Mein Leben , mein Herz,meine einzige Liebe,mein Halt ,mein bester Freund .....einfach fort! ein bester Freund ist

  • Ja, genau. Aus meiner Seele gesprochen. Als ich gestern vom langen Hundespaziergang und Einkauf zurück kam, habe ich auch im Auto schon geweint. Weil ich daran gedacht hab, wie er zu Hause war, wenn er nicht mitgefahren war. Es war der Montag. :love:

    RalfsHeidemarie

  • liebe Anja

    Ja es ist alles ohne unsere liebsten total freudlos und leer. Die alltägliche Routine ist mechanisch und kostet Überwindung.

    Wir werden nur von unseren körperlichen Funktionen am leben gehalten die Seele ist fühlbar unheilbar erkrankt.die einzige Heilung wären unsere liebsten.

    Die Kommunikation mit euch allen und der Austausch ist das einzige was kleinere oder größere linderungen bringen

    Liebe grüsse helen

  • Ach Anja, ich freue mich für Dich <3<3<3

    Ich habe heute ein wenig gelesen und für mich beschlossen - er ist nicht tod sondern nur vorübergehend weg.

    Diejenigen, die wir lieben, gehen nicht für immer weg, sie gehen jeden Tag neben uns her. …. ungesehen, ungehört, aber immer in der Nähe, immer noch geliebt, immer noch vermisst und manchmal spüren wir sie.

    Die Schmerzen und die Trauer ist der Preis, den wir für unsere Große Liebe, unser großes Glück zahlen.

    Wenn wir so viel weinen bedeudet es nicht schwach zu sein. Wir fühlen einfach meht, als unser Herz ertragen kann.

    Wir haben unsere Lieben so gesehen, wie sie wirklich waren - wir haben sie mit den Herzen gesehen und es gibt kein Rezept mit diesen Verlust umzugehen.


    Ich träumte, vielleicht sind es keine Sterne am Himmel, sondern Öffnungen, in denen unsere Lieben aufleuchten, um uns wissen zu lassen, sie schauen auf uns und lieben uns.


    LG

    Rienchen

  • Sie sind nicht weg, blos voraus gegangen❤️
    Das mit den Sternen ist eine schöne Idee 💫

    Ich bin nicht weg.... nur schon mal voraus gegangen...


    • "Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können." Robins Lieblings Zitat aus der kleine Prinz
  • Mechanisch ....drückt es richtig aus.

    Dieses etwas macht Pläne, hat Ziele aber mein Herz will eigentlich nur eins....meinen Mann zurück, mein Leben zurück.


    Ich hoffe das ich Donnerstag die Psychologin erreichen kann und ebenso schnell einen Termin bekomme.


    Inzwischen kann ich immer weniger essen.....es interessiert mich einfach nicht mehr und wenn ich doch mal etwas esse wird mir übel also lasse ich es.


    Alles was ich spüre ist so ein unglaublicher Druck, bloß nicht abrutschen.


    Ich hab grosse Angst vorm Leben, davor vor jeder Herausforderung alleine zu stehen.


    Das alles ohne Freude. Kämpfen für ein Leben das man so nicht will. Was für ein Mist.


    Ich weiß....ich jammere, anderen geht's schlechter als mir aber ich fühl mich grad wie ein Dampfdrucktopf aus dem der Druck nicht raus kann.


    Im Prinzip stehe ich vor den gleichen Problemen die ich früher auch hatte. Da konnte ich auch nur meinen Druck alle paar Monate mal rauslassen wenn ich eine Flasche Wein geleert hatte. Dann ist alles rausgeflossen , ganz einfach.


    Nicht das ich ein Problem mit Alkohol habe....nur irgendwann ist mir das mal aufgefallen. Ich trinke sonst Wochen und Monate nichts aber wenn dann fließt es. Danach fühlte ich mich immer befreit und gleichzeitig hab ich mich in Grund und Boden geschämt weil ich das nicht anders in den Griff bekommen habe.

  • da brauchst du dich nicht schämen, liebe Anja,

    Alkohol, ist ein gutes Mittel, um die Hemmungen zu vergessen,...und das ist egal, solang es dir nicht schadet, und du es nicht übertreibst.


