Posts by Olga

    Liebe Sabrina, hast du einen Bestand von Jugendamt oder jemanden der dir mit den Kindern hilft? Du musst von den Tabletten runter sonst kannst du da nicht da raus. Ich habe eine Schwester die starke Antidepressiver einnimmt und das seit 18 Jahren, sie lebt in einen Wohnheim und wurde mit den Tabletten verrückt gemacht. Sie bekommt ihr Leben garnicht mehr auf die Reihe, seit zirka zwei Monaten wurde die Dosis seit langem Kampf gesenkt und sie hat jetzt Momente wo sie klar beim Verstand ist. Wir sind alle möglichen Kliniken mit ihr durchgegangen und die Tabletten haben das Mädchen kaputt gemacht. Ich habe wirklich Angst von den Folgen der Tabletten und letztendlich ändert sich damit bei dir auch nicht bei deinen Jungen nichts. Ich schaffe es zur Zeit auch nicht und bin wieder bei der Heilpraktikerin. Ich werde es mit Hypnose probieren um die Panikattacken in den Griff zu bekommen. Vielleicht solltest du andere Wege ausprobieren den deine Kinder brauchen dich beim vollen Verstand und erst wenn du stark bist kann es deinen Kindern halt geben und es wird den besser gehen.
    LG Olga

    Hallo Karin, am liebsten würde ich mit dir einfach mitweinen. Denn es gibt keine Worte die Trost bringen würden. Es ist einfach das schlimmste was passieren kann. Als mein Sohn am 12.10.2019 durch einen Unfall ums Leben kam habe ich auch immer wieder gefragt warum er... er war soooo ein lieber und sozialer Junge, er hätte seine Ausbildung im November zum Krankenpfleger begonnen und war seit er 10 Jahre alt war beim THW. Mein jüngerer Sohn sagte mir damals Mama wenn du auf eine Wiese gehst und da sind wunderschöne Blumen suchst du dir doch auch die schönsten aus. Und so macht es auch Gott! Das hat mir soooo sehr geholfen, den ich weiß das es ihm da gut geht.

    Auch dein Junge war die schönste Blume auf der Wiese.

    LG Olga

    Hey Ihr Lieben, danke für den Halt. Die Verhandlung ist vorbei, er hat eine Bewährungsstrafe bekommen 1,8 Jahre. Unsere Anwältin und der Staatsanwalt gehen in Berufung. Ich werde wahrscheinlich nicht dabei sein, den ich habe nicht mehr die Kraft dafür. Ich hatte ihn alles gesagt was mir auf der Seele brannte und ich weiß das kein Urteil der Welt meinen Kind gerecht wird. Ich denke das er das Leid von uns nie vergessen wird und ich sagte ihn auch das er vor einen viel höheren Gericht stehen wird und das Gott sein Richter ist.
    Ich bin jetzt wieder bei der Heilpraktikerin da ich es zur Zeit nicht alleine schaffe.
    LG Olga

    Hey Ihr Lieben,

    nein ich werde diesen Menschen nicht den Gefallen tun und Irgendetwas machen. Gott wird sein Richter sein und ich bin fest davon überzeugt das die Erde rund ist und alles was man Böses tut wieder zurück kehrt. Iris es ist schwer das abzulegen und ich möchte auch nicht an den denken. Ich hoffe das ich nach der Verhandlung damit besser klar kommen kann. Ich hatte vorher sowas wie Mitleid für ihn empfunden da ich mir nicht vorstellen konnte wie man mit so einer Last leben kann, aber da hatte ich mich getäuscht. Vielleicht ist es deswegen so schwer. Iris ich bewundere immer wie du diese Kraft aufbringst und ich bin überzeugt das es den anderen Müttern hier sehr hilft.
    Sverja 22 Jahre und es ist immer noch ein Loch. Meine Oma versteht das auch nach 55 Jahren nicht und sagte das sie immer noch leidet.

