Wann hört es auf weh zu tun...

  • Ich bin am 12.11.23 von der Nachtschicht früh nach Hause gekommen und Du warst in der Küche und hast Deine Brote geschmiert, denn Du mußtest zur Frühschicht an diesem Morgen. Wir saßen noch ein wenig im Wohnzimmer und redeten über die paar Tage Urlaub, die anstanden. Wir wollten nach Hannover auf den Weihnachtsmarkt und zu unseren Freunden zum Kaffetrinken und Weihnachtswichteln. Du brachtest mich wie immer ins Bett, gabst mir einen Kuss und sagtest "schlaf schön, bis nachher"....... Ich glaube, das ich noch die Tür ins Schloß fallen g gehört habe.


    Als ich dann gegen Mittag aufwachte und einen Kaffee gekocht hatte, schaltete ich Telegramm ein und schrieb Dir eine Nachricht. Du hast nicht geantwortet. OK, da wo Du arbeitest ist des öfteren Funkloch. Ich rief also bei Dir in der Firma an. Es ging jemand anders an den Apparat und sagte, das die Sandra nicht da sei.


    Jetzt schaltete ich die Handyortung ein....... Dein Handy lag direkt bei der Polizeidirektion und Deine Apple Watch irgendwo im Norden der Stadt. Mich durchzog es wie ein Blitz und ich rief bei der Polizei an und fragte wieso das Handy meiner Frau bei ihnen sei. Nach einer kurzen Warteschleife teilte man mir mit, das mal 2 Beamte zu mir kommen werden. Oh Gott,... mein Puls stieg auf ...ich weiß nicht wohin.... 40 Minuten später kamen 2 junge Damen vom Kriminaldauerdienst und ein Notfallseelsorger. Als ich das durch das Wohnzimmerfenster sah brach ich schon fast zusammen.


    Im Wohnzimmer wurden die beiden Damen dann konkret. Nach einer kurzen Verschnaufpause sagten sie: "Wir müssen Ihnen leider mitteilen, das Ihre Frau heute morgen verstorben ist" . Ich dachte das gibt es nur im Film und ich wollte jetzt aufwachen und ich schrie die beiden an......Doch der Notfallseelsorger setzte sich neben mich und nahm mich in den Arm, denn jetzt brach ich in fürchterlichen Tränen aus. Aus dem Arztbericht heißt es, das sie sich auf den Weg zur Arbeit auf einen Treppenabsatz gesetzt hatte und dort dann an einem Blutgerinnsel verstorben ist. Zufällig war eine Anwohnerin des Hauses bei meiner Frau. Sie wollte ebenfalls gerade zur Arbeit gehen und sah meine Frau, wie sie dort auf den Stufen saß. Die Frau setzte sich zu ihr, legte ihren Arm um meine Frau und fragte sie was sie den habe. Darauf erwiderte meine Frau, das es ihr gleich wieder gut geht, sie müsse nur mal kurz sitzen und lächelte etwas dabei. Dann legte sie den Kopf zur Seite und war tot. Zwischen ihren letzten Worten und dem Sterben lagen nicht mal 2-3 Sekunden. Ich weiß das, weil ich am Abend zu der Stelle gegangen bin, wo es passierte. Dort stand abends ein Windlicht. Also bin ich ins Haus gegangen und habe bei der Frau geklingelt, die in den letzten Sekunden bei ihr war. Sie war immer noch unter Schock und hatte mir das alles erzählt...... Sie war es auch, die der Polizei ihre Nummer gegeben hat, damit ich diese Nummer bekomme.


    Meine Frau war 51 Jahre alt und wir waren sehr glücklich und hatten 28 ausgesprochen gute Jahre und noch so viel vor uns. Ich bekomme das einfach nicht in meinen Kopf. Am nächsten tag bin ich in den Wald zu unserem Lieblingsplatz gegangen, um zu weinen. Warum Du? Warum so früh? Was soll ich ohne Dich machen? ..... Fragen über Fragen und keine Antworten.


    Ich habe meine Frau dann im Beerdigungsinstitut besucht, um von ihr Abschied zu nehmen. Ich habe mit ihr gesprochen und ich habe ihr das Lied vorgesungen, das sie so sehr mochte. Nach 1,5 Stunden dann habe ich meiner Frau ihr Schlafschaf in den Arm gelegt. Die Leute vom Beerdigungsinstitut haben mir versprochen es mit einzuäschern.

    Am 1.12.23 war dann die Urnenbeisetzung. Ich habe die gesamte Trauerfeier (warum heiß das eigentlich "...feier"??) ausgearbeitet. Dabei hatte ich das Gefühl, das es mir gut getan hat.