    Mir hilft das auch, ...ich schau nur immer das ich allein bin, weil dann kommt alles raus, ...und ich heul dann nur,...und du hast recht, ...der Druck wird leichter.


    Natürlich kein Patentrezept, aber schon mal ne Hilfe.


    Und ja, ...du schreibst, genau das was ich fühle,...alles so sinnlos...


    Liebe Grüße

    Renate

  • schwimme auf den gleichen Gefühlen wie ihr. Man ist eine Gefangene im eigenen Körper die Seele will weg zu ihm aber man ist drin in dieser Hülle.

    Morgen geht wieder alles von vorne los und werden gemeinsam diesen langen Weg zusammen zurücklegen.

    Hoffe wieder mein schatz besucht mich im Traum

    Helen

  • Liebe Anja,

    ich habe bezüglich Hilfe noch eine Idee. Betreffs Eurer Pferde. Vielleicht gibt es ein kleines Mädchen, oder mehrere, die gegen eine Reitbeteiligung sich ab und zu um Eure Pferde kümmern sprich misten und füttern.

    Meine Tochter hat das früher auch so gemacht, hat sich mit einer Freundin um die Ponys der Nachbarn gekümmert und durfte dafür immer mal reiten.

    Ich hoffe damit kann ich Dir etwas helfen.

    Deine Situation beschäftigt mich sehr.

    Alles Gute wünscht Dir Ros

  • Ros , das ist eine sehr gute Idee.

    Ich hab das als Kind und Jugendliche auch gemacht.So hatte ich „mein“ Pferd.

    Das war toll

    Ich bin nicht weg.... nur schon mal voraus gegangen...


    • "Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können." Robins Lieblings Zitat aus der kleine Prinz
  • Gott bin ich froh, liebe Anja, dass wenigstens bezüglich der finanziellen Situation ein Licht am Ende des Tunnels ist.

    Der Vorschlag mit den Pferden wäre ev. auch eine Option, es steckt aber auch ein ziemlicher Aufwand dahinter zuverlässige Beteiligungen zu finden.

    Im Übrigen jammerst du nicht, du teilst sich uns mit und wir alle verstehen dich vollkommen.

    Durchhänger sind ganz normal und wenn das komplette Leben wegsackt, dann ist einfach die Orientierung weg und alles ist einfach nur mehr zum Heulen.

    Wichtig ist nur, dass du weitermachst, auch wenn es so unendlich schwer fällt.

    Alles Liebe Gabi

  • Ros aber leider sind meine Jungs noch nicht reitbar. Isländer werden erst spät angeritten. Sie werden jetzt im Frühjahr 5 , da kann man langsam mit dem Training anfangen.

    Aber um sie zu trainieren hab ich keine Kraft.

    Ich muss überall Brandherde löschen.

    Jetzt ist erstmal wichtig das ich die Bankunterlagen zusammenbekommen und meiner Nachbarin das bringe.

    Die kümmert sich dann um alles, damit ich im Sommer nicht vor dem nächsten grossen Schock sitze und mit meinem Sohn auf der Strasse sitze.

    Ich hoffe das klappt alles.

    Es geht mir nicht um Besitz....aber wenn das so läuft wie mir das erklärt wurde dann ist das ein übliches mieses Spiel von den Banken. Dann gehe wenn ich Glück habe +/- null aus der Hausversteigerung und wenn ich Pech habe noch mit Schulden .

    Das alles müsste nicht sein aber den Banken ist das egal.


    Ich weiß auch schon garnicht mehr was ich dazu sagen soll .


    Gleichzeitig muss ich dafür sorgen das unser jüngster in einer Atmosphäre lebt das er weiter für die Schule lernen kann .


    Wie ich das anstellen soll weiß ich auch noch nicht.

  • Ich muss lernen loszulassen undzwar loszulassen von allen romantischen , glückseligen Vorstellungen die ich bezüglich Familie, Freunden hatte.

    Ich weiß das.


    Meine Tochter hat versucht mir mit der Ölheizung zu helfen kommt aber nicht weiter....ist ja auch klar ....wir kennen uns beide damit nicht aus. Also hat sie meinen Ältesten gefragt ob der das nicht machen könnte.....er arbeitet ja in dem Bereich. Ja...er wollte das machen. Aber nun warte ich wieder das er sich meldet wann er denn kommt.