    LG Olga

    Danke liebe Sverja, in dem Moment wo ich das Bild hochgeladen habe, hatte ich es bereut. Ich hoffe es ist nicht mehr sichtlich.
    Denis war bei dieser Verhandlung nicht dabei, es ist auch gut so.
    Doch ich habe das Gefühl das etwas Leben in Ihn zurück kehrt. Er möchte jetzt eine Band mit ein paar Jungs bilden, bei uns in der Garage und ich bin so froh das er Irgendwelche Ziele wieder hat. Wir stellen ihn da ein Sofa hin und eine Bar möchte er selbst bauen. Seit der ersten Gerichtsverhandlung sprach er nicht mehr von Auszug und ich bin so froh darüber.

    LG Olga

    Liebe Sabrina,

    Du musst da selber nicht hin, wenn dann lasse dir die Bilder abholen. Ich hatte es damals verboten Bilder zu machen, liebes es ist so grausam was wir in Erinnerung haben. Wir hatten damals auch Bilder bekommen von den Bestatter, da waren Kränze, der Sarg und die Kirche drauf und Gottseidank nicht Max. Seit dem habe ich mir die Bilder nie mehr angesehen, da ich die Bilder in diesen Raum immer vor den Augen habe. Sabrina es ist toll das eine Trauerbegleiterin zu euch kommt. Wir hatten zu Anfang auch jemanden von Amiko da, die für Katharina da war.

    LG Olga

    Hey Ihr Lieben, danke für euren Halt. Der Gestrige Tag war die Hölle und es ist immer noch nicht zu einem Urteil gekommen. Zwei Zeugen die als erstes am Umfallort waren wurden durch ein Zufall gefunden und konnten nicht so schnell geladen werden. Am 06.11 geht die Verhandlung weiter und ich muss wieder den Mörder meines Kindes gegenüber sitzen. Der Alkoholtest von den Gutachten hat ergeben das er gelogen hat und das er noch weitere Alkoholische Getränke getrunken hat und das über zirka zwei Stunden hinaus und nicht wie er behauptet hat. Mit einen Brief kamen die an, den die Anwältin noch Korrektur gelesen hat. Da wurde mir übel, ich habe den abgelehnt mit der Begründung das er ein Jahr Zeit dafür hatte und nach der Verhandlung als die meine Anwältin ihn fragte ob er je einen Versuch unternommen hatte, kommt jetzt dieser Brief. Es ist so wiederlich wie er versucht seinen Arsch zu retten, dann haben die Versucht den Alkohol Test anzufechten. Er spricht ja kein Deutsch und hat ja keinen Dolmetscher bekommen. Er hat ja seine Rechte nicht übersetzt bekommen. Gottseidank wurde das wiederlegt da die Blutentnahme gerichtlich verordnet wurde und wenn er sich gewährt hätte, hätten die es ihm Zwangs entnommen. So eckig er versucht mit allen Mitteln einer Strafe zu entkommen, dass was er uns damit noch antut ist nicht in Worte zu fassen. Iris ich habe so einen Hass auf diesen Menschen, am liebsten würde ich zu seinen Haus fahren und alles mit Mörder beschriften. Gestern bin ich auf sein Instagram Profil gestoßen und da sind Bilder von Urlaub, Party, Weihnachten... und darunter stehen Kommentare ich bin so Glücklich...😰. 23.12.2019 zwei Monate nach Max Tod. Ich habe so eine Wut in mir, so das ich nicht weiß wohin mit mir.

    Hilft mir bitte diese schlimme Gedanken nicht zu haben. Er lebt einfach sein Leben weiter als wäre nichts passiert. Seine Anwältin ist mir auf der WC begegnet, ich weiß nicht ob sie mich beeinflussen wollte. Sie sagte mir das es nur Ihr Job ist und das sie das machen muss. Sie hat selbst Kinder und weiß wie es ist Angst um Sie zu haben. Ich sagte ihr das ich nicht verstehe warum er einfach nicht dazu steht was er getan hat. Sie sagte dann das er das tut und dann hatte ich kein gutes Gefühl bei dieser Aussage und bin mir nicht sicher ob das was sie vorher sagte überhaupt ernst gemeint war.