    Ich habe dann auch selbst die Urne zur Beisetzungsstelle getragen und sie auch selbst in die Erde abgelassen........ Auf den Weg dorthin hielt ich sie ganz fest an mich gedrückt und ich streichelte die Urne ein klein wenig mit dem Daumen. Ich habe nichts von dem mitbekommen was links und rechts von mir passierte. Sandra und ich waren auf dem Weg zur letzten Ruhestätte absolut eins und ich sagte zu ihr, das sie jetzt durch den Regenbogen gehen muß und das sie nicht allein ist, weil ich im Kopf und im Herzen immer bei ihr sein werde. Die Sonne schien als ich die Urne hinab ließ und auf einmal hatte ich das Gefühl als sei es gar nicht mehr schlimm......


    Ich hatte dann allen Trauergästen den Vortritt gelassen Abschied zu nehmen.... Ganz zum Schluß bin ich dann noch einmal herangetreten, kniete mich nieder und legte meine Hand auf die Erde, die gleich mein "Mausi" bedecken würde. Alle Trauergäste haben eine Dose Seifenblasen bekommen. Alle haben dann die Seifenblasen verblasen und meiner Sandra so ihren letzten Wunsch/Gruß mit auf Ihren Weg durch den Regenbogen gegeben.


    Es tut so unendlich weh........

  • Lieber Peter,

    Es tut mir sehr leid, zu lesen, dass Deine liebe Sandra so plötzlich und unerwartet und viel zu früh gestorben ist. Dir einfach aus der Hand gerissen wurde. Bei mir war es ähnlich. Ich habe meinen Mann morgens tot in der Küche gefunden, er hatte einen Herzinfarkt. Man kann, will es einfach nicht glauben und ist wie betäubt. Das Glück und die Zukunft gestohlen, so habe ich es empfunden. Es ist gut, dass Du Dich hier gemeldet hast, es ist immer jemand da, der Dir antwortet. Und jeder hier versteht Dich…… Du kannst hier alles schreiben, was Dir auf der Seele liegt.

    Fühle Dich in den Arm genommen🫂.

    Lg Herzschmerz

  • Lieber Peter,


    es tut mir so leid zu lesen, was du derzeit durchleben musst. Am Morgen war deine Welt noch in Ordnung und im Laufe des Tages ist plötzlich alles wie in einem Albtraum aus dem es kein Erwachen gibt. Ohne jede Vorwarnung!


    Genau das gleiche habe ich vor fast neun Monaten auch erfahren. Mein Mann war auch erst 51. Er starb am plötzlichen Herztod.


    Hier in diesem Forum haben viele ähnliche Erfahrungen erleben müssen. Schreibe gerne was immer dir auf der Seele liegt. Hier wirst du verstanden.


    Ganz viel Kraft sendet dir,

    Muckelchen

  • Lieber Peter, das tut mir so leid für euch beide.

    So viel ungelebtes Leben für deine Frau und für euch beide so viel ungelebte Zukunft .

    Das Schicksal schlägt manchmal brutal und grausam zu.

    Wir hier fühlen alle mit dir. Schreibe dir alles von der Seele, hier verstehen dich alle und versuchen Worte zu finden, in denen du dich etwas gehalten fühlst. Das hoffe ich sehr.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die nächsten Stunden, Tage, Wochen.

    Liebe Grüße, Elisabeth

  • Hallo,.....

    ohhh....über Nacht so viel Anteilnahme ist sehr schön. Es gibt so viel was zu tun ist und so viel was ich schon getan habe, um nicht völlig verrückt zu werden. Aber es ist sehr schwer...... Sandra hatte an diesem Sonntag schon ihre leichten Handschuhe rausgesucht und in die Küche an die Mikrowelle gelegt. Sie sagte, das es die tage kälter wird und sie dann nicht ohne Handschuhe fahren wolle........Die liegen immer noch an der Mikrowelle. Ich trau mich einfach nicht sie dort wegzunehmen. Es fühlt sich nicht richtig an. Ich habe die komplette Weihnachtsdekoration in der Kiste auf dem Dachboden gelassen . Dennoch habe ich den Weihnachszug aufgebaut. Es ist ein kleiner Holzzug, der auf 4 Wagen jeweils ein Teelicht transportiert. Sie hatte ihn letztes Jahr zu Weihnachten gekauft und freute sich sehr ihn dieses Jahr aufzubauen.....Ich mußte auf einmal fürchterlich weinen, als ich den Holzzug aus der Verpackung nahm. Dann sah ich den Adventskalender für mich. Ich wußte nicht, das sie bereits so einen schönen Adventskalender für mich gekauft hatte. Sie hatte jedes Jahr eine mittlere Kiste voll mit Weihnachtsschokolade von Lindt eingekauft. Alles fein sortiert und abgezählt. Sie packte es immer in zahlreiche kleine Weihnachtstüten und verteilte die dann unter denen, die sie lieb hatte. Was soll ich denn damit jetzt machen??? Es tut so weh diese Liebe zu sehen, die sie unter allen versprüht hat...... Es ist nicht fair das sie gehen mußte....nicht fair. Ich habe die Kiste mit Schoko- Weihnachtsmännern, -Bärchen, -Kugeln, usw.... dann zum benachbarten Kindergarten gebracht und sie für deren Adventfeier gespendet. Die haben sich riesig gefreut...ich bin einfach nur traurig und es ist schwer Dinge weg zu geben, die sie bearbeitet hatte, oder die ihr gehörten.


