Tipps: Bücher und andere Medien, Veranstaltungen etc.

  • liebe Niobe <3

    Ich danke DIR von ganzem , gerade völlig, völlig beruehrten Herzen ....


    ueber die traurigen, dennoch kraftvollen Herzensworte von Joanne Cacciatore...

    die Liebe und die Trauer bleiben verschmelzend ein Leben lang...


    aber JA sie will ihr Kind lebendig zurueck...

    wie wir das uns alle so sehr wuenschen von unseren geliebten Menschen.


    Noch einmal DANKE<3 liebe Niobe  <3

    deine <3Sverja

  • Liebe Niobe ,


    ich bin begeistert habe reingelesesen der absolute Hammer eins zu eins wie es mir gegangen ist....zu nichts zu gebrauchen die Arbeit gerade so geschafft weil ich funktioniert habe, so wie viele hier.

    Ja ein wichtiges Buch müsste viel viel lauter sein. .....Danke:2:


    Vlg. Linchen

  • Zeigt mir einmal mehr das ich nicht anders bin nicht unnormal sondern das es das ist was es ist.....Trauer die so viel mehr ist.:33::33:

    Du glaubst gar nicht wie gut das tut.

    Obwohl ich ja von meiner Therapeutin auch gehört habe das ich völlig normal bin das alles okay ist.


    Vlg. Linchen

  • forum.aspetos.com/attachment/14927/


    Das Gefühl, von Ihrem Leben und anderen Menschen getrennt zu sein, ist #PerfectlyNormal in der Trauer


    FB Refuge in Grief:

    Feeling disconnected from your life & other people is #PerfectlyNormal in grief. When someone you love dies or some other life-altering event enters your life, everything changes. Time has stopped. The world splits open, and nothing feels real. Everything is different now. There is no place this loss has not touched. ⁣


    The ordinary, everyday world that others still inhabit feels coarse and cruel. People talk at you and for you and around you, and not only do you no longer understand what they're saying, you no longer care. Your life was normal, and then, suddenly, it’s anything but normal. ⁣

    Life-altering loss obliterates our touchstones, our references and connections that help us make sense of the world and our place in it. ⁣

    If you've lost the person who helped the world make sense, who helped you make sense, who understood you without explanation - it’s no wonder you don’t feel connected to your own life or the people around you. You’re not alone if you find it hard to connect with humans in general, too. ⁣

    Grief strips life down to its irreducible essentials. In that visceral state, your distance from the “normal” world can feel insurmountable. There’s an uncomfortable truth here: you are not like other people. Not right now.⁣⁣

    Whether it lasts a moment, or feels interminable, this feeling of disconnection is common. It entirely sucks, and it’s #PerfectlyNormalGrief.⁣ ...

    Notdürftige Google-Übersetzung:


    Das Gefühl, von Ihrem Leben und anderen Menschen getrennt zu sein, ist #PerfectlyNormal in der Trauer. Wenn jemand, den Sie lieben, stirbt oder ein anderes lebensveränderndes Ereignis in Ihr Leben eintritt, ändert sich alles. Die Zeit ist stehen geblieben. Die Welt bricht auf und nichts fühlt sich echt an. Alles ist jetzt anders. Es gibt keinen Ort, den dieser Verlust nicht berührt hat. ⁣

    Die gewöhnliche, alltägliche Welt, in der andere noch leben, fühlt sich grob und grausam an. Die Leute sprechen dich an und für dich und um dich herum, und du verstehst nicht nur nicht mehr, was sie sagen, es interessiert dich auch nicht mehr. Dein Leben war normal, und plötzlich ist es alles andere als normal. ⁣

    Ein lebensverändernder Verlust löscht unsere Prüfsteine, unsere Referenzen und Verbindungen aus, die uns helfen, die Welt und unseren Platz darin zu verstehen. ⁣