    Hallo Ihr Lieben, ich möchte euch danken für den Halt hier.
    Ich konnte Gestern zum ersten Mal mir Bilder von meinem Sohn anschauen und auf fast allen Fotos hatte Max Denis umarmt und die Augen waren so Glücklich.
    Seit der Verhandlung ist Denis wie verändert, er ist so wie früher. Ich hoffe es bleibt so oder wenigstens etwas. Manchmal hatte ich das Gefühl das er sich selbst und uns hasst. Sverja ich glaube auch das er Schuldgefühle hatte, da er am diesen Tag auch arbeiten müsste und er hatte seine Schicht verschoben um etwas mit seinen Freunden zu machen. Er sagte auch das wenn er gearbeitet hätte, hätten sie ehr Feierabend und er wäre am Leben. Ich bin froh das er nicht da war es hätte aber auch so kommen können das beide Tod wären.
    Ich hoffe das er durch die Gerichtsverhandlung gesehen hat das nur der Betrunkene Autofahrer schuld ist und kein anderer.

    Iris du hast so Recht das alles sich verändert hat, wir haben uns verändert und unsere Maßstäbe sind ganz andere.
    LG Olga

    Hallo Ihr Lieben, es ist so schön zu wissen das ihr da seid.

    Bei dieser Geschichte hatte ich Tränen in den Augen, denn sie trifft es genau.

    Den was müsste man für ein Mensch sein, wenn der Schmerz nicht da wäre. Liebe Sommermond so sehr fiebere ich diesen Tag herbei wo ich mein Kind wieder in den Armen halten kann, bloß jetzt ist die Zeit noch nicht da dafür. Das ganze Leben werde ich jetzt darauf warten und ich hoffe so sehr das diese Wellen nicht mehr so hoch sind.


    Heute war die Gerichtsverhandlung und sie dauerte bis 15 Uhr. Es wurde kein Urteil gesprochen, da die noch eine weitere Blutuntersuchung von den Angeklagten machen werden. Er hatte die ganze Zeit irgend welche Geschichten sich ausgedacht und als die Frau befragt wurde verzwickte sie sich und keiner glaubte mehr denen. Er sprach die ganze Zeit nur von sich, wie schlecht es ihm gehe... er hat in kleinster Weise Reue gezeigt, er hat sich nicht einmal entschuldigt. Der Gipfel war als seine Frau sagte es hätte auch jeder andere ihn überfahren können.
    Ich sagte ihr das mein Kind am Leben wäre wenn der Typ nichts getrunken hätte und das ihr mal nicht mal gebremst hat. Wäre er nicht durch die Kurve ins Schleudern gekommen, wäre er einfach weiter gefahren.

    Es war die Hölle, durch die wir heute gehen mussten. Dieser Mensch hatte nichts Menschliches in sich, er wollte nur ein milderes Urteil und verstrickte sich in Lügen.


    Wir hatten von Max das Foto aufgestellt, mussten es aber wieder wegpacken da es den Angeklagten störte. Ich wollte das er sieht wen er umgebracht hat und nie wieder vergisst.
    Am 23.10 geht die Verhandlung weiter, der Druck ist jetzt von mir weg.

    LG Olga

    Hey Ihr Lieben, dass ist so lieb von euch.

    Freitag wurde der Grabstein aufgestellt und Heute habe ich es bepflanzt und hatte Zeit mit meinem Kind zu sein. Wir haben das Bild von Max eingravieren lassen und darunter steht: „ich sehe dich nicht, ich höre dich nicht aber wenn ich die Augen schließe bist du bei mir!“ und so ist das! Mein Kind ist immer bei mir. Der Stein hat zwei Farben schwarz und der Andere funkelt in blau Tönen. Das witzige ist das der Stein Labrador heißt, so wie unser Hund Sky. Ich habe es mit bunten Blumen bepflanzt. Ich glaube Max gefällt das😢.
    Wir waren gestern mit den Kindern im Kino und habe es meiner kleinen so schön wie möglich gestaltet.

    Der morgige Tag zerfrisst mich innerlich.

    Ich weiß nicht wie wir das überstehen sollen.