    Die ersten Briefe mit schwarzen Streifen an der Seite sammeln sich im Briefkasten. Alle sind erschüttert, spenden Beileid und Anteilnahme, sind für mich da.......Ich kannte das bisher nur von meinen Eltern.....Aber die waren uralt und es war wirklich absehbar, hatten ein erfülltes, langes Leben.....Sie waren früher auf einem Chuck Berry Konzert.... haben nichts vermißt oder ausgelassen.....Aber Sandra doch nicht. Sie liebte das Leben, die Freude, die Menschen.........selbst Corona konnte ihr nichts anhaben.


    Ich muß Verträge kündigen, Kredite und Ratenzahlverpflichtungen ablösen, Abos auflösen, Witwerrentenantrag stellen, ihre persönlichen Sachen von ihrer Arbeitsstelle wegholen,....... Irgendwann muß auch ich wieder arbeiten. Zum nächsten 1. fällt ein komplettes Gehalt weg. Ich muß was essen...hate es etwas vergessen und bereits 6kg abgenommen. Der Gefrierschrank ist voll mit Vorräten...na klar, es ist Weihnachten und wir hätten ein paar Tage Urlaub gehabt. Die wollte sie uns so schön wie möglich machen


    Meine Schwester ist ein paar Tage zu mir gekommen....Gott sei Dank!! Ich kann nicht immer nur die Wand anschreien.....So kann ich wenigstens ein bisschen reden und jemand nimmt mit richtig in den Arm und ist auch sehr traurig.


    Mittlerweile ist es ca. 3 Wochen her. Sandra ist seit letzter Woche hinter dem Regenbogen und es ist wirklich alles erledigt was erledigt werden muß. Alles ist auf dn Weg gebracht. Jetzt kehrt bei mir etwas Ruhe ein und das Warten beginnt. Warten auf Bestätigungen und natürlich auch auf Gelder, denn es muß ja auch bei mir irgendwie weiter gehen.......Diese Ungewissheit und der Schmerz zerreißen mich förmlich.


    Ihr Cordhemd liegt noch immer zusammengeknuddelt auf dem Sofakissen. Sie hatte es am Vorabend an und zog es nach der Arbeit einfach aus und legte es dort hin. Da liegt es noch immer. Jedoch lege ich es mir Abends um, weil es schön wärmt und noch etwas nach ihr riecht....wie lange noch? Auf jeden Fall werde ich es nicht waschen und hier liegen lassen.


    Ich will nicht akzeptieren das mein Mausi nicht mehr da ist. Dabei bin ich dabei mein Leben allein zu meistern. Ich habe bereits 2 Maschinen Wäsche gewaschen, die Treppenreinigung gemacht. Ich koche auch wieder und friere portionsweise ein was über ist. Sandra wußte immer was in jeder Dose drin ist......gebratene Nudeln, Asiafleisch, Gyros oder Gemüsepfanne.....Ich muß Aufkleber benutzen. Ich habe die Wohnung gesaugt und massiv Staub gewischt. Später fiel mir ein das wir ja einen Swiffer haben.....Auf einmal stellte ich mir vor wie sie auf ihrer Wolke saß und mit dem Kopf schüttelte, weil ich keine Duftperlen bei der Wäsche verwendete und den Swiffer nicht genommen hatte.....Im Kopf konnte ich ihre Stimme hören wie sie darüber lachte.....Einkaufen brauch ich wohl die nächsten zwei Monate nicht....Es ist ja alles da. Sie erledigte das noch 3 Tage vorher. Ich muß die Ablaufdaten kontrollieren und dementsprechend anfangen zu verbrauchen.


    So liegt hier jeden tag was neues an. Gestern rief die Krankenversicherung an und wollte Nachweise für meine Krankenversicherungszeit von 1995 bis 2018 (wegen Witwerrentenantrag). Ich fragte die nette Dame nur ob sie einen Vogel hat! Versicherungen klären doch diese Dinge unter sich. Sie rief 10 Minuten später erneut an und gab Entwarnung......


    Ich habe einen transparenten Duschvorhang gekauft, weil er das Bad extrem heller macht. Ich mag keine Dunkelheit im Moment. Die Heißluftfritöse bleibt jetzt in der Küche, auf der Arbeitsfläche, stehen. Ihr großer Salzstein leuchtet jetzt durchgängig, außer wenn ich nicht im Haus bin. Ich habe einen kleinen Beistelltisch an den Wohnzimmertisch gestellt. Da steht jetzt das Smartboards Schachbrett drauf ....... Ja, ich kann einige Dinge in der Wohnung verändern.


