, weil das was sie außerhalb erleben so extrem schön ist.

    Natürlich wird das Phänomen Medium vielfach aus Geschäftemacherei missbraucht, was aber nicht heißt dass es nicht auch seriöse gibt.

    Wie Elster so schön schreibt, die Wellenlänge zwischen Sender und Empfänger muss stimmen.


    Ganz liebe Grüße nach Berlin

  • Lieber Dieter. Mag das alles stimmen, ich hätte aber meinen Sohn lieber wieder um mich herum. Wenn es ihm irgendwo gutgeht ,das wäre wunderbar. Ich möchte, daß er wiederkommt und klingelt und sagt:"Hallo Muddelchen , da bin ich wieder "Seine Leidenschaft war neben angeln das Kochen. Meine Tiefkühltruhe war voll von köstlichen Gerichten. Jetzt ist sie fast völlig verwaist.Was nützt mir all das Nachdenken über Nahtod,über Schwingungen und Zeichen. Das einzige, was mich manchmal tröstet ist , daß ich ab und an von ihm träume. Das ist sehr schön. Ich denke oft darüber nach,daß ich ihm vielleicht noch öfter hätte sagen müssen, was er für ein toller Mensch war.Solch ein Leben, wie ich es jetzt lebe auf unserem Planeten, wird es nicht noch einmal geben. Deshalb nutze ich jeden Tag ,um es mir irgendwie schön zu machen. Und wenn ich auf den Friedhof gehe, dann fühle ich mich ihm ganz nah. Hier hat er seinen Frieden gefunden. Ich habe keine Angst mehr vor dem Tod. Ich werde nun bald 82.Ich habe das Leben gelebt mit allen Höhen und Tiefen. Liebe Grüße von Christine.

  • Lieber Dieter,

    deine Geschichte ist ... ist...ist... mir fehlt das richtige Wort.


    Sie wirft Fragen auf, und du stehst jetzt mit diesen Fragen da. Was wollte Ursel sagen?


    Es ist verwirrend. Ich glaube selber eigentlich gar nicht an solche Dinge, und dennoch ist es schwierig, eine "vernünftige" Erklärung für Manches zu finden.

    Ich habe ja selber schon einiges erlebt, woran ich einerseits gar nicht glaube, andererseits habe ich es nunmal selbst erlebt, und damit muss ich dann zurechtkommen. Manches muss ich wohl nebeneinander stehenlassen. Ich wünschte ich wäre klarer und könnte einiges, was mich irritiert, einfach als wahr annehmen. So wie du.


    Ich hatte selber heute Nacht einen Traum. Davon erzähle ich gleich in meinem eigenen Wohnzimmer.

  • Liebe Elster, lieber Dieter,

    Wir alle sind Empfänger der Frequenzen um uns. Was wir hören (sehen, riechen fühlen, wissen etc.) können variiert stark. Auch die Klarheit des Senders variiert. Und manchmal ist kein Sender da, den zu hören wir bestimmt sind. Die Frequenzen passen nicht. Das bedeutet mMn nichts weiter, als dass es eben so ist. Keine böse Absicht steckt dahinter. Wir verstehen es eines Tages. Da habe ich keinen Zweifel.

    Deine Ursel und du - das ist schon was besonderes. Lass dir keine "Zufälle" einreden. Selbst wer an Zufälle glaubt, muss irgendwann zugeben: das ist zuviel.

    Diese Menschen sehen ihren toten Körper liegen und wollen manchmal gar nicht wiederbelebt werden, weil das was sie außerhalb erleben so extrem schön ist.

    Natürlich wird das Phänomen Medium vielfach aus Geschäftemacherei missbraucht, was aber nicht heißt dass es nicht auch seriöse gibt.

    Wie Elster so schön schreibt, die Wellenlänge zwischen Sender und Empfänger muss stimmen.

    das habt ihr wunderbar geschrieben. Besser kann man es nicht ausdrücken. Genau das empfinde und glaube ich auch. Niemand wird gezwungen etwas zu glauben, aber man kann es einfach stehenlassen daß andere daran glauben. Wir wissen alle (noch) nicht was uns erwartet wenn wir über die Brücke gehen. Unsere Lieben wissen es schon. Was schadet es zu glauben daß es etwas Schönes und eine bessere Welt sein wird? Mit dem Tod ist nicht alles zu Ende. Die Seele ist nicht aus Fleisch und Blut sondern Materie, und stirbt nicht. Es gibt verschiedene Wege auf denen unsere Lieben sich bemerkbar machen, oder es zumindest versuchen, und das muß nicht immer ein Medium sein. Es gibt auch andere Möglichkeiten. Ob wir sie wahrnehmen hängt von unserer inneren Bereitschaft ab, und wie Elster schrieb, die Wellenlänge muß stimmen. Laßt euch nicht beirren. Nach dem Lesen der Bücher von Dr. Moody habe ich gedacht, was diese Menschen erlebt haben ist so schön und Mut machend. Ich wollte ich wäre schon dort wo sie nur kurz sein durften.


    Liebe Grüße

    Lilifee

  • Zu dieser Zeit vor einem Jahr hatte der Sterbeprozess bei Ursel schon begonnen. Alle haben es gewusst, die Ärzte und die Pfleger, nur ich nicht. Mir wurde kein Wort darüber gesagt. Ob es Ursel selbst wusste oder ahnte, ich weiß es nicht. Hätte sie mir auch ganz bestimmt nicht gesagt. Nachdem Ursel gegangen war, hab' ich mich umfassend informiert, und plötzlich passte alles zusammen. Die klassischen Symptome, nachlassender Appetit, kaum Durst, das "Kaffeesatz-Erbrechen" und, und und...und ich versuchte sie immer zu Bewegung und Muskeltraining zu animieren. Jetzt mache ich mir Vorwürfe, wir hätten die letzte Zeit schöner verbringen können.

  • Was denn für Vorwürfe, lieber Dieter? Hättest du es gewusst, hättet ihr die Zeit bereits trauernd verbracht. So war die Zeit geprägt von liebevoller Zuwendung, Hoffnung und einer Art Selbstverständlichkeit, die Trauernde wie wir nie wieder erleben werden. Du warst bei ihr. Sie durfte sich innerlich verabschieden, ohne deine Verzeiflung dabei erleben zu müssen. Ich bin sicher, dass sie es wusste. Sie wollte eure Zeit nicht damit belasten. Alles war, was das betrifft, genau richtig!

    Unsere Toten sind nicht abwesend nur unsichtbar,

    sie schauen mit ihren Augen voller Licht in unsere Augen voller Trauer.

    Es gibt ein Wiedersehen auf einer anderen Ebene.

    Und die Seelen unserer Vorausgegangenen begleiten uns

    Aurelius Augustinus

  • Lieber Dieter,


    so oder so ähnlich denken vermutlich viele wenn der Partner oder die Partnerin nach einer Krankheit gegangen ist. Mach Dir keine Vorwürfe. Du hast die letzte Zeit mit Ursel so gut verbracht wie Du es konntest. Ob Ursel etwas gewußt oder geahnt hat weißt Du nicht, aber ganz gewiß hat sie Deine Anwesenheit und Deine Liebe gespürt. Und die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Mehr hättest Du nicht tun können.


    Liebe Grüße

    Lilifee