    Meine Eltern und Schwiegereltern möchten auch kommen, auch Denis überlegt dahin zu gehen. Ich kann ihn das nicht verbieten aber ich weiß nicht ob das gut ist für ihn, seit er davon weiß ist auch er verändert. Gestern sagte er zu mir das er nächstes Jahr gerne eine eigene Wohnung möchte und ausziehen möchte. Ich fragte ihn wie er sich das vorstellt, er ist erst 16. Er sagte das er auch die Schule nach der 12 (Fach Abi) beenden könnte. Ich verstehe es nicht, was mache ich falsch das er flüchten möchte und sein Abi abbrechen möchte um auszuziehen.
    Mein Kind entfremdet sich und ich kann nichts machen.

    LG Olga

    Liebe Iris,

    Ich hoffe das du bald aus diesem Loch etwas raus kannst. Ich dachte wenn dieser verfluchte Jahrestag vorbei ist, wird es langsam etwas milder. Da habe ich mich wohl getäuscht, ich drücke dich ganz fest. Auch bei mir sieht es nicht rosig aus, bin nur an weinen und kann zur Zeit kaum schlafen. Das Gerichtsverfahren, der Todestag...! Das Grausame ist meine Tochter hat am 04.10 Geburtstag und die Verhandlung ist am 06.10. Sie fragt mich jeden Tag wie viel mal noch schlafen, ich weiß nicht wie ich das überstehen soll. Alle fragen mich was ich am Jahrestag machen möchte und mir fehlen nur die Worte, als würde ich einen Geburtstag ausrichten. Ich weiß garnicht ob ich das überstehen könnte, mit den Leuten im Haus. Natürlich ist es schön das so viele an meinen kleinen denken aber auch das kostet mich so viel Kraft. Wie soll man da funktionieren.
    Iris es wird uns nie jemand verstehen der nicht selbst sowas erlebt hat. Auch ich habe dieses Glück vorher nicht genug gewertschätzt. Natürlich liebe ich meine Kinder unendlich aber jetzt kann ich nicht mal mehr mit denen Schimpfen, nur liebevoll. So sehr bereue ich das ich so viel gearbeitet habe, dass mir so viel Zeit mit meinem Kind verloren habe.
    Menschen können so sehr mit ihren Aussagen oder geschriebenen verletzend sein, eine Cousine von der Mutter des Jungen der am 07.08 ertrunken ist schrieb im Status,, es hat etwas gutes wenn man jemanden verliert, denn dann erkennt man die wahren Freunde „! Es schalt in mir die ganze Zeit, wie kann man nur „wie“.? So grausam

    Hallo Anja, wir vermissen unsere Kinder so sehr das wir nach einen Ausweg suchen um das Kind wieder in den Armen zu halten und der einzige Weg der uns erscheint ist der Tod. Aber Leider haben wir nicht das Recht unseren Kindern unseren Liebsten das umzutun. Wie grausam wäre es das die uns auch noch verlieren, der einzige Weg ist darauf zu warten und versuchen zu leben. Liebe Anja als wir in den Urlaub gefahren sind habe ich nach dieser Inneren Ruhe gesucht... vergebens nein grade da holte mich die Trauer ein da man nichts zu tun hatte... das man sich ablenken kann. Meine sechsjährige Tochter stand mal vor dem Grab und fragte mich mit Tränen in den Augen warum wir kein Familiengrab haben? Den dann könnten wir endlich wieder zusammen sein, auch sie suchte nach einen Ausweg. Anja ich habe mich noch nie mit Buddhismus beschäftigt, werde mich aber mal einlesen. Es ist gut das es dir halt gibt.

