Meine Große Liebe wurde mir weggenommen

  • Es gibt auch sowas wie Familienhilfe. Die nimmt dir dann alltägliche Arbeiet ( im Haushalt ) ab und du schaffst dir damit mehr Zeit für dich und deine Kinder.

    Müßtest du auch bei der Krankenkasse in Erfahrung bringen.

  • Ich finde es sehr gut, dass du momentan die Kraft hast diesbezüglich was zu unternehmen. Das nagt ja auch ganz heftig am Nervenkostüm. Du bist wichtig. Du bist jemand, nämlich der Nick, der immer für seine Kinder da sein möchte, der arbeiten geht, der ein schlechtes Gewissen hat, wenn er nicht arbeiten geht, der dann aber das Gefühl hat, nicht genug für seine Kinder dasein zu können... Du bist wichtig. Für die Kinder, für uns. Aber es wäre sehr schön, wenn du es auch für dich sein könntest. Denn wir möchten dass es auch dir wieder irgendwann erträglich geht und auch deine Kinder möchten das. Ich drücke dir die Daumen. Es würde mich interessieren was die Kasse sagt. Wenn du magst, berichte uns, wenn du etwas erzielt hast. Liebdrücker.

    Verbündete

  • Heute eigentlich eine ganze Menge!Habe erst mit meiner Tochter ihr erstes Giro Konto eröffnet für ihren Sozialen Dienst,mit einem netten Taschengeld😊

    Tja.........Dann hab ich bei meinem Hausarzt,bei dem Hospitzverein,bei meiner Krankenversicherung angerufen und das alles damit mir irgend jemand endlich hilft mit diesen Schmerzen ein bisschen besser klar zu kommen.Die Mitarbeiterin bei der Kasse sagte mir,das ich ein Akutes Artest brauche damit mir schnell geholfen werden kann,ansonsten kann es bis zu 2 Monaten dauern.Mein Kleiner hat nebenbei bei meiner Großen geschrieben das unser Wochenende trotz vfl Spiel nicht so gut war,weil sein Papa so traurig ist.Sie wollte nachher vorbei kommen und mit mir reden.Ich versuche Stark für meine Kinder zu sein,aber sie sehen mich immer wieder mal wie ich einfach anfange zu weinen und sie machen sich Sorgen.Das will ich nicht ich bin ihr Papa!Ich bin dafür da das sie sich an meiner Schulter und in meinen Armen ausweinen,Schutz und Halt finden,aber sie erwischen mich viel zu oft und das will ich nicht.Ich werde mir helfen lassen und das will ich auch.Danke fürs zuhören❤️❤️❤️

  • Lieber Nick,

    ich denke Schutz und Halt finden sie trotzdem bei dir auch wenn du deine Trauer zeigst. Natürlich will man den Kindern nicht zu viel Verzweiflung präsentieren, aber einen Vater mit tiefen Gefühlen zu haben, das schadet einem Kind sicher nicht.
    Wichtig ist bei Kindern oft, dass man Dinge aus- und anspricht, rede mit ihnen und sag, dass es normal ist zu weinen und traurig zu sein.

    Ich wünsche dir alles Gute und natürlich, dass du bald Hilfe bekommst!

  • Danke Liebe Heidi

    Meine Große kennt die ganze Geschichte aber die beiden nicht.Ich war alleine im Krankenhaus und wenn sie davon was aufschnappen würden,es würde sie zerstören und das könnte ich nie wieder gut machen.Bei der Verabschiedung habe ich meine Frau nochmal sehen können,aber zum Glück wollten meine Kinder und meine Schwiegermutti es nicht.

    Sie sollen sie in Erinnerung behalten wie sie war

  • Kinder haben feine Antennen und spüren ohnehin wie es dir geht. Dann glauben sie vielleicht sie müssten vor dir auch was verstecken. Es gibt extra Trauerbegleitung für Kinder (zumindest bei uns in Österreich). Da wird auch toll gearbeitet mit den Kindern. Und du kannst deine Mittlere beruhigen, da wird nicht Therapie in dem Sinne gemacht, da wird auch gespielt und gebastelt und… Und die Kinder sehen, es gibt mehr Kinder die sowas erleben müssen. Sie sind nicht alleine, das hilft auch oft.

