Posts by Sonnenblumen

    Liebe Wanderin,

    du sprichst mir aus der Seele. Draußen im Garten zu sitzen, die Vögel zwitschern, die Nachbarn grillen.... da fühlt man sich sehr alleine. Ich hoffe inständig, dass ich das irgendwann wieder genießen kann :13:. Lg

    Liebe Carmen,

    als ich gerade deinen Beitrag gelesen habe, fühlte ich mich so sehr angesprochen.

    mich tröstet bei aller trauer um meinen Schatz das er nicht mehr leiden muss:13:es war so schwer zu sehen wie sein Körper sich selbst zerstörte...die Hoffnung langsam aber wirklich langsam schwand...wir haben so gehofft das die neuen Stammzellen genug Kraft haben aber leider :13:

    Auch wir haben jahrelang gehofft und wurden immer wieder belohnt, aber ab Oktober letzten Jahres wurde die Angst immer größer und die Hoffnung kleiner. Wie schwer war es oft mit dem Wissen um die Krankheit meines Mannes zu leben und gleichzeitig immer nach vorne zu schauen. Aber wir hatten viele glückliche Momente.... ich kann es noch nicht wirklich begreifen, dass er nicht mehr da ist, aber um nichts in der Welt wollte ich, dass es ihm so schlecht ginge wie im letzten Monat.

    Danke für deine Worte, dass mich sein Nichtleiden müssen trösten kann. Das habe ich noch nicht so gesehen....

    Hab einen schönen Tag mit Balu

    Liebe Carmen,

    ich finde es so schön, dass neben unseren traurigen Gedanken und Gefühlen du uns ein bisschen Freude bereitest mit Balu. Kraul ihn auch von mir :)

    Liebe Carmen, dass er groß wird sieht man schon an seinen Pfoten. :8:Sicherlich wirst du beim Gassi gehen oft auf das süße Hundebaby ständig angesprochen. Hat er schon durchgeschlafen? Es ist doch total schön, wenn man nach Hause kommt und da freut sich jemand auf dich.... Sei lieb gegrüßt

    das kann ich mir gut vorstellen, dass ein Haustier im Bett tröstet. Unser Hund spielt da leider nicht mit ;(:S. Von Anfang an wollte er nicht aufs Sofa oder auf den Schoß zum Kuscheln. Wahrscheinlich ist ihm das zu warm mit seinem Fell. Aber er holt sich auch so seine Streicheleinheiten. Man muss sich einfach bücken :D und bleibt so in Bewegung. LG und einen schönen Tag, ihr Hundefrauen

    Liebe Alexa,

    ich lese die Einsamkeit aus deinen Worten und sende dir eine dicke Umarmung :24:. Deinen Schmerz kann ich gut nachvollziehen und empfinde ihn ähnlich. Ich habe zwar selber erst vor 6 Monaten meine Liebe verloren und fühle mich auch wie ein Frosch, der in einen Eimer gefallen ist und strampelt und strampelt, aber alle die länger hier im Forum sind, schreiben dass wir uns gedulden müssen. Wir müssen einfach aushalten und unseren Tag füllen mit Dingen, die uns ablenken. Ich weiß wie schwer das ist, aber einen besseren Rat kann ich dir auch nicht geben.... leider:13:. Es gibt kein Rezept, obwohl ich so gerne eines hätte. Im Moment lese ich gerade ein Buch, dass mir gefällt. Maya Stromp , Wir Witwen sind ein zähes Volk. Vielleicht ist das auch etwas für dich?

