Ich möchte dazu auch noch einen Beitrag leisten. Als ich auf meinem Balkon auf meine r Liege mich sonnte,beobachtete ich eine Spinne,die ihr Netz spann zwischen den Blättern einer Pflanze mit viel Ranken.Das wurde täglich etwas größer. Und in dem Netz hat sie ihre Nahrung gefangen , ganz winzig kleine Insekten. Faszinierend .Als dann das große Unwetter einmal einsetzte, war sie nicht mehr da. Das hat das Netz nicht überstanden. Wenn man seine Augen benutzt ,kann man viel in der Natur entdecken.
Meine Ursel ist gegangen
-
-
Hallo Ihr Lieben,
fast ein Jahr hat Eichhörnchen Minimini nun geschenkt bekommen. Trotz des Verlusts von 3 Krallen an der linken Hand ist sie immer noch flink unterwegs.
Heute hab' ich sie mal wieder gewogen - 363 Gramm - ein tolles Gewicht eines gesunden Hörnchens. Es gibt auch noch schöne Momente im Leben.
Liebe Grüße von Dieter
-
Lieber Trommlerin,
wie wunderschön.....
tolles kleines Mäuschen. -
Lieber Dieter,
der Kobel ist ja ein gewaltiges Teil geworden. Ein möglicher Absturz der Babys wäre natürlich nicht toll gewesen. Wie gut daß Du das verhindern konntest. Und der Minimini geht es weiter gut, auch Dank Dir. Es gibt wirklich noch schöne Momente, und Du hast sie verdient.
Liebe Grüße
Lilifee
-
Hallo Ihr Lieben,
vor ein paar Tagen bin ich zum Poppenreuther Friedhof geradelt um Baumhasel für die Eichhörnchen zu sammeln. Der Friedhof ist umsäumt von mindestens
dreissig dieser Bäume. Das haben Ursel und ich immer zusammen gemacht. Da wurde mir mal wieder bewusst, dass wir in diesem Leben nie wieder etwas gemeinsam machen werden. Ich brauch' Euch nicht zu erzählen wie weh das tut, aber das schlimme ist dass das in fünf und in zehn Jahren noch genauso weh
tun wird. Ich versuche mich nicht der Verzweiflung hinzugeben und das klappt auch ganz gut. DieHörnchen besuchen mich auch gerade jetzt beim Schreiben
am PC, sie fangen schon an Vorräte für den Winter zu verstecken. Das bräuchten sie eigentlich gar nicht, das Eichhörnchenfenster ist 365 Tage geöffnet, aber
das ist ihre Natur, und ich glaube es macht ihnen auch Spaß.
Frühherbstliche Grüße von Dieter
-
-
Lieber Dieter. Du hast eine so schöne Aufgabe. Sie hilft dir über die Trauer hinweg, denn du machst das alles in Gedanken mit deiner Ursel. Das ist ein großer Schatz.
Ich warte auf meinen ersten Besuch. Ich habe aber Geduld. Liebe Grüße von Christine. -
Liebe Carmen und liebe Christine,
ich hätte bis vor 11 Jahren nie gedacht dass ich im Dachgeschoss eines Hauses mal soviel vertrauensvollen Besuch von Wildtieren bekommen würde.
Ich erzähle Ursel jeden Abend von den liebenswürdigen Rackern. Die rotbefellten Lieblinge sind für mich der Grund durchzuhalten und weiterzumachen.
Jedes Tier hat einen eigenen Charakter und ich erkenne sie schon auf weite Entfernung. Es ist Ursels und meine Leidenschaft.
Freudige Grüße von Dieter
-
es ist einfach toll,was du da vollbracht hats und weiter vollbringen wirst. Du stärkst weiterhin die Verbindung zu den Hörnchen und dadurch auch zu ursel!
Ich bin total begeistert!
-
Lieber Dieter,
nie mehr.
So schmerzhafte Worte und das tut so weh, aber es hilft leider nichts. Wir müssen hier noch aushalten. Wie lange wissen wir nicht, wir können nur hoffen ...Liebe Grüße und eine sanfte

Lilifee
-
-
Guten Morgen Ihr Lieben,
viele Menschen machen sich Alben mit Fotos von ihren vorausgegangenen Liebsten - ich mag das Wort verstorben nicht, das klingt so endgültig - und schauen sich
diese ab und zu an. Mein Medium sind die bewegten Bilder und deshalb ist mein Album ein Filmchen geworden. 4:40 Ursel, und das schaue ich mir an wenn ich ganz arg Sehnsucht hab. Ich muss dann lächeln, wenn sie lächelt und mir wird warm um's Herz. Der Kater kommt dann hinterher, absolute Fassungslosigkeit dass
dieser geliebte Mensch nicht mehr in meiner Welt ist, ganze zweieinhalb Kilo Asche physisch übrig sind von meiner wunderbaren Frau. Ich konnte bisher nicht ihre
Kleider aus dem gemeinsamen Kleiderschrank nehmen, das würde ich als Verrat - ein anderes Wort fällt mir jetzt dafür nicht ein - empfinden.