  • Vielen Lieben Dank Heidi

    Ich werde mir deine Worte zu Herzen nehmen.Habe bei der Hospiz Vereinigung bei uns im Ort angerufen und werde zurückgerufen.Der erste Schritt zur Heilung und ich hoffe es hilft!!! Danke dir

  • Ameliea und Dolore vielen vielen Dank für eure Worte.Jedes mal wenn ich von jemanden so liebe Sachen höre muss ich weinen,nicht aus Trauer!

    Weil ihr bei mir seid.Ob ich so viel Aufmerksamkeit verdiene.....Ich kann es nicht beantworten.Ich bin nur ein einfacher Mann der das Glück gefunden hatte und dem es nach wunderbaren 17 Jahren genommen wurde.IHR ALLE UnD ICH MEINE IHR ALLE!!!!Seid so wunderbar und ich wünsche euch eine wunderschöne Nacht❤️❤️❤️🙏🙏🙏

  • Du, ich wollte dir nur noch schreiben, dass ich es ganz wichtig finde, was Hedi geschrieben hat. Du musst nicht immer stark sein. Ich finde es auch wichtiger wenn die Kinder merken dass du traurig bist, dass du es ihnen sagst, dass du traurig bist, weil deine Frau, also ihre Mama krank war und du ihr nicht helfen konntest. Weißt du, wenn meine Mutter geweint hat, dann habe ich mir als Kind Sorgen gemacht. Und als ich sie fragte:Mama warum weinst du? Dann sagte sie zu mir. Es ist alles gut, mach dir keine Gedanken. Ich habe also gelernt:wenn jemand weint, dann muss ich mir keine Sorgen machen. Das hat mich mehr verstört, als wenn sie gesagt hätte:ich bin traurig, weil meine Schwester gestorben ist und ich immer denken muss, ich hätte sie vielleicht öfter besuchen sollen. Aber jetzt habe ich ein ungutes Gefühl. Das liegt mir schwer im Magen..... Ich habe keine Kinder Nick, aber ich war mal eines und hatte oft das Gefühl, dass ich schuld bin, wenn meine Eltern stritten. Einfach, weil keiner mir etwas sagte.

  • Hallo ihr Lieben!!!!!!!

    Ich habe eine Frage an euch!?!?!?!

    Ist es eigentlich normal das man ab dem Tag wo man erfährt einen geliebten Menschen verloren zu haben, es Tagelang,sogar Wochenlang einfach nur unwirklich ist.Man kommt sich vor wie in einem Alptraum aus dem ich nicht aufwachen konnte und ich dachte meine Frau kommt gleich zu mir zurück nach Hause.....aber jetzt kommt es mir vor als wenn die Realität mir mitten ins Gesicht geschlagen und mich zurück geholt hat.Das einzige ist die innere Einsamkeit und die Leere als wenn ein Teil von mir auch vor Wochen gestorben ist.Es zerfrisst einen und der innere Nebel der vorher da war ist einfach nur weg.

  • Ich glaube der Nebel und, dass man „nicht ganz da ist“, ist ein ganz wichtiger Schutz für den Menschen. Ansonsten würde es einfach zu viel werden. Es kommen bei vielen auch nachher so Phasen wo man sich wie versteinert fühlt dazwischen.
    Ich gestehe, ich finde die „Steinphasen“ gut. Da bin ich handlungsfähiger. Mitten in der Trauerwelle ist man so hilflos. Das macht mir Angst.

  • Hallo Nick. Ja, alles ist normal was man empfindet in dieser Situation. Traurigkeit, Hilflosigkeit, Gereiztheit, das Gefühl dass man verrückt wird, leere, das Gefühl, alles nicht zu schaffen, und dazu kommt das Verloren sein. Übrig zu sein. Als Jürgen gestorben war, da war ich erleichtert und irgendwie auch froh(fröhlich). Im Nachhinein betrachtet unangebracht fröhlich. Ich regelt, was zu regeln war und räumte innerhalb 2 Tagen sein Hospiz-Zimmer leer. Ich glaube da fühlte ich nichts. Vor Erschöpfung schlief ich beim Ausräumen dort in seinem Bett ein. Das schlimmste waren die inneren Schmerzen. Doch dann kamen erst viel später, die Gedanken, dass er jetzt real nicht mehr kommt und ich habe ständig nur geweint. Aber heute kann ich es manchmal nicht fassen. Eine alte Schulfreund, deren Mann gestorben ist sagte neulich bei einem Spaziergang, sie denkt immer noch er ist im Urlaub auf Ibiza und kommt jeden Moment zur Tür herein. Und wie Hedi sagt, wir schützen uns vor einem Zusammenbruch indem wir nur soviel zu lassen, wie wir verkraften. Der Rest liegt im Nebel. Daher können viele auch gar nicht weinen. Ich finde es gut, dass du deine Gedanken hier schreibst. Sie sind es wert gehört und bearbeitet zu werden. Alles erdenklich Liebe. W.