    Ich finde es gut, dass du dir Antworten wünschst, denn ich lese viel im Forum und ziehe aus vielen Beiträgen Kraft und antworte nicht so häufig. Ich glaube, dass geht einigen so. Es ist doch schon mal ein Schritt nach vorne deine Wünsche uns mitzuteilen. Du siehst, es kommen Reaktionen ;). Wie sieht es in deinem Umfeld aus? Hast du da Menschen? Liebe Grüße und einen schönen Tag wünscht dir Martina :)

    ach, das glaube ich dir sofort :13:, in so einem Moment will man seine Freude teilen. Ich weiß noch wie glücklich wir vor 8 Jahren waren über unseren Familienzuwachs. Da mein Mann und ich keine gemeinsamen Kinder hatten, fühlte sich das mit Fynn noch einmal besonders an.

    Ich glaube, dass die Entscheidung für einen Hund war gut. Eine Nachbarin hat sich auch einen Hund angeschafft kurz nach dem Tod ihres Mannes. Er hat ihr viel geholfen bei der Trauer.

    Ihr werdet bestimmt ein tolles Team und dir Freude bereiten.

    <3liche Grüße zurück

    Liebe Carmen,

    das ist ja ein niedliches Kerlchen und so schön wuschelig. Ich kann mir gut vorstellen, dass er richtig zum Knuddeln ist. Für dich ist es bestimmt aufregend und du bist gut beschäftigt. Viele Menschen werden dich beim Gassi gehen ansprechen..... Ich hoffe, dass du die nächste Nacht besser schlafen kannst und Balu sich gut einlebt.

    Sei <3lich gegrüßt von

    Martina und Fynn ( meine Fellnase)

    Liebe Tereschkowa, liebe Wanderin, liebe Gabi und liebe Angela,

    es tut gut von euch zu hören und eure Unterstützung zu spüren.

    Ich sitze in meinem Loch und weiß, dass meine Trauer noch frisch ist und es dauert....:13:. Gleichtzeitig fühle ich mich so nackt und bin sehr empfindlich meiner Umwelt gegenüber. Mein dickes Fell und mein Selbstvertrauen sind verloren gegangen und ich habe vor vielen Alltagsdingen Angst sie nicht zu schaffen. Dabei habe ich 5 Jahre die Krebserkrankung meines Mannes mitgetragen und viele größere Dinge selbstverständlich übernommen, aber er war mein Rückhalt und wir haben immer alles besprochen. In meinem Kopf kreisen die Gedanken wie in einem Hamsterrad und machen Kopfkino. Nachts ist es besonders schlimm. Glücklicherweise habe ich liebe Menschen, die mich besuchen oder mir schreiben. Mein Hund gibt mir den Rhythmus täglich raus zu kommen und das Lesen im Forum lenkt mich oft von mir selbst ab. Trotzdem ist es wie du schreibst, Gabi, fürchterlich. Das Kopfkino hat mich voll im Griff.

    Ich verstehe diese Schmerzen nur nicht. Es ging mir im Trauermonat 3 und 4 besser als heute und hoffe, dass es endlich aushaltbarer wird. Gut erwarte ich gar nicht.

    Ich wünsche euch allen einen schönen letzten Pfingsttag

    Martina

    Hallo ihr Lieben,

    lange Zeit habe ich überwiegend mitgelesen und auf andere geantwortet, aber jetzt ist mir danach euch in mein Wohnzimmer einzuladen, da ich mich so einsam fühle. Nichts macht mir Freude, ich bin so antriebslos und grüble viel. Gerade war ich mit meinem Sohn im Schuppen etwas aufräumen und aus allen Ecken sah mich das Werkzeug und viele Dinge meines Mannes an. Da kamen mir die Tränen, denn alles erinnert mich so an ihn. Er und auch unser Leben fehlt mir so und ich weiß nicht wie ich die Tage weniger schmerzhaft gestalten soll. Zu Arbeiten in Haus und Garten muss ich mich total aufraffen. Ich sehe zu, dass ich jeden Tag Menschen treffe. Das lenkt mich etwas ab, aber es wird mir schnell zu viel und reißt mich nicht wirklich aus meinem Loch. Es gibt eigentlich nichts, was diese Schmerzen lindert. Alle sagen es braucht Zeit, aber was macht man in der Zwischenzeit????