Ich tröste mich dann indem ich an Elster's wunderschönen Spruch von Aurelius Augustinus unter ihren Posts denke, dass uns die Seelen unserer Vorausgegangenen begleiten.
Liebe Grüße von Dieter
-
Lieber Trommlerin,
es sind über 6 Jahre und die Kleidung von Mama liegt immer noch im Schrank, einiges hab ich als Kuschelsachen mittlerweile bei mir.
So langsam muss ich mal ran und aussortieren.
Am Anfang ging das gar nicht an ihren Schrank Panikattacke und Weinkrampf waren die Folgen jetzt mittlerweile geht es.
Sicher wird das noch mal schwierig mit aussortieren keine Frage aber muss ja sein irgendwann.
Vlg. Linchen
-
Lieber Dieter,
ich finde es wunderschön, dass Du einen Film von Deiner Ursel hast. Bewegte Bilder und auch die Stimme sind noch mal etwas anderes als Fotos. Ich habe überwiegend Fotos und ich habe unser Wohnmobil Logbuch. Mit unserem Womo waren wir immer auf Reisen, es war unser rollendes Zuhause und sollte in unserem gemeinsamen Ruhestand noch mehr an Bedeutung gewinnen, weil wir damit auch in wärmeren Gegenden überwintern wollten. Videos habe ich ganz wenige, schade… in unsere Logbücher schaue ich gerne rein, die Art und Weise, wie mein Mann dort unsere Erlebnisse festgehalten hat, spiegelte seine Persönlichkeit wieder.
Ich finde Erinnerungen sehr tröstlich und wärmend aber ich verstehe Dich sehr gut, dass es „danach“ auch sehr schmerzt, Erinnerungen sind immer auch schmerzlich denn sie machen wieder so deutlich, was man verloren hat und doch so so gerne noch bei sich hätte…. Das tut weh! Ich musste die Kleidung meines Mannes im ersten Jahr ausräumen, weil das Haus verkauft wurde. Es war furchtbar schmerzhaft und mich musste mich zwingen. Ein paar Teile habe ich behalten bzw. mir eine Decke aus seiner Lieblingskleidung herstellen lassen. So kann ich mich mit „ihm“ zudecken wenn ich will.
Ich glaube, dass die Fassungslosigkeit auch damit zu tun hat, dass man das Gefühl hat, der geliebte Mensch würde Stück für Stück (äußerlich) verschwinden und das ist schwer zu ertragen. Ich bin froh, meinen Mann auf anderer Ebene spüren zu können und spüre es wie Elster, dass unsere Lieben uns begleiten. Das finde ich wunderbar…Lg Cathrin
-
Ich bin froh, meinen Mann auf anderer Ebene spüren zu können und spüre es wie Elster, dass unsere Lieben uns begleiten. Das finde ich wunderbar…
So geht es mir auch. Ursel ist immer noch da...nur wo anders, dort wo wir alle mal hingehen werden...
-
Jetzt konnte ich bei Dieter liken, aber bei Cathrin funzte es wieder nicht mit dem Liken. Ist das nervig mit den technischen Störungen hier im Forum.
Lieber Dieter
Trommlerin
, ich würde nichts aussortieren, wenn nicht gezwungenermaßen nötig, denn das gehört ja zu deiner Liebe und deinem Leben! In dieser schnelllebigen Welt ist unser Zuhause eh teils historisch-persönliche Gedenkstätte mit lauter Dingen darin, die heute nicht mehr verwendet werden, z.B. volle Bücherregale und alte Wählscheibentelefone, Fotoalben etc.
Als wir die Elternwohnung räumen mussten nach 1 Jahr, zerriss mir das immer noch mein Herz unendlich und jetzt bin ich zwar einerseits „froh“, da ich durch meine Herzkrankheit eh nicht mehr dahin komme, aber ich wertschätze und würdige und liebe hier mein altertümliches Zuhause selber so gründlich und achtsam mit allen Lebens- und -Liebeszeugnissen von mir und uns und auch meiner Eltern, dass nach mir dereinst es alles so durchliebt und wertgeschätzt und gewürdigt sein wird, dass es sich dann ruhig selber überleben darf, wenn es entsorgt wird.
-
Solange ich lebe, werde ich nichts von Ursel aussortieren oder wegwerfen. Darüber wurde ich schon belächelt, aber das macht mir nichts.
Als meine Mutter vor 13 Jahren starb, mussten wir ihr Appartement im betreuten wohnen in aller Schnelle räumen, ein paar wenige Dinge habe ich heute noch,
aber es war so traurig, all die Sachen die sie geliebt hatte, wegzuwerfen. Einiges hat das Rote Kreuz genommen, meine Geschwister fast nichts, so ging das
meiste in den Müll.