    Liebe Susan, ich hatte immer Angst vor plötzlichen Kindestod. Mein Sohn Max war ein schreikind und als er mit vier Monaten vier Stunden am Stück durchschlief stand ich die ganze Zeit am Bettchen und hielt den Finger unter die Nase um zu schauen ob er atmet. Als er dann größer wurde wurde es besser mit der Angst und dann konnte ich ihn doch nicht bewahren. Es ist wie ein Horrorfilm für uns alle hier, nur der Gedanke das meine Kinder nicht mehr aufwachen lässt mich erstarren. Es ist so schrecklich da es auch bei euch zuhause passiert ist. Susan ich habe immer Angst um meine Kinder, die kleinste Erkältung... am 12.10 ist es ein Jahr das ich meinen perfekten blonden liebevollen Jungen verloren habe und der Schmerz wird einfach nicht weniger. Es tut so weh, das mein Kind der mich zur Mama gemacht hat nicht mehr da ist. Ich werde bei der Gerichtsverhandlung dabei sein das bin ich meinen Kind schuldig, den wer sonst soll ihn da vertreten. Dieser Mensch soll sehen welches Leid er uns angetan hat, er nahm meinen Kind das Leben seine Zukunft uns den Sohn meinen Kindern den Bruder, unseren Eltern den Enkel und unseren Geschwistern den Neven... wir leiden alle und das soll er sehen und nie wieder vergessen können. Ich möchte auf keinen Fall das mein Sohn als Fall betrachtet wird und das der Richter Mitleid für diesen Mann entwickelt. Ich habe so Angst diesen Mann gegenüber zu stehen, nur von den Gedanken wird mir übel.

    Liebe Sabrina, es wird dich niemals hier jemand verurteilen, denn es ist ein überlebenskampf und jeder versucht es hier auf seine Art. Deswegen mache dir bitte über sowas überhaupt keine Gedanken, wenn es dir zur Zeit hilft dann ist das dass richtige.

    Hallo Susan,

    mein Sohn Max ist am 12.10.2019 durch einen Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Er war 16 Jahre alt und hatte das ganze Leben noch vor sich. Er wurde uns von einen betrunkenen Autofahrer genommen. Vor ein paar Tagen habe ich einen Brief bekommen das am 06.10 das Verfahren beginnt und seid dem bin ich wieder Wie gelähmt. Ich könnte als Nebenklägerin dabei sein, habe aber solche Angst den Mörder meines Kindes gegenüber zu stehen. Ich habe auch Angst vor den Details von den Unfallhergang... Die 11 Monate waren grauenhaft, habe mich versucht mit allen Mitteln abzulenken. Habe noch drei weitere Kinder und meine jüngste war grade mal 3,5 Monate wo das passiert ist. Sie war meine, unsere Rettung. Denn ich musste funktionieren, ich konnte sie nicht einfach weglegen weil es mir schlecht geht. Habe einen Sohn Denis der jetzt 16 ist und um Ihn habe ich pure Angst, wir kamen eine Zeitlang nicht an ihn ran. Wir haben alles gemacht um ihn da rauszuholen, Hund gekauft, Gitarrenunterricht, in den Urlaub geschickt...! Und meiner fünfjähriger wurde eine unbeschwerte Kindheit genommen, jetzt gehört zum Grab zu gehen zum Alltag dazu. Das besondere bei Kinder ist das die es genau benennen, das ihr der Bruder fehlt und das sie sich das so so sehr wünscht das wir wieder alle zusammen sind. Sie fragte mich einmal auf den Friedhof warum wir kein Familiengrab haben... es wäre doch schön wenn wir alle zusammen liegen würden. Mir liefen nur die Tränen. Liebe Susan es ist so wichtig weinen zu können und lasse dir nichts aber nichts einreden. Mir hatte damals eine Bekannte gesagt das sie sich das viel schlimmer vorgestellt hat. Mir gehen diese Worte bis heute nicht aus den Kopf. Wie klönen die nur, es ist das schlimmste was je kommen kann. Ich habe den Kontakt abgebrochen und für mich entschieden mit keinen aber wirklich keinen Kontakt zu haben der mir nicht gut tut und mich nur Kraft kostet.
    Es waren fremde von denen man es garnicht erwartet hätte da! Auch wir verspüren eine Einsamkeit, wir werden nicht mehr so oft eingeladet wie vorher.
    susan magst du von deinen Sohn erzählen erzählen und ob du noch weitere Kinder hast ?

    LG Olga

    Liebe Susan,

    es tut mir so Leid das auch du dein Kind verlieren musstest. Dieser Schmerz ist unerträglich und man muss einfach von einen Tag zu den anderen kämpfen. Bei uns sind es jetzt 11 Monate und immer noch unbegreiflich.

