Wo bist du nur...

  • Die Fragestellung lautete aber „was KANN ich wissen“ - alles was ich möchte.

    Hoffen hat gar keine Grenze, außer das eigene Hirn setzt eine ;)

    Was darf ich hoffen auf der Grundlage dessen, was ich weiß bzw. wissen kann, wenn ich es denn wissen möchte. Ich persönlich kann leider nicht alles wissen, was ich wissen möchte, aber ich kann versuchen, mir ein umfassendes Wissen von dem anzueignen, was es zu wissen gibt in einem Gebiet, das ich wissen möchte, um dann (begründet) hoffen zu dürfen. Ich persönlich habe momentan zumindest die Hoffnung, meinem geliebten Menschen in einer "Sterbebettvision" zu begegnen (woher auch immer eine solche stammen mag).


    Danach .... ??? .... ????


    ABER DAS IST MIR ZU WENIG. Ich will meinen Menschen im Hier und Jetzt mit Leib und Seele zurück - und DAS darf ich eben NICHT hoffen (zumindest nicht im Kantschen Sinne).

  • Guten Abend Puzzle,

    schon wieder teile ich deine Ansicht ... ;)


    Einen friedlichen Abend

    Mischi

    Das freut mich - aber wie immer hab ich die Vorgeschichte zu den beiden Frage und damit das eigentliche Thema nicht mitgekriegt… Daher passt meine Antwort wieder einmal nicht zum eigentlichen Thema…


    Selbst wenn es dir gelänge, gottlos zu werden,

    gelänge es dir nicht, Gott loszuwerden.

    Das nenne ich ein ganz tolles Wortspiel. Wobei ich sagen würde: wenn ich gottlos sein will, ist es mir egal, ob ich Gott damit loswerde ;-)

    Wenn ich mich abwende, kümmere ich mich nicht darum, ob sich „der andere“ auch von mir abwendet. Habe ich mich abgewandt, interessieren mich andere nicht.

    Aber das Wortspiel ist klasse, ein Satz, über den man erstmal nachdenken muss, um ihn zu verstehen.


    Ich lasse euch mal weiter diskutieren, bevor noch jemand sagt „Themenverfehlung, Nicht Genügend, Setzen“ (das war ein Scherz) ;)

    Puzzle

  • Post by Mischi ().

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  • Was darf ich hoffen auf der Grundlage dessen, was ich weiß bzw. wissen kann, wenn ich es denn wissen möchte. Ich persönlich kann leider nicht alles wissen, was ich wissen möchte, aber ich kann versuchen, mir ein umfassendes Wissen von dem anzueignen, was es zu wissen gibt in einem Gebiet, das ich wissen möchte, um dann (begründet) hoffen zu dürfen. Ich persönlich habe momentan zumindest die Hoffnung, meinem geliebten Menschen in einer "Sterbebettvision" zu begegnen (woher auch immer eine solche stammen mag).


    Danach .... ??? .... ????


    ABER DAS IST MIR ZU WENIG. Ich will meinen Menschen im Hier und Jetzt mit Leib und Seele zurück - und DAS darf ich eben NICHT hoffen (zumindest nicht im Kantschen Sinne).

    Nene, Moment, Äpfel und Birnen….

    Wissen ist rational und daher natürlich begrenzt.

    Hoffnung ist irrational und daher völlig frei von Grenzen…. Ich muss doch nicht irgendetwas wissen, um zu hoffen. Braucht man einen (mit Wissen belegbaren) Grund um zu hoffen?


    Also wenn ich nur hoffen DARF, was sich auf Wissen begründet, wird mir KANT aber ganz schnell unsympathisch - ich lass mir doch nicht meine irrationale Hoffnung von dem alten Schwerenöter verderben ;-) (auch ein Scherz)…

  • Ihr Lieben , ich habe diesen thread gerade gefunden und beschlossen zu Schreiben und erst danach Eure Antworten zu lesen ......Ich denke irgendwie schon das es mehr als Leere gibt , aber ich glaube auch nicht meine Lieben einfach wiederzusehen , zumindest nicht in einer so persönlichen Art ,eher als wichtiger Bestandteil einer vollkommenen Einheit . Eine universelle Liebe ...🌀Kikiro ....Jetzt lese ich erstmal Eure Gedanken . ♥️

  • Ich verstehe dich, sehr sogar. Die hundert Prozent fehlen eben. Hoffnung ist eben " nur" Hoffnung. Und zu wenig ist mir alles. Alles was ich an Strategien entwickelt habe bis jetzt. Alles zu wenig.

    Ja. Alles, was es zu wissen und zu hoffen gibt, ist ZU WENIG, ist so gut wie NICHTS, angesichts dessen, was wir und unsere geliebten Menschen verloren haben.


    Wo bist du nur?

    BIST du noch?

    Was und wie bist du denn noch?

    Bist du auch noch unabhängig von mir und meiner Erinnerung?

    Warum bist du nicht mehr?

    Warum bist du nicht mehr hier?

    Warum kommst du nicht wieder ...

    Was ist der Tod?

  • Post by Mischi ().

    This post was deleted by the author themselves ().
  • Glaubst du Niobe, das es nur eine " Sterbebett Vision" ist? Rein nach der Wissenschaft, ja. Wobei es auch Wissenschafter mit anderer Ansicht gibt. Ich habe gelesen, das das nur das letzte denken ist. Und das durch das das wir unser Leben lang hören, vom Licht, und dem Tunnel, und den Verwandten die dich abholen, das unser Hirn das dann abspielen lässt, es also nicht real ist.

