Und dann ist auf einmal alles anders..

  • Hallo


    Mijn name ist Mara ,und ich lese hier schon eein paar Monate mit .
    Inzwischen ist mir dieses Forum schon sehr vetraut geworden und bin ich auch so weit um meine Geschichte zu erzählen.


    Mijn Mann ist am 10-7 -2009 während unser Urlaub in Kroatien plötslich gestorben.
    Inzwischen sind sechs Monate vergangen und ich dachte das ich mit meine Trauer gut umgehen konnte ,aber es schaut so aus als ob es jetzt erst anfangt.


    Ich frage mich auch ob meine Trauerarbeit bis jetzt wohl so normal war .


    Aber ich glaube das ich in dieses Forum mir alles von der Seele schreiben kann was mich bedrückt.


    Liebe Grüsse ...Mara.

  • Liebe Mara!


    Möchte dich im Forum herzlich Willkommen heißen und dir meine aufrichtige Anteilnahme zum Ableben deines Mannes aussprechen.


    Da freut man sich auf seinen langverdienten Urlaub und dann passiert soo was Trauriges. Woran ist denn dein Mann so plötzlich gestorben?


    Natürlich kannst du hier alles schreiben, was dich bedrückt. Wir begleiten dich in deiner Trauer. 6 Monate isind in der Trauerzeit noch nicht viel, und jetzt vor Weihnachten wird es einem noch mehr bewusst, wie einem die lieben Verstorbenen fehlen.


    Willst du uns ein bißchen von deinem Mann erzählen?


    Sei ganz besonders lieb gegrüßt


    Linda

  • Hallo Mara,


    zuerst ein herzliches Beileid zum Tod deines Mannes. Bei dir ist der Verlust noch nicht lange her.


    Ich habe auch meinen Mann verloren, aber durch eine schwere Krankheit; bei mir war es so, dass ich nach einem halben Jahr in ein tiefes Loch gefallen bin. Es sind zur Trauer auch noch andere Sorgen dazugekommen.


    Nun habe ich dann dieses Forum "gefunden" und konnte mich mit anderen austauschen.


    Man redet von Trauerarbeit und es ist wirklich schwere Arbeit. Am Anfang, nach dem Verlust des geliebten Menschen ist man mit den ganzen Wegen, Erledigungen etc. beschäftigt bzw. abgelenkt und wenn das alles vorbei ist, realisert man erst, wie der geliebte Mensch fehlt.


    lg
    Regenbogen

  • Danke Linda und Regenbogen für eure liebe Worte.


    Ich möchte euch gerne erzählen wie sich alles zugetragen hat.
    Wir waren schon vier Wochen auf dem Campingplatz wo wir seit vierundzwanzig jaar unseren Urlaub verbringen,und wo wir uns immer sehr wohl fühlten.
    Mijn man wäre am liebsten den ganzen Sommer dort geblieben.


    Der zehnte Juli fing wie immer an ....wir haben gefrühstückt und mein Man hat danach die Liegen zum Strand gebracht .danach klagte er über schmerzen im rechten Arm und einen DrucK auf der Brust.Ich habe dann sofort die Rettung verständigt .In Porec wurde dann ein E.k.G gemacht ,Blut abgenommen und er bekam einen Nitro spray.
    Dann wartete wir auf dem Befund .Meinen Mann ging es inzwischen wieder gut ,er hatte keine Beschwerden mehr.Die Befunde waren auch ok ,und die Ärztin stellte uns vor der Wal zurück zu Camping zu fahren oder nach Pula ins Krankenhaus um alles durch zu checken.Ich habe mir dann für Pula entschlossen ,da ich kein gutes fefühl hatte.


    Mijn Mann ist dan selbst zum Krankenwagen gegangen ,und ich musste nochmal rein um zu bezahlen .
    Als ich wieder zurück kam ,sah ich ihm wieder in den Untersuchgsraum liegen und es wurde sofort die Tür vor meine Nase zu geschlagen.
    Da wusste ich das etwas total daneben gegangen war .Ich habe dann eine Stunde vor der Tur gewartet bis die Ärztin heraus kam und mir sagte das meinen Mann gestorben war. Er hatte in der Krankenwagen einen Atemstillstand erlitten.