    Ich habe mich entschieden, das ich die Wohnung so lasse wie sie ist. Warum auch nicht? Warum sollte ich alles verändern? Wir haben es uns hier gemeinsam schön eingerichtet und dekoriert. Es besteht überhaupt keine Notwendigkeit das zu verändern. Ich fühle mich leider sehr wohl. Die vielen LED Teelichter und Kerzen in den Leuchttürmen und anderen Stehrumchen werde ich etwas reduzieren......Alles muß ja regelmäßig geladen werden, damit es wieder leuchtet. Einmal habe ich das bereits gemacht........Sie hate ihr System dafür. Sonntags früh, gleich nach dem Aufstehen. Alle LED Lichter und Akkus wurden geladen, Systemupdates auf dem Macbook, iPhone und Applewatch wurde gecheckt und installiert. Dann wurden die Displays gereinigt Der Sportkopfhörer wurde geladen und um 0900 Uhr ging es ab ins Fitness Studio.


    Ich weiß das ich jetzt meinen Weg finden muß. Aber wie soll ich das denn machen? Ich überlege mir etwas oder verändere eine Kleinigkeit, weil es für mich jetzt praktisch ist. Aber ich frage mich immer wieder: "Darf ich das???" Dann muß ich wieder weinen, greife zu ihrem Cordhemd auf dem Sofa und schaue das Bild von Ihr an. Es ist ein Kleinformat des Bildes, das an ihrer Urne stand. Sie hat darauf ihren Lieblingspullover an (den habe ich sich noch) und grinst breit über beide Mundwinkel. Ein herrliches Lachen vermittelt dieses Bild. Es stand in einem schneeweißen Rahmen bei ihrer Urne. Ja, ein weißer Rahmen mußte es sein. Auch Blumen mochte sie nicht. Die verwelken nur sagte sie immer. Bei der Trauerfeier, in der Kapelle, legten ein paar Leute Schilfgras und etwas Treibholz ab. DAS war ihre Welt..... Wasser, das Meer, Schiffe, Strand usw.......


    Ich weine noch ein bisschen und dann beginnt wieder ein neuer tag ohne Dich......

  • Lieber Peter,


    es tut mir unendlich leid, was Euch passiert ist und was Du schreibst, so geht es Vielen von uns. Auch ich habe am 11.09. die Liebe meines Lebens im Bett aufgefunden. Er war einfach und plötzlich nicht mehr wach geworden mit 60 Jahren. Ich habe auch nicht viel verändert und lasse alles im Haus wie es ist , seine Pullover hängen dort , wo sie hingen, sein Bett in seinem Schlafzimmer liegt unberührt da , damit ich seinen Geruch noch wahrnehmen kann.

    Es ist einfach unbegreiflich und nicht zu verstehen. Die Hoffnung bleibt, dass es mit der Zeit milder wird lieber Peter.

    Fühl Dich lieb gedrückt.

    Liebe Grüße

    Uschi

  • Lieber Peter,


    mein aufrichtiges Beileid zu Deinem schweren Verlust. 🥀 Es ist so schlimm, wenn der geliebte Mensch von einem Moment auf den anderen nicht mehr da ist und das ganze Leben aus den Fugen gerät. Man kann es überhaupt nicht begreifen ...


    Ich wünsche Dir viel Kraft und schicke Dir eine tröstende Umarmung.

    Liebe Grüße

    Tine

  • Lieber Peter,

    Es ist völlig in Ordnung, alles in der Wohnung so zu belassen wie es war aber auch genau so gut ist es in Ordnung, wenn Du einiges so änderst, dass Du Dich damit wohl fühlst oder es für Dich handelbar ist. Es gibt viel zu erledigen und die Bürokratie geht nicht unbedingt verständnisvoll mit Trauernden um. Es ist schön, dass Du die Weihnachtsschokolade an den Kindergarten gegeben hast, das wäre ganz sicher in Sandras Sinne. Schön auch, dass Deine Schwester bei Dir ist und Dir über die erste Zeit hilft. Man muss das Ganze ja erst mal begreifen und es ist gut, dann nicht alleine zu sein. Viele hier konnten/können nicht gut essen oder schlafen, spüren große Unruhe, Verzweiflung und Hinterhersterben wollen. Es ist schwierig, damit umzugehen aber eine normale Trauerreaktion.
    Ich sende Dir Kraft und eine dicke Umarmung🫂.

    Lg Herzschmerz

  • Lieber Peter .

    Ich kann das alles so gut nachspüren, in welcher Verfassung du gerade bist, zwischen Entsetzen , Fassungslosigkeit, Schmerz und permanenter Unruhe.