    Wenn Sie die Person verloren haben, die der Welt geholfen hat, einen Sinn zu finden, die Ihnen geholfen hat, einen Sinn zu finden, die Sie ohne Erklärung verstanden hat – ist es kein Wunder, dass Sie sich nicht mit Ihrem eigenen Leben oder den Menschen um Sie herum verbunden fühlen. Du bist nicht allein, wenn es dir auch im Allgemeinen schwer fällt, dich mit Menschen zu verbinden. ⁣

    Trauer reduziert das Leben auf seine nicht reduzierbaren Wesensmerkmale. In diesem viszeralen Zustand kann sich Ihre Distanz zur „normalen“ Welt unüberwindbar anfühlen. Hier gibt es eine unbequeme Wahrheit: Sie sind nicht wie andere Menschen. Nicht jetzt.⁣⁣

    Ob es einen Moment dauert oder sich endlos anfühlt, dieses Gefühl der Trennung ist weit verbreitet. Es ist total scheiße und es ist #PerfectlyNormalGrief.⁣

    ⁣...

  • Post by Niobe ().

    This post was deleted by the author themselves ().
  • Guten Morgen an alle :*


    Ich habe mir gestern ein neues Buch gekauft. Der Titel sprach mich sofort an. " endlich. Über Trauer reden" Ich habe jetzt die ersten 50 Seiten gelesen und ich finde es sehr gut.


    Ich wünsche euch allen einen guten Tag den wir überleben.

  • Post by Niobe ().

    This post was deleted by the author themselves ().
  • Recovered is such a strang word


    I’ve been recording a lot of interviews lately. One thing they all seem to have in common: the interviewer asks me about how my work – and my life – relate to Matt’s death. They want to know if I’m…. recovered.

    “Recovered” is such a strange word. I mean, I can talk all day about grief, and about why this work matters. And my voice still cracks when I tell his story. Our story. That it’s been several years since his death, that I’ve told the story – his story, our story, mine – a million times, doesn’t matter. It’s not just a story. It still matters. It still hurts.

    Even though I am largely “fine,” these years out from Matt’s death, it is still inconceivable to me that that man is dead. DEAD. WTH.

    What’s more, I can’t believe I survived. In those early days (months, years), the thought of a good life – any life – was horrifying to me. And yet, here I am. Happy. Despite the gaping hole in my life his death created. Despite missing him, missing our life, missing that person I was back then. Life grew in and around that crater, in ways I could not have imagined (in fact, resented and resisted) in those early days.

    It’s a weird reality.

    So when I’m asked, in conversation after conversation, about my recovery, this is how I respond: I didn’t die back then, much as I may have wanted to. In the early days, I was horrified – disgusted – with the very idea that I would ever be “okay,” let alone happy. I couldn’t see any way that could happen, and not diminish Matt’s place in my life, in our life.

    That it’s happened – of its own accord – still surprises me. I’m so thankful for it, and – it’s still a little strange.


    The truth is, being happy now does not negate the pain of his death. They don’t cancel each other out. I carry both of them. Those two realities share the same space, side by side. They most likely always will.

    If you’re wrestling with the idea (from inside yourself or from others around you) that at some point, you’ll be “okay,” please know that it’s absolutely normal to feel freaked out by the idea.

    However long it takes, your heart and your mind will carve out a new life amid this weirdly devastated landscape. Little by little, pain and love will find ways to coexist. It won’t feel wrong or bad to have survived. It will be, simply, a life of your own making: the most beautiful life it can be, given what is yours to live.

    Both things will always be true.


    Megan Devine


    Notdürftige Google-Übersetzung:


    Ich habe in letzter Zeit viele Interviews aufgezeichnet. Eines scheinen sie alle gemeinsam zu haben: Der Interviewer fragt mich, in welchem Zusammenhang meine Arbeit – und mein Leben – mit Matts Tod stehen. Sie wollen wissen, ob ich … erholt.