    Es ist für mich immer noch wie in einen schlechten Film .......


    liebe grüsse ...Mara.


    Ps. Bitte nicht augf die Rechtschreibung achten ,,bin kein gebürtige Österreicherin..

  • Liebe Mara!


    ein stilles Willkommen im Forum


    mein tiefstes Mitgefühl zum gehen deines Mannes


    ich konnte heraus lesen das ihr sehr lange zusammen wart 24 Jahre oder mehr?


    Habt Ihr Kinder wie gehen Sie mit der Trauer um? Sind Sie dir eine hilfe?


    schreib was immer dir auf der seele liegt, wir hören (lesen) dir zu


    glg maki

  • Hallo Maki...


    Kurt und ich waren seit 43 Jahre verheiratet .Wir haben uns in Holland kennen gelernt und haben sehr früh geheiratet.Er war 21 und ich 19 Jahren alt.Wir haben drei Kinder ,eine Tochter und zwei Söhne.Kurt war ein sehr lieber Ehemann und Vater,der für seine Familie lebte.Er war immer für uns da ,hat sehr viel gearbeitet damit es uns gut ging.Und gerade jetzt ,wo wir mehr Zeit für einander hatten musste er gehen.
    Es tröstet mich schon dass er nicht leiden musste und das er am seinen Lieblingsplatz gegangen ist . Er dürfte auch die geburt unser drittes Enkelkind in Jänner erleben..aber er fehlt mir bei alles .......



    l,g.Mara

  • Liebe Mara,


    mein aufrichtiges Mitgefühl zum Verlust deines lieben Mannes.
    Und natürlich ein herzliches Willkommen hier. Schön, daß du "soweit bist", deine Geschichte aufzuschreiben. Das Schreiben hilft oft sehr, manches ein bissel leichter zu tragen. Und auf jeden Fall werden die Gedanken "klarer". Wir hören dir gerne zu.


    43 Jahre - eine lange Zeit - klar, daß Kurt dir an allen Ecken und Enden fehlt. Es ist schwer zu verstehen, daß der geliebte Mensch, der immer an deiner Seite war, plötzlich nicht mehr da ist.
    Ich hoffe, daß Kinder und Enkerln dir in dieser schwierigen Zeit Trost und Hilfe sein können.


    Alles Liebe und eine leise Umarmung
    Jutta



    PS: "Pfeif" ( ;) ) auf die Rechtschreibung - die ist egal, es kommt doch nur auf den Inhalt der Worte an. Wir verstehen dich!

    Der Tod eines geliebten Menschen ist wie
    das Zurückgeben einer Kostbarkeit,
    die uns Gott geliehen hat.

  • Hallo lebe Mara


    Ein herzliches Willkommen mit sehr viel Mitgefühl auch von mir.


    Deiner Beschreibung nach hattest du einen wundervollen Begleiter an Deiner Seite. Er verstand es für die Familie, Dich und Euren Kindern dazu sein. Wahrscheinlich sind es wunderbare 43 Jahre gewesen. Umso schmerzhafter natürlich das plötzliche Vorbei. Wir können Dir natürlich dieses Vorbei nicht ersetzten. Aber in Gedanken sind wir bei Deinem Trost suchen wann immer Du möchtest. Es ist (fast) schön zu lesen, dass Ihr eine erfüllte Zeit hattet, und dass Du erwähnst, dass Dein Mann mit Dir zuletzt an seinem Lieblingsort war. Und da ganz ohne Schmerzen dahinschied. Er wird Dir bestimmt auch weiterhin zu Deiner Seite stehen. Halt von einem anderen Raum aus. Aber immer im Guten.


    Wegen der Rechtschreibung brauchst Du Dir hier (so wie Juttap schon erwähnt) keine Gedanken zu machen. Wir haben fast alle keine Doktortitel. Und das Schreiben ohne auf Fheler zu achten müssen ist viel wichtiger. Für uns Alle.