    Ich mag mich in dieser Stimmung auch eigentlich keinen zumuten, da ich spüre wie hilflos die anderen sind. Glücklicherweise habe ich Familie und Freunde, die mich unterstützen, doch das ist kein Ersatz für meinen Mann. Er war meine Heimat und die ist mir abhanden gekommen... ich weiß nicht, wie ich eine neue finde????

    Es gibt soviel Alleinsein neben meinen Kontakten. 24 Stunden können soooo lang sein.

    LG Martina

    Liebe Moni,

    mein Mann ist vor knapp 6 Monaten von mir gegangen :13:und ich habe fast das Gefühl, dass es heute schlimmer ist als vor einem halben Jahr. Am Anfang war so viel zu tun und ich war irgendwie überdreht und konnte es nicht fassen und glauben, dass meine Liebe nicht mehr da war. Der Schmerz kam nicht richtig an mich ran. Wahrscheinlich verdrängte ich ihn. Außerdem waren viele Menschen um mich herum, die genauso fassungslos waren und wir haben viel gesprochen über den Verlust. Dann kam eine Phase, wo es mir etwas besser ging und ich teilweise nach vorne schauen konnte, aber seit 4 Wochen bin ich in einem Loch...antriebslos, ängstlich grübel viel und fühle mich sehr einsam. Alle sagen, dass es normal ist und immer wieder Löcher kommen und es dann wieder bergauf geht. Aber es ist so schwer die Trauertäler auszuhalten und Trost zu finden. In meinem Kopf geht es immer hin und her.....unser altes schönes Leben und mein neues Leben, an dem nichts Reizvolles mehr ist.

    Linchen sagt es, es ist ein Alptraum.


    Liebe Grüße und eine hoffentlich ruhige und erholsame Nacht

    Martina

    Liebe Wanderin!

    Ich wünsche dir viel Kraft für den morgigen Start aus dem Homeoffice und hoffe, dass die Arbeit dich ein wenig ablenkt und den Tag schneller vergehen läßt. Ich kann dich gut verstehen mit deiner Traurigkeit, denn mir geht es ähnlich. Ich denke auch darüber nach mir eine Aufgabe zu suchen, um so vor die Tür zu kommen.

    Sei lieb gegrüßt

    Martina

    Liebe Moni!

    Auch ich möchte dich liebevoll in unserem Forum der unterschiedlichen Menschen mit derselben Erfahrung willkommen heißen. Es tut mir so leid von deinem Kummer und deinem Schmerz zu lesen und kann ihn so gut verstehen. Auch mir ging und geht es so, dass ich nach dem Tod meines Mannes Anfang Dezember nicht weinen konnte. Nur wenn andere bei mir waren, kamen die Tränen bei den Gesprächen und die taten sehr gut. Wenn ich alleine war, war alles so unwirklich und ich tigerte wie ein Tiger im Käfig durchs Haus. Ich fühlte mich wie versteinert. Mein größtes Ziel war diese Traurigkeit hinter mich zu bringen und wieder ein bisschen Hoffnung zu haben. Alle haben gesagt und ich erlebe es nach fast 6 Monaten selbst, dass die Trauer ihre Zeit braucht und ganz unterschiedlich sein kann und mich ständig begleitet. Mittlerweile versuche jeden Tag irgendwie zu überstehen und viele Dinge auszuprobieren, damit es nicht so weh tut.

    Mach dir bitte keine Vorwürfe über deine Gedanken und dein Verhalten. Alles ist richtig und jeder trauert anders. Bei jedem dauert es unterschiedlich lang und jeder muss seinen eigenen Weg finden, in diesem neuen Leben klarzukommen.

    Ich freue mich, dass du das Forum gefunden hast und Tag und Nacht darin lesen kannst. Das hilft mir oft.

    Ich wünsche dir eine ruhige Nacht.