    LG Olga

    Liebe Iris,

    Die Menschen die das bearbeiten Denken nicht nach was die den Menschen damit antun. Es sind für die nur Zahlen, kurz nach den das mit Max passiert ist kam ein Brief von der Versicherung von den Fahrer der Max auf den Gewiesen hat an Max adressiert das die den Schaden aufgenommen haben und er den Sachschaden melden solle. Mein Mann war so wütend er hat da auch eine E-mail geschrieben und es kam nichts zurück. Iris mir bangt es auch schon um den Jahrestag und ich glaube auch nicht das es je leichter wird. Wir waren vor einer Woche in Urlaub und die Ruhe nach der ich am Meer gesucht habe, habe ich leider nicht gefunden. Das Herz tut einfach weh und ich habe das Gefühl ich würde ertrinken. Nach fünf Tagen haben wir erfahren das ein ehemaliger Klassenkamerad von Max ertrunken ist. Die Arme Familie, ich war Freitag dort und wir haben mit der Mutter von den Jungen zwei Stunden durch geweint. Die stehen noch total unter Schock und ich würde so gerne den helfen. Ich kannte die Familie vorher nicht aber es war so als gäbe es keinen näheren Menschen. Und so ist es keiner der das selbst erlebt hat wird es je verstehen können was man für eine leere in sich trägt und das der Schmerz unerträglich ist.

    Ich bin mir unsicher ob ich der Familie gut tue den wir hatten zusammen so viel geweint.

    Liebe Maria, beim lesen deines Schicksals verspürte ich einfach so eine Wärme und Liebe an deinen Kind. Ich bewundere dich sehr für deine Stärke und deine Liebe an dein Kind. Ich hatte zuvor immer als Belastung und sehr schwierig ein

    ( behindertes) Kind gesehen. Aber so ist es nicht, den dein Kind war etwas ganz besonderes den es war ein Engel der eine Zeit auf Erden bleiben durfte. So ein Mensch lebt nicht in der Vergangenheit oder Zukunft, nein er lebt in jetzt! So ein Mensch wünscht keinen etwas Böses oder tut einen etwas Böses. Ich hatte deine Geschichte meinen Mann erzählt, weil sie mich sehr bewegt hat und ich verstehe dich vollkommen über den Schmerz, den ich habe auch meinen Sohn verloren. Er war erst 16 Jahre alt und es ist so als wäre ein Teil von mir in jener Nacht mitgestorben. Maria auch dein Name passt so sehr dazu, du hattest 30 Jahre dein Engel zuhause und ich bin mir sicher das unsere Kinder immer bei uns sind. Alle sagen das der Schmerz mit der aZeit stumpfer wird aber so ist es nicht, nicht beim Tot des eigenen Kindes und diese Verbundenheit die man ein als Nabelschnur hatte, bleibt immer Egal ob krank oder gesund groß oder klein. Maria ich habe eine ein Jährige Tochter und sie holt mich sehr raus. Vielleicht ist es der verkehrte Weg das du die Kinder versuchst von dir fern zu halten. Ich weiß es ist etwas anderes, aber Kinder können wirklich helfen. Wo es meinen zweiten Sohn so schlecht ging versuchte ich ihn so oft wie möglich auf Palina aufpassen zu lassen. Und bemerkte auch das er sich auch von Ihren lachen anstecken lies. Vielleicht ist es deine Hilfe das du im Kindergarten arbeiten darfst ❤️
    LG Olga

    Hallo Biene, fühle dich einfach umarmt. Es ist so grausam da die Zeit stehen geblieben ist und alles drum herum weiter geht. Mein Sohn ist am 12.10.2019 auch durch einen Unfall ums Leben gekommen und er war 16. Jetzt wäre er auch 17. Diese Nacht wo die Polizei vor der Tür stand, steht mir immer noch vor den Augen. Liebes wenn du erzählen möchtest, wirst du hier Menschen treffen die dich verstehen und genau wissen wie du dich fühlst. Es hilft einfach von der Seele zu schreiben.
    LG Olga