    Gestern hab ich dann entschieden...ich versuche nochmal eine Firma zu finden die auch bereit ist zu reparieren. Eine gefunden und Termin gemacht.


    Ich bettel nicht mehr und das ist ein erster kleiner Schritt in die Selbstständigkeit.


    Nicht das das falsch verstanden wird....aber mein Sohn hätte die Möglichkeit mir zu helfen aber in den letzten Monaten hat er den Umstand meiner Hilfsbedürftigkeit dazu genutzt mich am kleinen Finger verhungern zu lassen.


    Das will ich nicht mehr. Es tut zusätzlich weh , zieht mich runter , hat mich zusätzlich verzweifeln lassen.


    Ich muss lernen das zu akzeptieren und loszulassen. Nicht verkrampft an Menschen festhalten wollen die mir schaden....auch wenn es sich dabei um meine eigenen Kinder handelt.

  • und so muss ich das auch mit unserem Haus sehen. Ich wollte das Haus als Erbe für unsere Kinder erhalten....loslassen....ich erhalte es für mich und meinen jüngsten Sohn als Zuhause und dafür kämpfen.


    Alles andere erstmal beiseite lassen. Und wenn mich da jemand unterstützt der nicht zur Familie gehört...prima...zum Nachteil meiner Kinder.....ist dann so....loslassen.


    Ich hab schon einmal Hilfe ausgeschlagen weil das für meine Kinder zum Nachteil gewesen wäre und nun sitze ich da und muss selber sehen wie ich klarkomme.


    Zu meiner Nachbarin die mir in den Banksachen helfen will sollte ich auch nicht gehen...meine Kinder wollten das nicht ....setzten sich aber auch nicht mit mir zusammen um die Lage zu besprechen....ihnen ist ein Bettenkauf etc. bei Ikea wichtiger.

    Jetzt hab ich von mir aus, an meinen Kindern vorbei, das Hilfsangebot dieser Nachbarin angenommen.

  • Liebe Anja,

    gerade wollte ich wegen Deinen Kindern fragen bzgl Unterstützung. Es tut mir wirklich leid, das Du von der Seite keine bekommst. Für mich unvorstellbar.

    Natürlich ist Dein Haus und die Wohnsituation am Dringlichsten. Wie Du geschrieben hast, ist es bei Deiner Nachbarin in guten Händen.

    Was die Pferde betrifft, nun dann werden keine Mädchen gesucht sondern eine Reitlehrerin oder jemand der Pferde ausbilden kann. Es kann sich nicht jeder Pferde leisten und ich bin überzeugt, daß Du eine nette Hilfe findest. Vielleicht mal im Stall ein Inserat aufhängen oder den Vermieter fragen.

    Ansonsten fällt mir für Dich noch die Caritas ein. Hilfe in allen Lebenslagen. Online Beratung. Schulden, psysische Probleme usw. Evtl helfen Sie Dir auch bei Problemen im Haus wie mit der Heizung. Oder unterstützen Dch im Haushalt wenn nötig.

    Bitte nimm Hilfe an, wenn möglich. Das muss man lernen, ich war vor einigen Jahren sehr krank und allein. War auf andere angewiesen, furchtbares Gefühl. Wenn heute etwas ist, zögere ich nicht mehr zu fragen. Kollegen, Nachbarn, Familie irgend jemand hat Zeit für mich.

    Viel Erfolg, bitte lass mich wissen wenn ich Dir konkret bei etwas helfen kann.

    Herzliche Grüße Ros

  • Hallo Ros. hilfe hab ich von meiner Tochter ...wo sie helfen kann aber ich hab das Gefühl das meine Grossen die Lage irgendwie nicht richtig begreifen.


    Ich weiß nicht wie ich das richtig schreiben soll.

    Beide Grossen bauen sich jetzt ihr Leben auf mit ihren Partnern. Das ist auch gut so. Trotzdem ist meine Lage aber so wie sie ist.


    Wir hatten gesagt...wir halten zusammen. Ich glaube aber inzwischen das meinen Grossen nicht klar war , was das bedeutet, bzw. wie intensiv so ein Zusammenhalt ist. Vielleicht dachten sie das läuft locker nebenbei.


