Sie fehlt noch immer

  • Neidisch auf die Engel

    Ich hatte keine Ahnung, dass es der letzte Tag sein würde, den wir zusammen verbringen
    Oder dass ich mich so schnell von dir verabschieden müsste
    Ich war wie erschlagen, ich hatte keine Gefühle mehr
    Ich betete, dass du einfach durch diese Tür hereinkommst, zurück zu mir
    Und mir sagtest, ich hätte nur geträumt.



  • Lieber Yoda,


    ach wie oft hab ich schon darauf gehofft, wie oft bin ich aufgewacht und dachte für einen Sekundenbruchteil das es nur ein Alptraum war.....nein es war keiner es ist einer, einer der nicht enden will.

    Im Moment ist es wieder schlimmer, die Jahreszeit und das was kommt macht es schwieriger....fast schwerer als letztes Jahr.


    Geht das jetzt immer so weiter ????Das man sich von Zeitraum zu Zeitraum hangelt???

    Von Berg zu Berg immer wieder hochkrabbelt wenn man wieder unten hart aufgekommen ist????

    Die Aufschläge sind nicht so hart wie am Anfang aber es ist schwer wieder aufzustehen und kräfteraubend wieder nach oben zu klettern.

    Noch ist es nicht so hart ich werde sehen wie die nächsten Wochen verlaufen, mal schauen wie es im Dezember aussieht.


    Vlg. Linchen

  • Danke Linchen, danke Puzzle,


    ob es besser wäre, wenn man einige Dinge vorher wüsste ? Wir wünschen uns das wahrscheinlich, weil wir den Menschen, die uns verlassen mussten, gern noch einmal gesagt hätten wir sehr wir sie lieben. Allein, wenn wir gewusst hätten, was passieren würde, wären wir dann noch in der Lage dazu gewesen ? Wir müssen es einfach akzeptieren. Das ist manchmal sehr sehr schwer, und manchmal gelingt es uns etwas besser. Ja Puzzle, auch wir wissen nicht, was einmal mit uns passieren wird, wenn wir gehen. Ich bekam vor ein paar Tagen von einer lieben Freundin einen Text, der die Gefühle beschreibt, die uns begleiten.


    Sag mir nicht, dass ich es überstehen soll,

    sag mir nicht, dass ich stark sein soll,

    sag mir nicht, die Zeit heilt alle Wunden,

    sag mir nicht, dass ich weitergehen soll.


    Ich brauche meine Zeit zum Trauern,

    ich brauche meine Zeit allein.

    Niemand sonst kann das für mich übernehmen,

    ich muss das mit mir allein tun.


    Ja, es mag eine Weile dauern,

    ja, es könnte Jahre dauern,

    ja, ich könnte kreischen und schreien

    und unendlich viele Tränen vergießen.


    Aber erst, wenn ich bereit bin und nicht,

    weil Du mir sagst, wann die Zeit gekommen ist,

    dann werde ich derjenige sein, der weiß,

    dass es soweit ist.


    (Verfasser : unbekannt)


    Für jeden fühlt sich das, was wir erlebt haben, anders an. Ich wünsche uns allen die nötige Kraft und Unterstützung.


    Yoda


  • Diesen Song singen Passenger für uns.


    Ich habe versucht, alles zu dekorieren, wie Du es in der Vorweihnachtszeit gemacht hast, aber es ist nicht dasselbe. Du fehlst immer noch so sehr, auch wenn vieles erträglicher geworden ist, und auch wenn ich weiß, dass Du überall da bist, wo ich bin.


  • Eines Deiner Lieblingslieder in der Weihnachtszeit, von einer Deiner Lieblingsgruppen. Eine bittersüße Erinnerung.

    Auch wenn ich weiß, dass Du mich überall hin begleitest und immer da bist, wo ich bin, vermisse ich Dich jeden Tag.

    Yoda

  • (Verfasser : unbekannt)


    Es hört sich so einfach an, in Wirklichkeit habe ich sehr lange dafür gebraucht, diesen Weg zu gehen. Und auch heute noch kommt die Trauer mich uneingeladen besuchen. Sie erinnert mich immer wieder daran, was mir fehlt, seitdem Du gehen musstest, vor allem an solchen Tagen wie heute. Weil ich aber weiß, dass Du mich eines Tages an der Schwelle abholst, ertrage ich auch diese Besuche.

  • Guten Morgen,


    eine liebe Freundin, von der ich mich vor meinem Osterurlaub verabschiedet habe, hat mir auf meine Reise liebe Ostergrüße mitgegeben und mir dazu 3 Fotos ihrer wundervollen Osterdekoration geschickt. Ich will sie Euch nicht vorenthalten. Sie bringt traurige aber auch liebevolle Gedanken zurück. Ich gebe diese Osterwünsche gern weiter und wünsche Euch ein friedvolles Osterfest.


    Yoda

  • Auch wenn ich selbst nicht viel schreibe, lese ich doch einige Beiträge. So fand ich heute in einem Beitrag von Tigerlily u.a. die Bemerkung


    "Es ist ja sogar so, dass Kinder ohne Zuwendung sterben, auch wenn sie mit Nahrung versorgt und gesäubert werden."


    Ich habe vor längerer Zeit als Gast einmal Beiträge von einer Liddy gelesen. In einem dieser Texte ging es um Zuwendung und exakt um dieses Thema im Zusammenhang mit einer Studie, bei der genau das passiert ist. Eine unmenschliche Vorstellung, aber leider eine Tatsache.


    Damals gab es einen Aufschrei von einem Mitglied namens Kornblume, die das ehemalige Mitglied Liddy aufgrunddessen beschimpfte, obwohl es sich wirklich um Tatsachen handelte. Ich glaube, auch Kornblume hat Aspetos inzwischen den Rücken gekehrt. Vielleicht liest sie nach wie vor und überdenkt ihr vorschnell gefälltes Urteil noch einmal.


    Wir selbst bekamen leider keine eigenen Kinder, hatten aber das Glück, die Kinder unserer Nachbarn, Freunde und der Familie mit aufzuziehen, ein sehr schönes Erlebnis für beide Seiten. Sie kommen heute immer noch gern zu Besuch und bringen inzwischen ihren eigenen Nachwuchs mit. Auch das hat mir persönlich bei der Verarbeitung meiner Trauer sehr geholfen.


    Ich hoffe, es muss heute kein Kind mehr ohne Zuwendung aufwachsen.


    Yoda

  • Wir selbst bekamen leider keine eigenen Kinder, hatten aber das Glück, die Kinder unserer Nachbarn, Freunde und der Familie mit aufzuziehen, ein sehr schönes Erlebnis für beide Seiten. Sie kommen heute immer noch gern zu Besuch und bringen inzwischen ihren eigenen Nachwuchs mit. Auch das hat mir persönlich bei der Verarbeitung meiner Trauer sehr geholfen.

    Lieber Yoda,

    Die Trauer um einen unerfüllten Kinderwunsch ist sehr verbreitet.

    Wie schön, dass ihr eine so gute Möglichkeit gefunden habt damit umzugehen.


    Alles Liebe,

    Isabel