    Sei von mir lieb Gegrüßt


    chan

  • Liebe Mara!


    ah mara, einerseits wünscht man sich einen schnelles gehen ohne zu leiden anderseits ist es herz zerreißend das Sie einfach nimma da sind, nimma greifbar auf dieser ebene. ah mensch, ich denk mir Ihr wart so lange enggeschweisst und habt schöne Jahre miteinnader verbracht, jetzt wo Ihr zeit für einander hattet passiert DAS


    Mara die schönen Tage die wir verbrachten mit unsren liebsten , die schöne errinerungen glaubmir helfen dies alles durch zu stehen


    ich wünsch dir die Kraft und Geduld, maki

  • huhu mara,


    herzlich willkommen im forum. meine aufrichtige anteilnahme zum tod dines mannes.
    es ist gut, dass du den mut gefunden hast uns an deinem erleben teilhaben zu lassen. das lebn schreibt manchmal fast unglaubliche geschichten. da teilt man mehr als das halbe leben mit einem menschen, hofft auf ruhige stille zeiten nach de n kindern und dann kommt alles ganz anders als man es geplant hat. plötzlich tritt das unerklärliche in unser leben und alles ist ganz anders.


    du und dein mann haben sicher alles für eure kinder getan. wie du ihn beschreibst war er ein wunderbarer mann und begleiter in deinem leben. war er niedeländer oder habt ihr euch nur dort kennen gelernt? magst du von ihm erzählen? was hat ihn ausgemacht?


    vielen hift es, wenn sie die erlebnisse mit ihrem partner in ein art tagebuch schreiben und sich so noch einmal ganz bewusst mit dem guten und schweren zeitenauseinander setzen. vielleicht ist es ja auch eine hilfe für dich. gerade jetzt, in der adventszeit, kann ich mir vorstellen kommen diese erinnerungen vermehrt hoch. es ist wichtig, denk ich, das du/ihr, du und deine kinder, diese zeit kreativ und konstruktiv für euch ganz bewusst gestaltet.


    ich wünsche dir viel kraft
    burkhard

  • Danke für die nette Worte...


    Was zeichnete Kurt aus?
    Seine ruhige und besonnene Art


    seine zuverlässlichkeit ,
    seine trockener Humor,
    Seine Leidenschaft fürs Malen und Anstreichen ,
    sein Handwerkliches Geschick(er war Maler,dachdecker,elektriker,Bodenleger,er konnte einfach alles)


    Aber auch seine Abneigung gegen die Technik (computer,handy,Fernbedienungen),dafür war ich zuständig.


    Kurt ist Österreicher und ich eine gebürtige Holländerin .Wir haben uns in Holland kennengelernt ,geheiratet,und unsere Tochter ist dort geboren .
    Da Kurt viel Heimweh hatte sind wir dann nach Österreich gezogen.
    Da hatte ich dann die erste drei Jahre viel Heimweh ,aber ich habe es nie bereut und es hat mich auch stärker gemacht.


    L.G,Mara.

  • Hallo liebe Mara


    Wie geht es Dir??? ...mehr fällt mir im Moment nicht ein, wenn ich deine letzten Zeilen lese.


    Hast du Deinen "Besten" nun bei Dir zu Hause, in Deinem Heimwehland?? Oder ist Dein "Bester" nun hier in seinem Heimwehland??. Wie muß es Dir innerlich gehen, alleine bei diesem Gefühl dieser Entfernungen. Hast Du doch aus Liebe zu seinem Heimweh, Deines verlassen, Und nun??......


    Ist Eure Tochter, oder auch andere Kinder noch in Deiner Nähe. Hast Du für Dich genügend Freundschaften hier in Österreich knüpfen können, die Dir zur Seite stehen?? Was machst Du gerade?? Darf man das Fragen?? Kannst Du für die kommende Zeit, was Dir gut tut, planen??...Weil zum Ablenken wird es wahrscheinlich nichts geben. ....Hast Du Heimweh??


    Aus Deinen Zeilen kann ich auch lesen, dass Du sehr viel selbst zu Eurem Glück, Eurer Liebe, Gemeinsamkeit beigetragen hast. Du bist für Dich bestimmt eine starke Persönlichkeit. Diese Persönlichkeit kann Dir nun gut helfen, diese kommende Zeit erträglich zu halten. Glaube einfach daran.


    ...."und plötzlich schneit es ....mitten unterm Jahr". Dieser Text aus einem Song fällt mir dazu plötzlich ein. Wie Wahr.


    Möchte Dir viel Kraft schicken, um Deine Stärke zu halten.


