Durch tragischen Herztod auf dem Gehweg neben mir laufend nach 24 gemeinsamen Jahren die Partnerin verloren

  • Liebe Andrea,


    ich danke Dir für Deine tröstenden Worte.


    Nach 11 Monaten Kampf gegen das Abfindenmüssen mit dem Tod eines geliebten Menchsne, dne fröhlichsten und gutherzigsten Menschenn

    den man sich vorstellen kann


    ist der Kopf, der Körper müde geworden.


    Dass Dorit einmal sterben würde, habe ich nicht für möglich gehalten, obwohl ich es von Anfang an hätte wissen müssen, sie hat mir das Wasser in den Beinen sogar gezeigt und ich war erschüttert über ihre Antwort, es wäre nicht so schlimm und man bräuchte nichts zu machen.

    Dann hatte sie alle 6 Wochen Bluttests und EKG und diese strengen kontrollen, die wegen den starken Tabletten nötig waren, haben mir zusammen mit ihrer lebensfrohen Art das Gefühl gegeben, es könne ihr eigentlich niuchts passieren.


    Und doch gab es Warnzeichen, die ich aus Beschäftigung mit anderen Dingen, dann der Belastung durch meinen alten Vater, einfach ignoriert habe und dann ist sie an meiner Hand gehend tot hingefallen, Herztod und seit diesem Schreckensmoment


    nun nach über 11 Monaten da ist klar, dass ich solange ich hier noch leben muss, einsam und aallein sein werde und Dorit nur in Form von seltenen Zeichen und manchmal einem Jenseitskontakt wahrnehmen kann,


    aber körperlich ist Dorit in diesem Leben für mich weg und nur die alten Aufnahmen sind als Erinnerung geblieben. Einsam und allein in der eisigen Kälte des Wissens um einen toten liebsten Menschen, den man hätte verhindern können mit mehr Überblick, mehr Zeit genommen, das ist schier unerträglich.


    Dorit sie war mein Leben, das jetzt aus ist. Ich nehme nur noch Beruhigungsmittel, gehe viel spazieren, das ist alles, wofür mein irdisches Dasein noch reicht.


    Es hat 11 Monate gedauert, dies alles voll zu begreifen und morgens da wache ich auf und weiss, dass ein neuer sinnloser Tag ohne die Liebe einer Partnerin sich auftun wird und wenn der vorbei ist, ist man der Erreichnung des Lebensendes nähergekommen.


    Mein Seelenplan war definitiv mit dem Tod des letzten noch übriggebliebenen lieben Menschen in meinem Leben auch zu Ende, jetzt sind sie alle fort.


    LG

    Matthias

  • Nachdem ich heute abend einen halbwegs durchwachsenen telefonischen Jenseitskontakt hatte, bei dem sehr viele Seelen durcheinandergeraten waren, aber immerhin die Dorit unsere ehemalige Lieblingssendung "Wetten dass" wiedererkannte,


    weiss ich heute abend viel weniger als sonst, was ich noch posten soll.


    SAGe EINFACH: GUTE NACHT.


    Und morgen wieder 'the same procedure as every day', die aber durchaus nicht spassig sein wird !


    Matthias:2:

  • Heute morgen dafür war es wieder ein Start in einen weiteren Tag der eisigen Kälte der Leere und Einsamkeit


    und, egal wie Nico das jetzt wieder kommentieren wird:


    Ich weiss, wem ich mein Leben zu verdanken habe und habe immer versucht, das Beste daraus zu machen aber ein irdisches Leben es ist endlich und

    ich frage mich auch heute wieder, wofür ich eigentlich lebe:


    Dafür, dass ich mit gebrochener Rippe das Grundstück wieder von Blättern und Unkraut bereinigen muss,

    dass ich bald meinen alten pflegebedürftigen Vater wieder pflegen muss, der Dorit nie respektvoll behandelt hat

    dass ich zugunsten arbeitsmässiger Dinge und Pflege meines Vaters den fröhlichsten Menschen, meine Dorit STRÄFLICH vernachlässigt habe

    dass dieser liebenswerte Mensch von Erden weg ist.


    Sie ist heimgegangen so wie alle meine liebsten Angehörigen (beide Omas, 2 Cousins und Cousine, Schwiegermutter, Mutter, Onkel und Tante, UND ZULETZT NOCH MEINE LIEBE DORIT).


    Für diese lieben Menschen, besonders natürlich für meine DORIT möchte ich gern leben, für sie hat es sich immer gelohnt zu leben, weil sie immer in Liebe und Dankbarkeit zu mir gestanden haben.