-
Lieber Dieter. Das mit dem Wegwerfen ist doch ein ganz individuelles Verhalten der Hinterbliebenen. Ich erzähle nicht jedem, wie ich das handhabe.Gewisse Erinnerungen an unsere Liebsten bleiben bei mir anonym. Da möchte ich nicht, daß andere Menschen darin rumwühlen oder es beurteilen. Ich weiß nicht ob du verstehst ,was ich meine. Im Forum neige ich auch manchmal dazu,vieles preiszugeben.Da gibt es feine Grenzen. Keiner kann das Leiden des anderen ganz verstehen, sind wir doch alle völlig unterschiedliche Menschen. Ich erlaube mir jedoch zu sagen ,daß ich deine große Liebe zu deiner Ursel in allem was du schreibst stets bewundere. Es ist eine aufrichtige Zuneigung zu einem Menschen und großes Glück ,welches im alltäglichen Leben nicht selbstverständlich ist.Ganz liebe Grüße von Christine.
-
Lieber Dieter Trommlerin , ich kann mir vorstellen, wie das für dich war bei deiner Mutter. Bei unserem Vater im Seniorenstift war es ja auch „schnell, schnell“, dabei war es Anfang des Monats und ich fragte mich echt, ob die da doppelt abrechnen wollten. Aber die paar Monatswochen mehr hätten nicht emotional wirklich geholfen und ja nicht mal 1 ganzes Jahr war genug. Es liebevoll anderswo als im Müll unterzubringen, das ja, aber das Gefühl von emotionaler Zerstörung und von „Leichenfledderei“ einer trauerunfähigen Kultur blieb.
Für mich fühlt es sich genau richtig und prima tröstlich an, dass du alles von deiner Liebsten in e u r e m Zuhause lässt und ihr dereinst gemeinsam geht! 🌹 -
P.S.: Das Liken funzt schon wieder nicht. Auch bei dir nicht, CHRISTINE B
Deine Worte verstehe ich auch. Zu private Dinge meiner Eltern haben wir uns auch gar nicht angesehen und denn doch sicher entsorgt in ihrem Sinne und nach ihrem klaren Wunsche.
Aber selbst für uns ärgerliche Dinge, wo es Streit gegeben hatte, und die aber nicht zu privat waren, fanden Abnehmer, weil es in Münster, wo meine Schwester lebt, sowas wie öffentliche Bücherschränke auch für andere „Haushalts-Utensilien“ gibt und alles, was meine Schwester dort einstellte, war innerhalb von Stunden weg.
Gut war auch, dass meine Schwester ihre Trauer in Aufräumaktionismus umsetzen konnte, während das bei mir Null funktioniert.
Dann kam noch dazu, dass das sehr schwierige Verhältnis zu unserer Mutter bei mir während ihres Sterbens und dann mit ihrem Tod sich wieder wie in meiner Kindheit in Liebe auflöste. Meine Schwester knabberte da aber noch lange dran und wenn sie alleine hätte alles regeln müssen und ich nicht Muttis Wohnung 1 Jahr weiter gemietet hätte, so dass sogar Monate später die Dinge unseres dann verstorbenen Vaters noch und wieder dort waren, wer weiß, wo dann alles gelandet wäre? Sie hätte garantiert nicht die Wohnungsmiete verlängert.
Wenn aber z.B. nach dem Tod Nahestehender viel Wut und Abneigung bleiben, dann steht es natürlich jedem Angehörigen zu, aufzuräumen wie es für ihn und sie möglich und nötig ist. 🕯️ Manchmal kann es nur der Container und das anonyme Grab sein. Manchmal ist das noch subjektiv zuviel.
-
Guten Morgen Ihr Lieben,
seit ein paar Tagen schmerzt mein linker Fuß sehr, beim Laufen oder auch manchmal in Ruhe. Ich hab' keine Lust auf Hausärztin, Orthopäde usw.
Vor der Arbeit nehm' ich eine Ibu und ansonsten lauf' ich nicht viel rum. So langsam ahne ich, dass es nicht von selber weggeht. In solchen Zeiten vermisse ich
Ursel noch ein klein wenig mehr, wir haben uns immer gegenseitig unterstützt wenn es einem nicht gut ging. Einer der Brüder von Ursel ist Physiotherapeut,
aber leider in Konstanz, der gibt mir telefonische Tipps. Das waren mal 8 Geschwister und in den letzten 5 Jahren sind fünf von ihnen gegangen.
Ich merke, ich schweife ab und muss mich jetzt vor einer depressiven Stimmung schützen. Jedenfalls habe ich beschlossen erst einmal abzuwarten mit dem
doofen Fuß, ich hab' so selten Schmerztabletten genommen, da wird mir das für eine Zeit lang schon nicht schaden.
Schmerzvolle Grüße von Dieter
-