    Sei von mir lieb Gegrüßt


    chan

  • Hallo liebe Chan....


    Da ich schon seit 1968 in Österreich wohne fühle ich mich sehr wohl in meinen "neuen Heimat".Zwei von unsere Kinder wohnen in die gleiche Wohnanlage und er ist fast jeden Tag kontakt.Der ältere Sohn wohnt 10 minuten entfernt. Ich habe viele bekannten und Freunde hier gefunden,und ich tue mir leicht neue freundschaften zu machen .Ich brauche einfach Leute um mich herum .Kurt war da anders ,für ihm galt nur die Familie.


    Ich war inzwischen schon zweimal in Holland ,da leben meine Eltern noch und meine acht Geschwister,die sind echt gewaltig ...rufen immer an um zu
    fragen wie es geht...
    Mit meine jüngere Schwester telefoniere ich oft stundenlang,da sie vier wochen vor Kurt gestorben ist ,auch ihr Mann verloren hat.
    Dabei haben wir festgestellt das wir sehr unterschiedlich mit dem Verlust umgehen.


    Es tut mir gut das ich hier alles erzählen kann ,und ich merke dass es mir dabei besser geht.
    Über das was ich Fühle zu schreiben gelingt mir aber noch nicht .


    Viele liebe Grüsse....Mara.

  • Liebe Mara!


    Es ist schön zu lesen, dass du deine Kinder in der Nähe hast und hier in Österreich viele Freunde gefunden hast. Auch ganz toll, wie deine Familie zu dir steht und sich um dich kümmert. Das freut mich, dass du nicht ganz alleine da stehst. Obwohl man sich natürlich ohne seinem Lebenspartner alleine fühlt, so viele gemeinsame Jahre und nun gibt es kein gemeinsames Essen, gemeinsames Schlafengehen, keine Gespräche mehr. Deine Schwester hat auch ihren Partner verloren. Wie geht sie anders um als du, wenn ich fragen darf?


    Danke, dass du uns deinen Kurt geschildert hast, seine Zuverlässigkeit, sein trockener Humor, ..... - all das wird dir besonders fehlen. :13:


    Die Idee mit dem Tagebuch (von Burkhard) finde ich gut. Vielleicht willst du es probieren?


    Sei ganz lieb gegrüßt


    Linda

  • Hallo liebe Mara


    Danke für Dein rasches Antwort geben. Noch gestern abends. War aber selbst zu dieser Zeit noch zur Arbeit.


    Fein, dass Du gute Freundschaften um Dich hast. So braucht man nicht immer alles Alleine entscheiden, in Dingen wo man nicht weiter weiß. Es hilft einfach besser, wenn man ein "geselliger" Typ ist, so es bei Dir anscheinend ist. Der Schmerz ist aber trotzdem der Gleiche. Das mit Deiner Schwester ist arg. Fast zu gleicher Zeit mußte auch sie ihre wichtige Hälfte verlieren. So habt Ihr Beide gleich zwei Schmerzen zu tragen. Den Eigenen und dann auch noch den Anderen. Da braucht es einen breiten Buckel, würden wir bei uns sagen. Kannten sich die Beiden?? Vermute Ja. Dann werden sie jetzt bestimmt gemeinsame Sache machen, dort wo sie jetzt sind.


    Mit dem Gefühle schreiben(beschrieben), lass Dir bitte Zeit. Und dann auch nur, wenn Du mit Dir damit einverstanden bist.


    Wünsche einen so gut geht, angenehmen Feiertag.


    Sei von mir lieb Gegrüßt


    chan

  • Ja ,das wäre sicher eine gute Idee um ein Tagebuch zu schreiben ,aber ich kenne mich selbst.....nach drei Tage höre ich wieder damit auf :D
    Aber ich habe mir die letzte Woche schon sehr kreativ beschäftigt.Ich kann jetzt vor Weihnachten noch nicht sagen was ich getan habe ,weil ich mir nicht sicher bin ob nicht eine von meine Kinder hier mitliest.