    Diese lieben Menschen leben nicht mehr hier, für sie kann ich in dieser Welt nicht mehr leben und ich muss den ganzen Tag NUR WEINEN und der Sehnsuchtstrennungsschmerz wird jeden Tag schlimmer und schlimmer.


    Ja die Therapeuten und auch die Jenseitsmedien, es sind doch fremde Menschen und in keinster Weise mit meinen lieben Vorausgegangenen im Entferntesten vergleichbar.

    Eine Trauer, von der ich Anfangs einmal glaubte, sie zügig überstehen zu können. Aber in der Realiutät hat sich das als richtig erwiesen, was man mir schon anfangs prophezeit hatte von Leuten, die selbst nach 15 Jahren eine schwere Trauer noch nicht überstanden hatten:


    Das wird mich bis ans Lebensende verfolgen und da soll ich mich nicht fragen, wann dieses Lebensende erreicht ist. Wenn ich doch hier auf Erden keine Freude mehr haben werde und kann mit dem Wissen, die liebsten Menschen für immer und ewig verloren zu haben, solange ich auf Erden lebe.


    Und so gehe ich dann wieder raus, die Strasse mit dem Besen kehren, den Sauger kann ich mit meiner gebrochenen Rippe nicht halten und wieder freue ich mich erst, wenn es abends ist, ich das Grab gepflegt habe und mit den entsprechenden Hilfsmitteln zur Ruhe gekommen bin und in einen weiteren freudlosen Tag hineinschlafe, der mich meinen liebsten Angehörigen ein winziges Stück nur näher bringt.


    Soviel erst einmal von mir wieder an einem partner-und freudlosen Morgen

    Nur wer Dorit gekannt hat, ihre herzensgute, immer hilfsbereiten fröhliche Art, der kann überhaupt nachvollziehen, was ich für immer auf Erden verloren habe.


    Matthias

  • Lieber Matthias,


    lass doch die dämliche Strasse beiseite.


    Gehe zum See, setze DICH auf die Bank und mache wieder schöne Fotos.


    Die Strasse läuft nicht weg, vielleicht kommt ja der Wind und fegt für DICH.


    Ich wünsche DIR, trotz deines SEELEN-SCHMERZES, ein einigermassen erträgliches Wochenende.


    Ich habe vorhin auch den Besen weggeworfen und überlasse dem Unkraut die Gosse.


    Gehe jetzt in den Wald und erinnere mich an die vergangene Zeit mit Rosi.


    Mir bleibt ja NICHTS anderes übrig: ERINNERUNG !!!


    Liebste Grüße,

    Uwe.

  • Lieber Uwe,


    wie Recht Du hast.

    Hier in meiner Umgebung sind alles Leute, die den ganzen Tag den Arbeitswütigen geben, immer neue krachmachende Geräte schwenken sie herum,

    die haben noch nie im Leben ein lieben Menschen an ihrer Seite verloren,


    Denen geht es scheinbar immer gut. Warum manche vom Trauerschmerz verschont bleiben, andere dafür diesen in schlimmster Form erleben müssen, das

    was man als ungerecht bezeichnen könnte, das ist so schwer zu ertragen.


    Ja ich werde noch ein wenig einkaufen und dann meine Runden drehen und auf der Bank die Stockenten beobachten.


    Der Schmerz treibt mir die Tränen in die Augen, Dorit sie war herzensgut und fröhlich und ich erinnere mich in Liebe gern an sie, aber es wird niemals wieder so sein.


    Erst wieder wenn auch ich heimgagengen bin.


    Ja die Erinnerung, ich kann diese nicht so schön wie Du durch Deine Lieder ausdrücken, zu verkrampft bin ich und finde einfach die Ruhe nicht.


    Ja ich werde heute wieder den Burgsee besuchen, jetzt bringe ich mich erst einmal durch eine Meditation zur Ruhe.


    Danke lieber Uwe für Deine verständnisvollen Worte, haben wir beide das Liebste auf Erden verloren an die geistige Welt, wo sie sich wohlfühlen, aber auch unsere Trauer spüren können.


    Liebste Grüsse

    Matthias

  • Lieber Matthias,


    Erst wieder wenn auch ich heimgagengen bin.

    Da werden wir BEIDE noch einen langen Weg vor uns haben.


    Es gibt ja so viele Statistiken.


