Mein geliebter Mann ist plötzlich verstorben. Ich kann nicht mehr.

  • Liebe Ute868,


    vielen Dank für deine Nachricht. Ich wollte eigentlich nie Psychopharmaka nehmen, aber ich bin zur Zeit so verzweifelt, dass ich es nun doch versuche. Mein Neurologe ist sehr einfühlsam und hat gemerkt, dass ich irgendwie Hilfe brauche. Er hat mir eine geringe Dosis verordnet und meinte, ich solle es mal für 3 Wochen versuchen und dann wieder mit ihm darüber sprechen. Das mache ich jetzt auch, Ich hoffe halt, dass es ein bisschen erträglicher damit wird. Ich kann einfach nicht mehr. Alles ist so sinnlos.


    Liebe Grüße und dir auch alles Gute, Mauseline

  • Liebe Linchen1,


    ja, wenn meine "kleine" große Maus ( sie ist eine deutsche Dogge) zum Schmusen kommt, das ist ihre Lieblingsbeschäftigung, oder wie eine Irre im Garten herumrennt, das ist schon ein bisschen tröstlich,


    Liebe Grüße, Mauseline

  • Liebe Mauseline

    lass dir von deiner Riesenmaus etwas Lebensfreude vermitteln. Auch wenn du sie nicht spüren kannst, kann es wie eine kühlende Salbe auf der wunden Seele wirken. Wenigstens für ein paar Augenblicke. So kurz nach einem schweren Verlust sind Augenblicke viel! Lass dir nicht einreden, wann du dich wie zu fühlen hast. Nie!

    Ganz langsam, kaum merklich, werden es mehr Augenblicke, dann Minuten und Stunden. Es dauert so lange es dauert. Aber du musst auf keinen Fall die Hoffnung verlieren.

    Unsere Toten sind nicht abwesend nur unsichtbar,

    sie schauen mit ihren Augen voller Licht in unsere Augen voller Trauer.

    Es gibt ein Wiedersehen auf einer anderen Ebene.

    Und die Seelen unserer Vorausgegangenen begleiten uns

    Aurelius Augustinus