    Du begreifst doch noch gar nicht richtig was eigentlich los ist , vor allem, was mit dir los ist…

    Alles was du machst momentan ist richtig, höre auf dein Gefühl, der Verstand hinkt noch eine Weile hinterher.


    Ich habe auch alles so gelassen, fing nach ein paar Tagen an, in den persönlichen Sachen meines Mannes etwas „Ordnung zu schaffen „ bis ich so fertig und zittrig war, dass ich aufgehört habe damit, auch hatte ich das Gefühl, dass ich sanft weggeschoben wurde und habe das als „jetzt noch nicht!“ interpretiert. So ist alles bis heute, fast 11 Monate nach seinem Tod geblieben.


    Durch die anfängliche Irritation und Konfusion konnte ich überhaupt keine Ordnung in Tätigkeiten bringen, ich dachte auch, ich muss alles sofort auf einmal erledigen, bin durch die Wohnung im Funktionsmodus gerast, bis das Zittern und Herzrasen so schlimm war, das ist dachte, dass es mit mir jetzt auch vorbei ist.

    Anfangs machte mir das Angst, dann dachte ich „ auch gut, dann bin ich eben auch weg“!


    Man erlebt viele schlimme Tage in dieser Zeit und die Wellen kommen immer wieder, das kennt man so nicht und fühlt sich vielleicht nicht ganz normal, aber, es ist normal, vollkommen normal, nur sehr schwer zu ertragen und zu durchleben.


    Mir hat das Lesen von Büchern, die Betroffene geschrieben haben sehr geholfen.


    Eine Trauerbegleiterin kam ein paar Mal für Gespräche, das war wichtig.

    Überhaupt das Sprechen darüber ist wichtig, sehr wichtig!!


    Du brauchst keine gutgemeinten Ratschläge wie „es wird besser!, „die Zeit heilt…“!

    Du brauchst Menschen, die dir einfach zuhören, dich in den Arm nehmen und dir zeigen, dass sie an dich denken.


    Du hast noch einen schweren Weg vor dir, er will gegangen sein, auf deine Art, wenn wir dich hier dabei etwas begleiten können, wäre das schön.

    Mir bringt der Austausch hier in der Gruppe sehr viel.


    Ich wünsche dir viel Kraft den Tag und die Nacht zu überstehen und dann kommt wieder ein neuer Tag mit neuen Herausforderungen.


    Ich schicke dir ganz liebe Grüße,

    Elisabeth

  • Lieber Peter,

    Es tut mir sehr leid für dich, daß auch du jetzt zu denen gehörst, die dieses schwere Schicksal ereilt hat. Es ist verdammt schwer zu begreifen was eigentlich passiert ist, der kopf und das herz wehren sich dagegen es zu verstehen. Dieses plötzliche, von jetzt auf gleich ist die geliebte Person nicht mehr da. Man steht total neben sich, und so kommt es mir oft auch heute noch vor nach fast 9 Monaten. Meinen Mann brachte ich am 05.03.23 mit Luftnot ins Krankenhaus nach 3 Tagen dann ins künstliche Koma und 11 Tage später verstorben. Auch mein Kopf und Herz wollen es immer noch nicht wahrhaben. Keiner kann sagen wie lange es weh tut und ob es überhaupt mal soweit kommt das es nicht mehr weh tut. Ich für mich glaube es wird immer schmerzen.

    Liebe Grüße Karin

  • Lieber Peter,


    herzliches Beileid zum Tod deiner Frau.

    Wir alle wissen, wie es sich anfühlt wenn das Liebste dass wir haben , diese Welt verlässt.

    Das Sterben meines Mannes dauerte 4 Monate, davon 3 im künstlichen Koma.

    Die Trauer ist maßlos, der Tod erscheint absurd, der Schmerz wird täglich größer.

    Tage, Wochen , Monate vergehen, aber die Trauer hat uns noch fest im Griff.

    Irgendwann wird es besser, der Trauerschmerz ist nicht mehr so heftig, wir haben gelernt damit umzugehen.

    wir nehmen wieder am Leben teil, machen Dinge, die wir vor dem Verlust auch gemacht haben. Wir können auch wider lachen.

    Aber es dauert, und ganz wird die Trauer nie vergehen.

    Du hörst ein Lied, riechst einen Duft, und die Trauer meldet sich zurück.

    Die Liebe aber bleibt, du spürst sie täglich .


    ich wünsche dir ganz viel Kraft

    Maike

  • Lieber Peter,

    auch ich möchte dir meine herzliche Anteilnahme ausdrücken. Es schmerzt unfassbar, den liebsten Menschen plötzlich oder auch nach langer Krankheit zu verlieren . Ganz viel Kraft wünsche ich dir und hier fühlt jeder mit dir …

    Herzlichen Gruß

    Zausel

  • Lieber Peter,

    auch von mir ein leises Willkommen hier im Forum. Hier begleiten Dich viele auf Deinem Trauerweg und es ist eigentlich immer jemand da, der Dir zuhört, mitliest und auch antwortet.