    Martina

    Liebe Brucknmandl,

    auch ich möchte dir mein Beileid aussprechen und dich ganz <3lich hier im Forum begrüßen. Ich fühle mit dir und kann deinen Schmerz nachempfinden. So lange zusammen zu sein und so schnell den Mann zu verlieren ist unfassbar. Du musst noch immer unter Schock stehen und kannst es bestimmt nicht glauben.

    Mein Mann ist am 1.12.20 gestorben und obwohl wir 5 Jahre mit der Krebsdiagnose gelebt haben, ist die Endlichkeit nicht zu glauben. Wir haben uns immer wieder Hoffnungen gemacht und die sind oft erfüllt worden, aber im Dezember nicht mehr...:13:.

    Aber wie soll es weiter gehen??? Alles ist anders... die Wohnung fühlt sich allein anders an, im Bekanntenkreis allein zu sein genauso, die vertraute Aufgabenverteilung im Alltag ist über den Haufen geworfen, aber am meisten fehlen mir die Vertrautheit mit meinem Mann und die Gespräche mit ihm. Ob man das irgendwann leichter ertragen kann? Diese Leere und Traurigkeit sind schrecklich.

    Ich wünsche dir, dass das Lesen und Schreiben hier im Forum dir hilft, mit deiner Trauer besser umgehen zu können.

    Wir sind alle da, um dich zu unterstützen. Sei lieb gegrüßt von Martina

    Lieber Ronny,

    sei herzlich willkommen in unserem Forum, in dem wir uns alle in derselben Situation befinden. Wir verstehen deinen Schmerz und deine Trauer und hoffen, dass dir das Mitlesen bislang gut getan hat. Wie schön, dass du einen Schritt weiter gegangen und nun aktiv im Forum bist. Mir hat es sehr geholfen zu lesen, dass alle auf ähnliche Weise dasselbe wie ich fühlen und dass ich rund um die Uhr hier durch Lesen und Schreiben Trost finden konnte. LG Martina

    Liebe Babajaga,

    ich möchte dich ganz <3lich in unserem Forum begrüßen und dir sagen, dass ich dich sehr gut verstehe. Ich habe meinen Mann am 1.12.20 auch wegen einer Leukämie verloren.

    Die Krankheit war im Juli ausgebrochen und die erste Chemo hatte den Krebs besiegt, aber diese aggressive Form ist wiedergekommen :13:und trotz Kampf, einem täglichen Auf und Ab hat mein liebster Hartmut es nicht geschafft.... er hat sich so angestrengt :13:.

    Ich habe das Forum im Januar entdeckt und es war für mich tröstlich täglich zu lesen, dass viele andere ähnliches denken und fühlen wie ich.

    Ich weiß wie schrecklich alles ist und man es einfach nicht glauben kann. Das Leben ist auf den Kopf gestellt.

    Hast du Familie/ Freunde, die dir zur Seite stehen? Hatte dein Mann schon länger mit dieser Krankheit zu kämpfen?

    Hier im Forum findest du rund um die Uhr jemanden, der dir zuhört. Sei lieb gegrüßt von Martina

    Liebes Rienchen,

    wie schön, dass du deine Enkel so nah bei dir hast <3. Die Geschichte deines Enkels ist sehr berührend und ich wurde sofort an meine kleine 2jährige Enkelin erinnert. Für sie ist Opa auch sehr präsent und sie spricht oft von ihm. Kinder gehen so offen mit den Erinnerungen um und ich freue mich sehr, dass sie ihn erwähnt. Erwachsene machen das, aus der Sorge heraus mir weh zu tun, immer weniger. Das Gegenteil ist der Fall. Er soll nicht in Vergessenheit geraten....

    Das Foto ist wunderschön und zeigt wie viel Freude es deinem Mann gemacht hat, mit den Kleinen losziehen.

    Liebe Grüße Martina:)