    Wenn ich denen glauben soll, dann habe ich noch mindestens 26 Jahre vor mir, bis ich Rosi wieder umarmen darf.


    Frage mich nur, wie ich diese Zeit sinnvoll verbringen "MUSS".


    Ja: MUSS.


    Habe ich mir so nicht vorgestellt.


    Wenn die zukünftigen Tage so verlaufen werden, wie bisher, dann PROST MAHLZEIT !!!


    Will ich gar-nicht drüber nachdenken.


    Heute genehmige ich mir mal einen guten Whiskey.


    Habe noch eine Flasche aus der "GUTEN" Zeit, passt bestimmt jetzt gut zur "SCHLECHTEN" Zeit.


    Ich trinke aber nicht zu viel, will ja bei klarem Verstand die zukünftige Zeit im Auge behalten,


    damit mir vom Seelen-Schmerz NICHTS entgeht !!!!!!


    Liebste Grüße,

    Uwe.

  • Lieber Matthias, lieber Uwe,

    habe eben mit Tränen in den Augen eure Beiträge gelesen. Und in Gedanken rufe ich laut "ich auch, mir geht es ganz genauso". Hoffentlich stimmt die Statistik nicht, aber ich fürchte dieses "Glück" werde ich auch haben und noch sehr lange auf das Wiedersehen mit meinem Andreas warten müssen.


    Lieber Uwe, Dein ja, Galgenhumor zaubert mir aber auch immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Du bringst es auf unnachahmliche Weise immer wieder genau auf den Punkt. Das ist einfach, wie hast Du mal geschrieben, HERRLICH :!:Und tut so gut.

    Abgesehen von Silvester trinke ich ja so gut wie keinen Alkohol. Aber beim letzten Einkauf hat sich doch glatt eine Flasche Rotwein in den Einkaufswagen verirrt. War bestimmt ein Versehen. 8o Und wenn Du erlaubst, stoße ich heute Abend mal mit Dir an. Aber nicht zu viel, wegen dem klaren Verstand ....

    Einfach HERRLICH

    Liebe Grüße aus dem Rheingau

    Lilifee

  • mal einen guten Whiskey.


    Habe noch eine Flasche aus der "GUTEN" Zeit, passt bestimmt jetzt gut zur "SCHLECHTEN" Zeit.

    Ja ich trinke mich mit einem guten französischen Rotwein in den Schlaf und bitte entschuldige, wenn Du jetzt gleich wutschnaubend werden wirst,


    26 Jahre (woher kommt diese Statistik) halte ich das nicht durch, soviel ist sicher, auch ich trinke erst abends da kann ich bei den Aufzeichnungen von Jenseitssittings oder den alten Videos mit Dorit abschalten, manchmal sehe ich auch TV Serien, die Dorit früher auch mit angeschaut hat, wenn ich nicht durch zuviel Dorits Stimme wieder in den Negativstrudel hineingezogen werde.


    Auf jeden Fall zeigt mir meine Appetitlosigkeit des ausgefallenen Mitagessens, dass ich im Trauerloch bin. Noch 1 h Ruge und dann raus an den Burgsee, wenigstens muss ich dort keine Maske tragen.


    Ich trinke aber nicht zu viel, will ja bei klarem Verstand die zukünftige Zeit im Auge behalten,


    damit mir vom Seelen-Schmerz NICHTS entgeht

    Hier wiederum unterscheiden wir uns diametral. Ich trinke, um den Seelenschmerz betäuben zu können, da kann ich mir alte Urlaubs-DVD oder Kassetten mit Dorit ansehen, ohne gleich an ihre ewige Abwesenheit zumindest in dieser Welt gleich denken zu müssen.


    Aber ich verstehe natürlich auch die Ironie in Deinem Satz.


    So nachher melde ich mich wieder von meinem , Dorits lieben Burgsee.


    Liebe Grüsse

    Matthias

  • Hoffentlich stimmt die Statistik nicht, aber ich fürchte dieses "Glück" werde ich auch haben und noch sehr lange auf das Wiedersehen mit meinem Andreas warten müssen.

    Uwe wird das sicher gründlich recherchiert haben, aber auch mich kann dieser Wert nicht glücklich machen, aber es ist eben ein statistischer Wert und wir alle wissen, das eine Statsitik eben nur eine Statistik ist.


    Heute abend so gegen 20 Uhr da können wir anstossen.