    Liebe, mitfühlende Grüße

    Dietlind

  • Guten Morgen,....

    es ist genau so wie Ihr das hier schreibt. Trauer uns Schmerz sind allgegenwärtig und kommen in Wellen, wenn man es nicht erwartet. In der ersten Woche danach habe ich den Turbo eingeschaltet und einfach "nur funktioniert" und alles ausgeblendet. Das ist mir irgendwie gelungen. So habe ich wirklich alles was an Bürokratie anfiel/anfällt erledigt, inclusive den Witwerrentenantrag, Lebensversicherung ...usw. Ich konnte allerdings nicht im Ehebett schlafen, weil da fehlt ja was und kommt nicht wieder. Und da lag auch noch der Schlafanzug.....der Duft!! Mir geht das auch so, wie hier geschrieben. Ich will ihn nicht vermissen. Das Oberteil habe ich jetzt in eine Plastiktüte getan,...so hällt der Duft länger. Ich schlief die Woche irgendwie auf dem Sofa. Meine Schwester sagte das ich ja noch ihr Lieblingsparüm habe. Ich könnte hin und wieder etwas drauf tun...... Das Schlafzimmer mußte ich umgestalten...auf meine Bedürfnisse zuschneidern. Jetzt habe ich zumindest keine Rückenschmerzen mehr. Damit kann man nicht arbeiten. Und ich muß arbeiten, denn es muß ja auch finanziell weiter gehen. Ich will leben, ihr Andenken in Ehren halten, ihr einen ewigen Platz in meinem Herz und in meinem Kopf geben. Ich habe angefangen ihre Sachen zu sortieren...auszusortieren. Jedes Teil erzählt eine eigene Geschichte. Ich habe mir jede Geschichte angehört bis tief in die Nacht. Ich glaube ich habe mich von ihrer Bekleidung verabschiedet?? Die intensivsten Teile habe ich ausgesondert. Aus ihnen lasse ich mir einen Patchwork Kissenbezug schneidern. Ca. 20 Kleidungsstücke sind es geworden.....Wenn ich an das zukünftige Kissen denke kommt ein bisschen Freude in mir auf und es fühlt sich gut an daran zu denken, jedoch weine ich gerade wieder während ich das hier schreibe. ..... Es soll noch vor Weihnachten fertig werden. Diese Gefühlsachterbahn ist grausam. Aber ich weis auch, das ich das aushalten muß und aushalten werde. Ich erinnere mich jetzt an Gespräche, die lange Zeit zurückliegen, als sie sagte "ich würde es nicht wollen, das Du daran zerbrichst. Du sollst dann leben, lachen und auch wieder lieben......." Das mit dem "leben" bekomme ich ganz sicher hin....alles andere sagt sich so schön. Nächsten Sonntag gehe ich mit ihrem Vater zu Sandra. Wir werden 2 Kerzen anzünden und einfach nur da sein.

    Auch hat hier jemand geschrieben, das man komische Dinge tut. Das geht mir auch so. Eigentlich bin ich Musiker und Sportler. Jetzt habe ich angefangen Schach zu spielen und mir einen Schachtrainer engagiert......

    Vielen Dank für die liebe Anteilnahme und die netten Zeilen, die Ihr hier schreibt...Das tut wirklich gut!

  • Lieber Peter,

    Auf mich wirkst Du sortiert und handlungsfähig. Das ist schon mal gut. Du lässt aber auch Deine Trauer, alle zugehörigen Emotionen zu. Das ist sehr gut. Denn wenn Aktivität dazu diente, den Schmerz zu verdrängen, würde die Trauer später durchkommen. Sie lässt dich nicht wegdrücken, das ist eine wichtige Erkenntnis. Nimm Dir Zeit und Muße dafür, es werden noch schmerzhafte Abstürze und Gefühlsachterbahnen, körperliche Symptome auch so etwas wie hinterhersterben wollen kommen. Das ist schwierig zu ertragen aber es ist ganz normal, Du müsstest Dich dann nicht fragen, ob Du noch normal bist oder jetzt durchdrehst. Wir alle hier haben das auch so erlebt. Was gut hilft sind Atemübungen. Wenn das Gehirn sich aufs Atmen konzentriert (tief einatmen und ganz lange ausatmen) dann beruhigt es sich und dreht kein Gedankenkarussel mehr.
    Ich werde mir von der Lieblingskleidung meines Mannes eine Patchworkdecke machen lassen, ein Kissen finde ich auch sehr schön. Es ist auch gut, dass Du mit Deiner Frau darüber gesprochen hast, wenn einer von Euch alleine bleibt. Sie will, dass es Dir gut geht, so wie Du es auch für sie willst. Es wird alles dauern aber wenn es Dein Ziel ist, sich wieder ein lebenswertes Leben führen zu wollen, dann hast Du auf jeden Fall einen Antrieb und ein Ziel. Halte daran fest. Es wird dauern aber ich glaube, dass es machbar ist, wenn man es Dich als Ziel setzt. Zunächst aber gilt es, Trauerprozess zu durchleben, das dauert und lässt sich wohl sich sich nicht abkürzen.