    Tut es aber nicht. Ich war dann ziemlich verzweifelt. Deshalb ist mir jetzt klar geworden , das ich loslassen muss auch wenn das letztendlich finanziell nachteilig für meine Kinder ist.

    Für das Haus haben Ronald und ich uns krumm gearbeitet, für unsere Kinder damit die ein schönes Leben haben. Ronald und ich sind in den 20 Jahren eher auf der Strecke geblieben.


    Ich glaube das auch meine Kinder erst umlernen müssen das jetzt alles anders ist.


    Ist halt schwer das richtig rüberzubringen.


    Eltern bei denen man bei Bedarf nur den Zapfhahn ansetzen muss....das gibt es leider bei uns nicht mehr und meine Kinder tun sich schwer damit.


    Ich kann das nachvollziehen. Aber genauso wie ich umdenken muss , müssen es auch meine Kinder. Die Situation hat sich grundlegend geändert.


    Zu akzeptieren das sie ihr eigenes Leben führen läuft nicht nur in die eine Richtung.


    Genau das war in den letzten Wochen immer mehr das Problem. Die Situation hat sich für Alle von uns geändert....auch für mich und das muss jetzt langsam mal klar werden.


    Ein weiter...so wie bisher...gibt es nicht mehr...geht nicht mehr.


    Meine Kinder haben ein Recht auf ein eigenes Leben aber das habe ich auch!


    Das meine ich mit loslassen. Loslassen von verträumten Vorstellungen. Die helfen mir jetzt nicht.


    Ich war immer noch in diesem aufopferungsvoll Modus. Bei mir lief immer noch dieses Programm....alles für die Kinder...wenn auch bis auf einen, schon erwachsen und nichts für die Eltern. Es wird Zeit sich davon zu verabschieden. Ich sage das jetzt nicht weil ich verbittert bin , nein das bin ich nicht. Ich will bloß aus diesem funktionieren Status raus. Raus aus der Situation den Kindern jeden Wunsch aus den Augen ablesen wollen und mich selber dabei vernachlässigen und verlieren.


    Genauso haben Ronald und ich seit der Geburt unseres ersten Kindes gelebt . Sind weit über unsere Grenzen gegangen, haben uns vernachlässigt, uns verloren. Damit haben wir keine gute Basis geschaffen.


    Ich will selbstständig und unabhängig sein. Ich will nicht betteln.

  • Ich muss schauen was schaffe ich und was nicht. Ohne dabei an unsere Kinder zu denken und mich in meinen Entscheidungen davon leiten zu lassen. Das führt immer wieder zu den selben ausweglosen Situationen vor denen ich am Ende allein stehe.


    Mein 16 jähriger....der ist noch abhängig von mir , für den bin ich noch verantwortlich . Die anderen haben ihr eigenes Leben.


    Ich hatte auch das Gefühl in den letzten Wochen ....je mehr ich mich abhängig fühle, je mehr ich bettel umso mehr steh ich allein da. Das muss nicht in jeder Familie so sein aber bei uns ist das so. Jammern hilft da nicht ....nur....erkennen und anders handeln.

  • Ich glaube das gehört zum selbständig werden und was dann mit mir zusammensein will, das kommt und was nicht mit mir zusammen sein will, das kommt nicht. Hinterherlaufen, betteln....damit bleibt man in der Opferrolle und wer will schon mit Opfern zusammen sein.


    Nicht das es falsch verstanden wird. Ich wäre immer für jeden da. So waren Ronald und ich schon immer und ich will und werde mich auch nicht ändern ....nur alles in die richtigen Bahnen lenken.


    Ich trage so viel Liebe und Mitgefühl in mir ....aber von den meisten wird das nicht gesehen bzw. wenn dann nur ausgenutzt.


    Damit muss ich unbedingt Schluss machen . Nicht Schluss machen mit meiner Art sondern Schluss machen mich ausnutzen , mich benutzen zu lassen.


    Ist jetzt viel Text geworden aber das musste einfach raus, weil ich so dermaßen im Familienaufopferungsmodus feststecke.

  • Sollte ich in meinem Leben nochmal jemanden kennenlernen....ich wäre auch bereit weg zu gehen nochmal von vorne anzufangen , die alten Ketten abzulegen.


    Ich wollte so gern mal nach Island. Ich wäre bereit alles hinter mir zu lassen....ja auch erstmal meine Familie.