    Und der ist nl sehr neugierig ....... ^^


    Aber danke für die Anregung....



    mara

  • Liebe Mara,


    herzlich willkommen bei uns und mein herzliches Beileid zum plötzlichen Tod deines Mannes! Aus deinem ersten Posting lese ich heraus, dass du ein bissl beunruhigt bist, weil du erst dachtest, dass du gut mit deiner Trauer klar kommst und jetzt sind es 6 Monate her und du hast den Eindruck, es geht erst richtig los und da fragst du dich (wie viele andere auch), ob das normal ist. Menschen brauchen unterschiedlich lange bis sie realisieren, was der Tod eines Menschen für sie bedeutet. Desto inniger die Beziehung zum Verstorbenen und desto plötzlicher der Tod, desto länger dauert mitunter auch der anfängliche Betäubungszustand, der ja ein Schutz der Seele und des Körpers ist. Man realisiert erst im Nachhinein Stück für Stück und erst allmählich brechen die Gefühle wirklich auf. Sei also nicht besorgt, lass die Wellen der Trauer zu, bring sie zum Ausdruck und wenn du zwischendurch gute Phasen hast, dann nimm sie als Erholungsphasen zwischendurch. Allmählich, ganz langsam werden die Wellen flacher und das Trauermeer ruhiger.


    Alles Liebe


    Christine

  • Hallo liebe Christine....


    Mich wundert nur mein verhalten seit Kurt gegangen ist .Dachte immer dass ich anders reagieren würde wenn etwas schreckliches pasieren wurde.
    Auf die Nachricht von seinem Tod habe ich überhaupt nicht reagiert ,ich wusste das sie (die Ärztin )mir das sagen wird ,habe es gespürt.
    Ich habe nur gefragt ob ich ihm sehen kann ,sonst nichts.


    Auf den weg zu Camping habe ich erst angefangen zu reden und habe und habe eine Woche lang nicht mehr aufgehört.


    Ich höre oft dass mann nicht mehr schlafen kann ,aber ich habe vom ersten Tag an sehr viel geschlafen und das ist auch jetzt noch so.


    Ich habe auch sofort gewüsst wie ich alles haben will .verabschiedung ,Partenzettel usw.Auch war es für mich keine Frage das ich im nächsten Jahr wieder zurück nach Porec fahren werde ,um alles abzuschliessen.
    Ich komme mir vor wie einen Regiseur ...ich bestimme wie der(schlechte) Film werden soll ,will nichts aus der Hand geben ....(will die kontrolle über mich selbst nicht verlieren)


    .Mara...

  • Hallo Mara!


    darf ich erlich sein :S


    als ich dein beitrag las dachte ich mir, ah mensch du stehst noch voll unter schock


    biitttteee verzeih wenn ich falsch liege


    glg maki

  • huhu mara,


    entschuldige das ich mich erst heute wieder melde. war mit rüsselpest (schnupfen) zu hause.


    was du über kurt erzählst, klingt wunderbar -bis auf die tatsache das er kein techikfreak war wie ich, ich hoffe das durfte ich so sagen ?(


    meine frau hat mich auch nach österreich importiert. eigentlich komme ich aus der stadt inder das geschlecht des niederländischen königshauses gegründet wurde und die wiege von peter paul rubens stand. doch das ist geschichte. mittlerweile lebe ich sehr gern in tirol. es ist gut zu hören das deine kinder in dr nähe wohnen. so könnt ihr euch gegenseitig ermutigen und stärken wenn die trauerwogen über den einen oder anderen hinwegfluten.


    unser körper wurde schon durchdacht bei der erschaffung. er kann einfach dinge die uns zur zeit überfordern solange stilllegen bis wir körperlich und seelisch mit dem unfassbarem ereigniss besser klar kommen können. deine "regiearbeit" ist etwas total normales in der situation. mach dir keine sorgen. kurt und deine enge beziehung war etwas wunderbares war unerwartet zerstört wurde. trotzdem lebt er in dir weiter mit all den guten und weniger guten erinnerungen und erfahrungen. sie sind ein wunderbarer teil von dir der aber auf der anderen seite oft sehr schmerzlich werden kann. manche beschreiben ihre stimmungen als fahrt auf der achterbahn bei der ihnen auch schlecht wird. es ist so ähnlich wie die überfahrt auf dem iselmeer bei sturm.


    ich wünsche dir viele gute ideen für die advents- und weihnachtszeit
    viel kraft
    burkhard