    Wir sind hier, helfen und stützen uns gegenseitig.
    Ich wünsche Dir für heute einen einigermaßen erträglichen Tag.

    Lg Herzschnerz

  • Lieber Peter,


    das was die liebe Herzschmerz geschrieben hat, nehme ich genauso wahr. Es wirkt so, dass du die Kraft hast, trotz dem schlimmen Schmerz, die vielen Herausforderungen zu schaffen. Das ist gut. Auch, dass du dir erlaubst zu trauern, ist gut.

    Wenn ich deine Gedanken so lese, dann steigen bei mir viele Bilder aus den ersten Tagen wieder auf. Du schreibst von dem Schlafanzug deiner Frau, der noch im Bett lag. Bei mir waren es die Schuhe meines Mannes im Eingang. Auch ich habe dann angefangen diese Dinge etwas wegzuräumen.


    Ich glaube, ich habe das gebraucht, um zu begreifen, dass nichts mehr ist wie es ist. Dass die Schuhe da noch standen und alles andere auch so wie immer, suggerierte einem zu sehr die Illusion, dass alles gar nicht wahr sei.


    ja, jedes einzelne Stück, das man in die Hand nimmt, erzählt eine Geschichte. Trägt eine Erinnerung in sich, die nun schrecklich weh tut. Sagt einem überdeutlich, dass nun alles anders ist und sich das vertraute Leben und die erhoffte Zukunft plötzlich in Luft aufgelöst haben.

    Mein Mann ist beim Renovieren im Haus nebenan ganz plötzlich verstorben. Leider war keiner bei ihm. Mein Sohn hat ihn durchs Fenster liegen sehen, er kam aber nicht zu ihm rein. Vermutlich war er da auch schon tot. Er war eine Stunde allein in dem Haus, da muss es irgendwann passiert sein.
    Der Notarzt sagte, dass es ganz schnell gegangen sein muss. Vermutlich hätte er ihn nicht mal mehr retten können, wenn er genau neben ihm gestanden hätte, als es passierte. Es fiel mir immer schwer, das wirklich zu glauben. Mich quält zwischendurch immer wieder der Gedanke, dass er da länger gelegen hat und leiden musste. Aber was du geschrieben hast, bestätigt mir nun, dass es tatsächlich möglich ist.


    Wie gut für deine Frau, dass sie zumindest in diesem Moment nicht alleine war. Und dir jemand sagen kann, dass sie nicht leiden musste. Das tröstet natürlich nicht.

    Ich sende dir ganz viel Kraft!

  • Vielen Dank für den Hinweis auf die Atemübungen. Das wusste ich noch nicht. Es gibt sicher noch ganz viele Gelegenheiten das auszuprobieren....leider. Ich habe seit dem 12.11. jetzt bereits 2x einen Halbmarathon gelaufen. Im Wald konnte ich schreien, weinen und große Steine gegen dicke Baumstämme werfen. Danach ging es mir deutlich besser. Wie mein Weg aussehen wird weis ich natürlich nicht. Aber hinterhersterben sollte mir nicht in den Sinn kommen. Dafür haben wir beide das Leben viel zu sehr geliebt. Eine Decke zu nähen ist auch eine sehr schöne Idee. Ich habe im Vitrinenschrank, im Wohnzimmer, ein Brett für meine Maus eingerichtet. Da liegen jetzt so ganz persönliche Dinge von ihr drauf, die sie lieb und gern hatte. Ihren Ehering trage ich an einem Band um den Hals. Ich habe noch einen, runden, goldenen Anhänger mit einer Windrose mit dran gehängt. Auf der Rückseite sind die Geokoordinaten der Stelle eingraviert an der ihre Urne ist. Leider war auf dem Ring kein Platz mehr für diese Gravur.


    Es ist bestimmt ganz schlimm nicht zu wissen wie der andere gestorben ist und ob er gelitten hat. Hat er nach dem anderen gerufen oder hatte er Schmerzen....Ich glaube das was mir die Leute erzählt haben. Denn es deckt sich unabhängig voneinander absolut 100%ig. Das ist wirklich ein ganz großer Trost für mich.


    Und da ist es schon wieder....

