• Liebe Carmen,


    natĂŒrlich ist er Dein Kind egal wie.

    Drogen sind schlimm wer einmal in diesem Kreislauf gerĂ€t aus welchen GrĂŒnden auch immer.


    Wenn es noch so lange geht gut eine Woche sollte er sich vom Hausarzt beraten lassen zwecks Schmerzmittel so viele Tabletten sind echt nicht gut kann gefÀhrlich werden.


    Es gibt bestimmt Allternativen.


    Vlg. Linchen

  • Ich danke euch fĂŒr eure Antworten....er war heute mit seiner Freundin auf dem weg nach Zossen 6 km vorher sollte sie umdrehen :|nĂ€chste Woche Donnerstag hat er einen Termin zur Beratung in einer Klinik aber bis dahin ist noch eine Woche...ich wĂŒrde mein sohn ohne weiteres an die Hand nehmen aber et macht auf dem Stuhl den Mund nicht auf und ĂŒbergibt sich ...Drogen sind ohm leider kein Fremdwort...er ist mein Sorgenkind aber mein Kind auch mit fast 36 ist er mein kind

    Das tut mir so leid Carmen

    NatĂŒrlich sorgt das.


    Und eine Woche ist lang bei akuten Schmerzen.


    Zahnarztangst kenne ich auch.
    Wenn auch nicht in dem Ausmass. Latent.
    FĂ€ngt bei mir schon Tage vor dem Termin an.
    Dann beim Eintritt in die Praxis. Oh diese Praxisluft. Die GerÀusche.
    Mache aber den Mund auf.


    Bei meinem Sohn wurde als kleines Kind mit Vollnarkose wenig Karies an den SchneidezÀhnen entfernt.
    Anders wÀre es nicht möglich gewesen.

    War möglich, ist aber sehr aufwÀndig.


    Bei extremen Angstpatienten (auch erwachsenen) meine ich eine der Optionen.
    Und der Zahnarzt / die Praxis muss absolut passen.


    Schlimm dass es schon so akut ist.
    Im Prinzip dĂŒrfte man dann keine Zeit mehr verlieren :(


    LG
    Simon

  • Liebe Carmen,


    es tut mir leid, dass Du zusÀtzlich zu Deinen Verlusten auch ein Sorgenkind hast. Das ist wirklich ein enormes Paket, was Du zu bewÀltigen hast. Das Thema Drogen ist schwierig, kenne ich von meinem kranken Bruder auch
.

    FĂŒhle Dich lieb in den Arm genommen
.


    lg CathrinđŸ«‚đŸ˜˜

  • Lieber Simon,


    ja ist manchmal nicht anders möglich.


    Ist natĂŒrlich extrem aufwendig aber gut das Du es gemacht hast.

    FĂŒr Ihn bestimmt auch leichter und besser zu ertragen als auf dem Zahnarztstuhl.

    Gerade weil er ja eine Geschichte hat.


    Vlg. Linchen

  • Wenn ich meinen Sohn sehe fast 2 Meter groß und krĂ€ftig und dann seine Angst sehe haut es mich fast um ....ich hoffe so das er mit mir oder seiner Freundin doch den Mut fasst und zum Zahnarzt geht ...gestern ist der Versuch ja wieder 6 km vor der Praxis gescheitert😐

    Am Ende des Regenbogen sehen wir uns wieder :*

    meine beiden tollen MĂ€nnerđŸ–€đŸ«¶đŸ–€

  • Mein Liebeling ❀ du siehst immer was neues...ich hoffe sehr das wir es bis nĂ€chste Woche hinbekommen...aber es sind halt auch Kosten die ich tragen muss weil er hat ja nix ...ich weiß mein Liebeling <3:*bis spĂ€ter â€ïžđŸ–€â€ïž

    Am Ende des Regenbogen sehen wir uns wieder :*

    meine beiden tollen MĂ€nnerđŸ–€đŸ«¶đŸ–€

  • Mein Mamaherz fĂŒhlt mit dir!

    Unsere Toten sind nicht abwesend nur unsichtbar,

    sie schauen mit ihren Augen voller Licht in unsere Augen voller Trauer.

    Es gibt ein Wiedersehen auf einer anderen Ebene.

    Und die Seelen unserer Vorausgegangenen begleiten uns

    Aurelius Augustinus

  • Liebe Carmen. Manchmal ist das Leben auch schwer auszuhalten. Dein Sohn ist ja keine 17 mehr. Und du hattest in der Vergangenheit bestimmt schon viel Probleme mit ihm.Als völlig Außenstehender kann man dir nur wĂŒnschen, dass er eines Tages aufwacht.Es tut mir leid, ich kann dir ja auch nicht helfen. Du hast aber bestimmt Freunde, die dich zumindest unterstĂŒtzen,wo du dich mal anlehnen kannst. Deine Arbeit ist auch eine Abwechslung. Ich wĂŒnsche dir alles erdenklich Gute. Christine. ( ich habe mal wieder vorzeitig auf senden gedrĂŒckt. )

  • Ach Carmen, es tut mir auch sehr leid.

    Vielleicht ist diese Angst aber mehr als der Zahnarzt und der Grund seiner anderen Probleme. Drogen sind ja auch nur verdrÀngte RealitÀten.

    Eine Therapie kann Wunder wirken. Ob er das aber macht???