    Gerade höre ich schon wieder fürchterliches vom Jenseitskontakt, da kommt heraus, dass sie wollte, dass diue leeren Flaschen abgegeben werden sollten, davon hat sie nichts am Unglückstag erzählt. Da wäre sie mit der Atemnot nie und nimmer den Weg gegangen und könnte noch irdisch leben und eben nicht nur als für unsere Sinne unerreichbares Geistwesen, was mir viel lieber wäre.


    Dann bis nachher.


    LG

    Matthias

  • Lieber Matthias,

    das machen wir, und vielleicht stößt ja Uwe um diese Zeit auch mit uns an. Und für Statistiken gilt ja eigentlich das geflügelte Wort "Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast". Vielleicht müssen wir doch kein "Glück" haben, darauf kann ich nämlich gut verzichten.


    Sei bei den Jenseitskontakten und Medien bitte etwas vorsichtig. Den Weg zum Auto wäre Dorit vielleicht nicht gegangen, aber wer kann wissen, ob sie nicht aus einem anderen Grund diese Atemnot gehabt hätte. Und dann hättest Du auch nichts machen können.


    Wünsche Dir einen erholsamen Aufenthalt an eurem Burgsee. Dorit geht mit Dir. <3


    Liebe Grüße

    Lilifee

  • Ich danke Euch,


    Gemeinsamkeit kann vielleicht den Schmerz lindern, da fällt mir der Spruch vom geteilten Leid ein.


    Wir hätten uns vielleicht schon uns kennen müssen, als unsere Liebsten noch gelebt haben, dann hätten


    wir vielleicht auch unseren Partnern besser helfen können.


    So jetzt drehe ich wieder meine Runden am Burgsee.


    LG:S:30::95:

    Matthias

  • Lieber Matthias,


    deine Bilder sind schöner als die bildhafte Vorstellung,


    dass DU deine Strasse fegst.


    Ich wünsche DIR einen kraftgebenden Rundgang um den See,


    mit vielen und liebevollen Erinnerungen an Dorit.


    Liebe Grüße,

    Uwe.

  • Lieber Uwe,


    ich höre jetzt vom Diktiergerät Aufzeichnungen der letzten Jenseitskontakte, will Dorit für mich damit wieder etwas

    bei meinem Spaziergang in mein jetziges Leben zurückholen.


    Vielleicht sitzt Dorit neben mir auf der Bank, ich hoffe es auf jeden Fall, auch wenn ich sie weder sehe noch spüre,

    vielleicht ist es auch zu windig, um ihre Energie spüren zu können.


    Liebe Grüsse

    Matthias

  • Lieber Matthias,


    egal was Nico gepostet hat, es ist seine Auffassung und er ist noch sehr dem Thema Schuld und Sühne verhaftet.

    Die geistige Welt wertet nicht und es gibt keinen strafenden Gott, der entscheidet, wer wen sehen darf, wenn wir sterben und auf die andere Seite überwechseln.


    Diese Empörung die aus seinen Worten spricht ist die Empörung eines Menschen, der sehr am Leben hängt und diesen gewaltigen Schmerz, der uns widerfahren ist nicht nachempfinden kann, weil er selber es nicht erlebt hat.

    Das kann man ihm nicht vorwerfen.

    Ich habe oft selber gesagt, ich würde jederzeit meine restlichen Jahre an einen Menschen verschenken, der sie noch gut nutzen kann, denn für mich sind sie verschwendet. Aber leider funktioniert das nicht, denn jeder hat seine Lebenszeit und niemand stirbt, dem es nicht bestimmt ist zu sterben.


    Ja lieber Nico, du magst stauenen und erschüttert sein, es gibt tatsächlich Menschen, die das Leben nicht als wertvolles Geschenk empfinden, sondern eher als Strafe und sie haben alle ihre guten Gründe dazu.

    Ich gehöre auch zu diesen Menschen und dennoch nehmen ich und all die anderen die Herausforderung an und wachsen an unserem Leid und an der Verarbeitung einer Trauer, die einem den Boden unter den Füßen wegzieht, die dafür sorgt, dass das Leben nie mehr so sein wird wie es vorher war und mit einer Sehnsucht im Herzen, die nur durch unser Wiedersehen mit unseren Liebsten an unserem Todestag gestillt werden kann.

  • Liebe Tigerlily,


    ich antwortespäter.


    Jetzt erst einmal mein letztes Bild vom Burgsee, es wird windig und hatte gersdae ein unangenehmes Telefonat mit meinem Vater in Klinik.


    Hier eine glückliche Familie am Burgsee, ja davon sind wir weit entfernt.


    LG

    Matthias