    Ich stelle immer wieder fest das ich mir sage, das es mir nicht gut geht, das es ein Trost für mich ist, oder das man selbst nicht weis wohin........Dann überkommt mich manchmal ein ganz komisches Gefühl. Ich frage mich dann, warum ich am jammern bin und ob das gerechtfertigt ist. Der andere ist Tot !!! Das ist schlimm, schlimmer als alles andere und ich bemitleide mich selbst??? Aber wahrscheinlich gehört das zum Trauern dazu, man weis es nur nicht. Es ist das erste Mal für mich. Bei meinen Eltern war es anders. Die waren ja schon uralt...... Ich weis auch nicht, ob es gut oder schlecht gewesen wäre, wenn ich dabei gewesen wäre. Das sind so schlimme Gedanken..... Ich verdränge die so ein bisschen. Ich denke, das es für mich gut ist sie so in Erinnerung zu behalten wie sie zu Lebzeiten war.


    Ich möchte Euch an dieser Stelle übrigens auch mal mein herzliches Beileid aussprechen. Da ich noch ein paar Kraftreserven habe möchte ich auch davon Euch etwas abgeben.....Peter

  • Lieber Peter,

    Es ist gut, dass Du Kraftreserven hast, das wird Dir helfen. Du darfst Mitleid mit Dir und Deiner Situation haben. Deine Frau ist tot, das ist nicht nur schlimm für sie, weil sie gerne noch gelebt hätte, es ist auch schlimm für Dich, weil Du jetzt mit dem Verlust leben musst. Sei Dir gewiss, Deiner Frau geht es gut im Jenseits und sie würde wollen, dass es Dir auch irgendwann wieder gut geht. Trauer ist ein Prozess, der dauert aber man hat es auch ein Stück weit in der Hand, wie es denn im Leben weitergehen soll. Aber, alles zu seiner Zeit. Nimm Dir die Zeit für den Trauerprozess, das ist kein Sprint sondern schon eine längere Strecke. Es ist schön, dass Du Deiner Frau einen Platz eingerichtet hast, das ist dann auch Dein Ankerplatz und tut gut.

    Wir sind hier für Dich da….

    Lg Herzschmerz

  • Lieber Peter,

    auch von mir mein herzliches Beileid zum frühen, plötzlichen Tod deiner geliebten Frau. Leider ist auch dir und deinem Herzensmenschen wie uns allen hier das Schlimmste passiert. Ich konnte auch wochenlang nicht mehr im Bett schlafen und habe nur funktioniert. Aus Kleidung meiner Frau auch ein Kissen machen lassen. Schreib alles was dir am Herzen liegt, hier verstehen dich alle.

    Ich wünsche dir viel Kraft

    Liebe Grüße Billi 🌻

  • Moin,...

    heute ist der 2. Advent und und ich brauche heute nicht arbeiten. So habe ich mich entschieden meine Maus zu besuchen. Gleich heute morgen bin ich um kurz vor 8 dann bei ihr gewesen. Sandra wollte "unter den grünen Rasen", wenn es mal in langer, langer Zeit so weit sein sollte...... Dort, ein paar Meter weiter ist auch ihre Mutter beigesetzt worden. Ich habe einen GPS genauen Standort bei der Beisetzung genommen. So weiß ich immer auf den Punkt genau wo die Stelle ist. Meine Schwester hatte mir eine Regenbogen Kerze geschenkt. Die habe ich heute mitgenommen und dort hingestellt. Damit die Kerze nicht völlig abbrennen kann habe ich ein elektrisches Teelicht mittlerweile in der Kerze montiert. Ich war ganz allein auf dem Friedhof. Nur ein paar Krähen standen gerade auf, ein paar Vögel flogen vorbei. Es war ansonsten einfach nur still. Ich habe meiner Sandra alles erzählt was in der letzten Woche, seit dem letzten mal das ich da war, geschehen ist. Und ich habe ihr von meinen Gedanken, von meinen Entscheidungen, von einigen Veränderungen und von dem erzählt wie ich mir meine Zukunft jetzt vorstelle. Ich habe ihr 2 Lieder vorgesungen.... "Geh mit mir durch den Regenbogen", das ist die deutsche Version von "Bridge over Trouble Water" von Simon and Garfunkel und ein irisches Weihnachtslied "Fairytale Of New York" von den Pogues, weil es doch jetzt weihnachtet. Wer weis denn was die da oben alle so auf ihren Wolken machen?? So hatten sie vielleicht ein bisschen Spaß. Als ich fertig war wehte auf einmal der Wind ziemlich heftig...da hab ich mich ganz schön erschrocken. Aber das ist nur eine Kopffrage. Meine Maus ist jetzt an einem anderen Ort und ich versuche diese beiden Welten so gut es irgend geht für mich zu verknüpfen und ich hoffe das es mir gelingen wird, gegen die Einsamkeit und Stille etwas anzukämpfen.

    Euch allen, trotz allem, einen schönen 2. Advent....

    Liebe Grüße...Peter