  • Nein dazu ist er nicht bereit...als er noch viel jĂŒnger war...und wir eine Therapie suchten wurde immer gesagt ...ach kiffen das tut doch fast jeder ...Ärzte ,Lehrer alle wenn man sowas hört könnte ich ....das aber auch das alles kaputt macht darĂŒber sprechen sie nicht :cursing:

    Am Ende des Regenbogen sehen wir uns wieder :*

    meine beiden tollen MĂ€nnerđŸ–€đŸ«¶đŸ–€

  • Liebe Carmen,


    na super tollte Aussage Wahnsinn.


    Oh jee dann wird es aber doch etwas Zeit mit 36 das er ganz langsam aufwacht und sich vielleicht auch Hilfe sucht.

    Das ist so schlimm fĂŒr Dich das Du das auch noch auf Deinen Schultern hast, es tut mir so leid fĂŒr Dich.:30:<3


    Vlg. Linchen

  • Eine Schule kann Leben zerstören, leider.

    Nicht jeder versteht da seine Verantwortung.

    Bei uns wurde ein Junge gemobbt, jetzt hat er eine Sozialphobie und geht kaum noch aus dem Haus. Ausbildung geht gar nicht. Ist ein superlieber Junge, ich könnte schreien, wenn.ich an die Möglichkeiten denke, die er hÀtte.

  • oh ja es gibt sooooo viel schlimmes..... Florian hat 2 Lehren abgebrochen dann aber Pflegehelfer geschafft machte es auch gerne und gut aber er hĂ€lt nicht durch .. letztes Jahr Eisdiele jetzt KĂŒndigung.. hoffe hat bald was neues so ist es ein Kreislauf immer und immer wieder...viele sagen ich ..wĂŒrde ihn untergehen lassen...was sind das fĂŒr Aussagen...bin ich nur Mutter wenn alles lĂ€uft...ich sicher nicht...auch wenn es nicht leicht ist bin ich fĂŒr ihn da ...solange ich kann

    Am Ende des Regenbogen sehen wir uns wieder :*

    meine beiden tollen MĂ€nnerđŸ–€đŸ«¶đŸ–€

  • Liebe Carmen. Kein Mensch ,außer man selbst als Betroffene kann beurteilen, wie es in einer Mutter aussieht, wenn die Kinder Probleme machen. Ich habe drei, zwei MĂ€dchen und einen Jungen. Alle drei sind unter gleichen Bedingungen aufgewachsen. Mein Sohn hatte sein Leben lange nicht in den Griff bekommen. Meine beiden Töchter genau das Gegenteil. Es spielen bei der Entwicklung des Jugendlichen immer viele Faktoren eine Rolle. Das kann man nicht in ein paar wenigen Worten ausdrĂŒcken. Eins hatte mein Sohn immer,die Gewissheit dass er trotzdem geliebt wird und wir,seine Schwestern und ich ihn nie haben fallen lassen. Es war ein langer Weg. Es war sehr schmerzhaft ,wenn man merkte, ihm nicht helfen zu können. Aber es kam dann die Zeit, wo sich das Blatt wendete. Er fand eine Arbeit die ihm guttat, ein Hobby ( sein Angeln ,seine Wohnung schön einzurichten und ein paar Kumpel) Eine eigene Familie hat er nie gegrĂŒndet. Wir waren seine Familie. Und diese Entscheidung zu treffen war sein ganz eigenes Recht. Er hatte noch viele schöne Jahre bis zu seinem Tod. Und das tröstet mich .Seine Gesundheit hatte durch seinen frĂŒheren Lebenswandel sehr gelitten.Ich habe meinen Sohn sehr geliebt, gerade, weil er es sich sehr schwer gemacht hatte. Das kann nur eine Mutter verstehen.

  • Ein paar letzteGedanken zum Thema.: Zahnarzt. Genau wie dein Sohn: fast 2m groß aber Angst,wie ein kleines Kind.Das ist sehr menschlich. Er ist sogar einmal vom Zahnarztstuhl aufgestanden und weggelaufen. Er hat dann irgendwann doch einen Arzt gefunden, der ihm gefallen hat. Er hat sich dann die schlechten ZĂ€hne abschleifen lassen und Kronen bekommen. Alles in drei Sitzungen .Und es wurde bei der Behandlung immer nachgespritzt. Dein Sohn wird das auch schaffen. Ich hatte auch immer Panik beim Zahnarzt. Ich habe nun eine Teilprothese und endlich meine Ruhe.

  • Untergehen lassen... wow.... unfassbar!
    Solchen MĂŒll hört man ĂŒbrigens auch von Psychologen und Psychiatern. Was hab ich mir alles anhören mĂŒssen!
    So lange du kannst - ja, das so ein schrecklicher Punkt. Wem "vererbst" du einst diese Verantwortung? Liebe Carmen, wir Mamas sind sehr resilient im Normalfall. Du ja auch. Das beweist du tÀglich neu. Gerne immer mal in neue Richtungen denken. Aber niemals aufgeben!

    Unsere Toten sind nicht abwesend nur unsichtbar,

    sie schauen mit ihren Augen voller Licht in unsere Augen voller Trauer.

    Es gibt ein Wiedersehen auf einer anderen Ebene.

    Und die Seelen unserer Vorausgegangenen begleiten uns

    Aurelius Augustinus