    OK gut wenn das denn so ist. Was dann??


    Was ist dann, aus die Maus, und nichts mehr. ?


    Mein Sohn sagt das, und er glaubt das auch, ist in Ordnung für mich, aber ich glaube das nicht.


    Wozu dann alles? Dann hat alles keinen Sinn. Und es ist einfach nicht logisch für mich. Seit Jahrtausenden alles erfunden. Verschiedene Kulturen, Kontinente die nicht Mal verbunden waren, die nichts voneinander wussten, hatten plötzlich alle samt, den Einfall, jetzt Mal auf die schnelle, eine Gott ähnliche Figur zu schaffen.?


    Klingt doch weniger glaubhaft, als das was in der Bibel steht finde ich.



    Mich würde nur interessieren, was dann zu erwarten ist. Ein nichts. ?


    Wenn ich wüsste und das zu 100%,das da nichts mehr ist, das nur die Dunkelheit auf mich wartet, dann würde ich warscheinlich vieles anders gemacht haben, und auch machen. Denn dann wehre es doch egal. Alles wehre dann egal. Oder??

  • Braucht man einen (mit Wissen belegbaren) Grund um zu hoffen?

    ... ich schon ... leider...

    was auch immer "Wissen" meint ... das muss kein ausschließlich materialistisches sein. Philosophisches, spirituelles, historisches, kulturelles.... aber schon irgendwie Wissen. Ich brauche es LOGISCH (und bin leider sehr skeptisch und kritisch, aber nicht Jenseitsfragen gegenüber nicht ablehnend)

    ***

  • Also ich hab auch schon so oft drüber nachgedacht,was wohl "danach " ist und ob. Und seit ich meine Eltern verloren habe und sie noch gesehen habe als gestorbene Menschen,da denk ich immer: Wo bist du? das was dich ausgemacht hat,muss doch noch wo sein? da liegt deine hülle,aber der Geist,die Seele oder was auch immer ist woanders hingegangen....so muss es sein.

    Und seitdem ich auch einige zeichen bekommen habe,die so eindeutig waren,kann ich mir nicht vorstellen,dass wir nicht in einer anderen Form doch noch weiterexistieren.mit andern regeln und strukturen,so stell ich es mir vor.

  • "Ich habe gelesen, das das nur das letzte denken ist"


    Liebe Renate,

    Na und? Wenn es das letzte Denken wäre, dann wäre es das letzte vor dem NICHTS, was dann ja unbewusstes Nichts wäre. Das letzte also, dass ich als Realität wahrnehme. Das darf ich hoffen und vielleicht sogar mehr.


    Ja, wozu das alles .... um es an die nächste Generation weiterzugeben, würden die Materialisten vermutlich sagen.


    ABER .... vielleicht ja auch, um Bewusstsein weiterzuentwickeln und eine universelle "Datenbank" zu erweitern (so meine vollkommen unbelegte Hirnschwurbelei, jenseits allen Wissens und Hoffens)

  • ... ich schon ... leider...

    was auch immer "Wissen" meint ... das muss kein ausschließlich materialistisches sein. Philosophisches, spirituelles, historisches, kulturelles.... aber schon irgendwie Wissen. Ich brauche es LOGISCH (und bin leider sehr skeptisch und kritisch, aber nicht Jenseitsfragen gegenüber nicht ablehnend)

    ***

    Da unterscheiden wir uns grundlegend. Wissen ist das, was ich mag. Es hat was erdgebundenes, greifbares. Logik mag ich auch, Verstehen finde ich wichtig. Ich mag Äpfel auch, wenn sie mir auf den Kopf fallen, ein Hoch auf die Schwerkraft, greifbar, logisch, zu lernen und zu verstehen. All das gehört für mich in eine Kategorie.


    Glaube, Hoffnung sind für mich das Gegenteil dazu. Sie fühlen sich für mich schwammig an, überirdisch, unbegreifbar, unerklärbar, irrational. Und damit komm ich schlecht zurecht…


    Aber in Bezug auf unsere Vorausgegangen bleibt uns nichts anderes übrig, als zu glauben und zu hoffen - und wenn man Glaube und Hoffnung vom Wissen abkoppelt, ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten. Und spätestens da bin ich froh, dass es Hoffnung und Glaube gibt ;)

  • Liebe Kikiro, es war nur eine Idee, weil ich merkte, das dieses Thema offensichtlich schon beschäftigt, aber nicht weiter in die Tiefe gegangen wird. Und hier gibt es jetzt einen Platz, zum in die Tiefe zu gehen. Deine Ansicht finde ich übrigens auch nicht abwegig. Ein Wiedersehen quasi nur der Energie. Der von uns allen. Das wiederum übrigens auch ein Wissenschafter, weiß jetzt nicht wer, geschrieben hat. So auf die Art, wir alle sind eins und werden auch wieder zu eins.

  • Und das durch das das wir unser Leben lang hören, vom Licht, und dem Tunnel, und den Verwandten die dich abholen, das unser Hirn das dann abspielen lässt, es also nicht real ist.

    Es sind auch Nahtoderfahrungen und Sterbebettvisionen beschrieben, wonach die Betreffenden von Verstorbenen empfangen wurden, von deren Tod sie gar nicht wissen konnten ...