    „Erholt“ ist so ein seltsames Wort. Ich meine, ich kann den ganzen Tag über Trauer reden und darüber, warum diese Arbeit wichtig ist. Und meine Stimme bricht immer noch, wenn ich seine Geschichte erzähle. Unsere Geschichte. Dass seit seinem Tod mehrere Jahre vergangen sind, dass ich die Geschichte – seine Geschichte, unsere Geschichte, meine – millionenfach erzählt habe, spielt keine Rolle. Es ist nicht nur eine Geschichte. Es ist immer noch wichtig. Es tut immer noch weh.


    Auch wenn es mir in diesen Jahren nach Matts Tod weitgehend „gut“ geht, ist es für mich immer noch unvorstellbar, dass dieser Mann tot ist. TOT. WTH.


    Außerdem kann ich nicht glauben, dass ich überlebt habe. In diesen frühen Tagen (Monaten, Jahren) war der Gedanke an ein gutes Leben – jedes Leben – für mich entsetzlich. Und doch bin ich hier. Glücklich. Trotz des klaffenden Lochs in meinem Leben, das sein Tod hinterlassen hat. Obwohl ich ihn vermisse, unser Leben vermisse, die Person vermisse, die ich damals war. Das Leben wuchs in und um diesen Krater auf eine Weise, die ich mir damals nicht hätte vorstellen können (tatsächlich übel nehmen und widerstehen).


    Es ist eine seltsame Realität.


    Wenn ich also in einem Gespräch nach dem anderen nach meiner Genesung gefragt werde, antworte ich so: Ich bin damals nicht gestorben, so sehr ich es mir vielleicht gewünscht hätte. In den frühen Tagen war ich entsetzt – angewidert – von der bloßen Vorstellung, dass ich jemals „okay“ sein würde, geschweige denn glücklich. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass das passieren und Matts Platz in meinem Leben, in unserem Leben, nicht schmälern könnte.


    Dass es passiert ist – aus eigenem Antrieb – überrascht mich immer noch. Ich bin so dankbar dafür, und – es ist immer noch ein bisschen seltsam.



    Die Wahrheit ist, jetzt glücklich zu sein, negiert den Schmerz seines Todes nicht. Sie heben sich gegenseitig nicht auf. Ich trage beide. Diese beiden Realitäten teilen sich den gleichen Raum, Seite an Seite. Das werden sie höchstwahrscheinlich immer tun.


    Wenn Sie mit der Idee ringen (von innen oder von anderen um Sie herum), dass Sie irgendwann „okay“ sein werden, wissen Sie bitte, dass es absolut normal ist, sich von der Idee ausgeflippt zu fühlen.


    Wie lange es auch dauert, Ihr Herz und Ihr Verstand werden inmitten dieser seltsam verwüsteten Landschaft ein neues Leben erwecken. Nach und nach werden Schmerz und Liebe Wege finden, um nebeneinander zu existieren. Es wird sich nicht falsch oder schlecht anfühlen, überlebt zu haben. Es wird einfach ein Leben sein, das Sie sich selbst erschaffen haben: das schönste Leben, das es sein kann, wenn man bedenkt, was Sie zu leben haben.


    Beides wird immer wahr sein.


    Megan Devine

  • Ich schieb es jetzt mal auf die Trauerdemenz. Das Buch habe ich ( in der deutschen Fassung ) Ich dachte es sei ihr zweites Buch und das hab ich noch nicht auf deutsch gefunden. Hab allerdings in den letzten Wochen nicht mehr nachgeschaut ob es schon raußgekommen ist.

  • Ich schieb es jetzt mal auf die Trauerdemenz. Das Buch habe ich ( in der deutschen Fassung ) Ich dachte es sei ihr zweites Buch und das hab ich noch nicht auf deutsch gefunden. Hab allerdings in den letzten Wochen nicht mehr nachgeschaut ob es schon raußgekommen ist.

    Es gibt inzwischen auch auf deutsch noch ein Journal - parallel zum Buch.