  • Lieber Nick:30:


    Meine aufrichtige Anteilnahme zu deinen Verlust

    :30::30::30::30:


    Du hast ja schon beim Hospiz angerufen, da kam meine Zaubererlfe her sie musste aber nach 2 Jahre weiter fliegen, zu andern die sie auch brauchen. Dafür habe ich großes Verständnis.

    Ich hoffe das du auch eine Zauberelfe und erstmal einzel Termine bekommst.

    Du bist ja im Kontakt mit dem Jugendamt.

    Frag doch mal dort nach einer Traumaspizfische Hilfe und nach einer Hot Kraft. Die Hot Kraft hat mir am Anfang geholfen wegen Haushalt und die Traumaspizifische Hilfe habe ich das 2. Jahr.



    Nebelschleier

  • Danke ihr lieben das ihr trotz euren eigenem Verlust für mich da seid!!!!!

    Ich hoffe ich kann in naher Zukunft auch für jemanden da sein,so wie ihr gerade für mich.

    Das Schlafzimmer kann ich immer noch nicht betreten,alle Sachen von Anja sind da und es ist unaufgeräumt aber sobald ich da rein gehe tut es nur noch weh, ich bekomme Angst und keine Luft mehr.

    Montag hab ich einen Termin bei meinem Arzt und ich hoffe er kann mir helfen das ich so schnell wie möglich einen Termin bei einem Therapeuten bekomme.

    Ich schick euch ganz viel Sonnenschein zu und hoffe ihr habt einen schönen Tag.

  • Lieber Nick,


    ja, das ist normal. Ich war wochenlang unfähig meine Situation

    zu realisieren, lebte wie in einem Vakuum.

    Bis heute, fällte mir schwer daran zu glauben, dass Maximilian verstorben ist.


    L.G.

    Maike

  • das ist völlig normal und geht in Ordnung. Ich habe das jetzt im 3. Jahr genauso,


    :33:anderer Anlaß , gleiche Reaktion.=O=O||


    Zeit ist in der Verlustsituation nur Wimpernschlag.


    Ich habe im meinem WZ Video über die japanische Telefonzelle für Trauernde, schau mal , wie der Mann weint und das ist 10 Jahre her...


    also alle so okay, Nick, dein Körper und deine Seele reagieren völlig normal und angemessen....:33:=O:33:


    aber

    das ist ein furchtbare Anstrenung für dein Nervensystem, schau

    das du dir Gutes tust, Ernährung, eventuell Zusatzsachen( Vitamine, Mineralien, Vit. D3), Wärme, Selbstberuhigung...


    was wurde dir früher zu Hause gemacht, wenn es dir schlecht ging-?

    warme Milch mit Kakao, Honig.....???

    du mußt jetzt selber sehr gut zu deinem Körper sein..

    er leistet gerade Höchstleistung.... alles völlig okay und in Ordnung, paß nur gut auf dich auf !!!:24:


    Liebe Grüße

    Gini+Bettina

  • Hallo ihr beiden Lieben

    Vielen Dank für die liebe Nachricht!!!!Naja eigentlich hatte ich vorher nicht so auf meinem Körper geachtet🫣

    Bin zwar noch Raucher aaaaaber seid nun mehr keinen Tropfen Alkohol,und das seit nunmehr fast 2 Monaten.Mich vernachlässige ich immer noch denn mein Herz schlägt nur noch für meine 3 Würmer❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️

    Es ist halt gerade nicht leicht ALLES unter einen Hut zu bekommen!Aber ich bekomme hoffentlich bald professionelle Hilfe damit ich wieder in der Spur bin.

    Ihr alle und ich meine alle habt aber auch einen GROßEN Anteil daran getan und dafür bin ich euch dankbar