Abschied von meiner Sonne

  • Liebe Luise,

    auch bei mir ist es so, dass meine Hündin mich dazu zwingt, aufzustehen, zu duschen und rauszugehen.

    Ich weiß nicht, ob ich es alleine schaffen würde.

    Sie vermisst meinen Mann auch, die beiden saßen abends immer zusammen im Sessel und er hat sie stundenlang geduldig gekrault.

    Ich kann dich nur virtuell in den Arm nehmen und drücken.

    Manchmal hilft der Gedanke, dass du mit deinem Kummer nicht alleine auf der Welt bist.

    Wir haben alle ein ähnliches Schicksal erlitten, das Leben hat uns übel mitgespielt.

    LG Bine

  • Liebe Brija,


    wir beide haben viele Gemeinsamkeiten. Beide den Mann verloren, beide keine Kinder oder sonstige Menschen, aber eine Freundin. Deine braucht dich sehr. Meine Freundin ist meine ganze Stütze... ich brauche sie.


    Heute am 3. Advent denke ich viel zurück. Mein Herz schmerzt... körperlich und seelisch. Heinz und ich hatten so viele gemeinsame Weihnachten, dafür müsste ich dankbar sein, aber ich kann es nicht.


    Im Rückblick reicht die Anzahl nicht aus!

    Aber würden mehr mich glücklicher machen? Irgendwann kann ich vielleicht wirklich dankbar sein und meinen Frieden mit meinem Lebenslos schließen.


    Solange bleibt mir nur die Erinnerung und Hoffnung, dass es vielleicht auch für mich nicht mehr viele Feste geben wird.


    Ich bin bereit zu gehen. Mich hält hier eigentlich nichts mehr...bis auf meinen Hund. Er bzw. sie ist nun alles, woran mein Herz noch hängt. Bin mir aber im Klaren, es ist " nur" ein Tier, sie wird ein paar Tage durcheinander sein, aber dann....


    Eigentlich habe ich nur noch einen Wunsch oder Bitte an die evtl. höhere Macht: ich möchte nicht langsam und allein unter Schmerzen oder in einem Zustand geraten, der unerträglich ist... sowohl in körperlicher als auch in seelischer Hinsicht.


    Denn wenigstens konnte ich für meinen Mann da sein. Leider war ich nicht in seiner letzten Minute bei ihm, aber ich habe immer meine ganze Liebe und Kraft und Hilfe gegeben.


    Das wusste er und hat es sogar noch zu einem Mitpatienten im KH gesagt:

    "Ich bin so glücklich, dass zu Hause jemand ist und mich liebt".


    Das Glück werden wir, liebe Brija, nicht mehr haben und auch das tut weh!


    Darum möchte ich am liebsten tot umfallen und nichts mitkriegen... ich weiss, das wünscht sich jeder... aber einigen ist es vergönnt. Warum nicht auch mir?


    Noch einmal Glück im Leben haben und so gehen zu können!


    Das erste und bisher einzige Lebensglück war die bedingungslose Liebe meines Mannes zu mir.


    Das werde ich nie vergessen.


    Und nun muss ich weinen, weil gerade im Radio das Lied "Wish, you were here" läuft.


    Ich bin so traurig.


    LG Luise

  • Liebe Luise

    Auch mein ganzes Lebensglück war und ist mein geliebter Mann. Ich durfte ihn bis zu seinem letzten Atemzug begleiten. Seine bedingungslose Liebe, die Kraft und den Halt, der er mir gegeben hat, fehlen mir in jeder Minute. Ich hoffe, dass ich bald zu ihm kann. Meine zwei Katzen sind nun meine ganze Liebe und ich bin froh, habe ich sie.

  • Meine Lieben,


    es ist gleich 23:30 Uhr und der 3. Adventsonntag ist dann endlich vorbei.


    Heute bin ich wieder sehr deprimiert. Immer und immer wieder dieses nicht verstehen... nicht wahrhaben wollen... diese Verzweiflung.


    Habe das Gefühl, es wird täglich unerträglicher, obwohl ich nach außen "funktioniere "... grüße Nachbarn, spreche belanglose Worte ... gehe mit Amy gassi... kaufe ein... erledige alles finanzielle... tue einfach so, als wäre bei mir soweit alles in Ordnung. Aber das ist nicht so!


    Innerlich schreie ich nach Hilfe... nach Liebe... nach Beschütztwerden... einfach nach Heinz.


    Aber er kommt nicht. Und das eben nie mehr! Es wird den Rest meines Lebens so bleiben. Das werde ich nicht aushalten können... bin zu schwach.


    Und nun auch noch die Ungewissheit, was mit meinem Sch... Körper los ist.

    Bin eigentlich schon geschädigt genug... aber es geht anscheinend immer noch weiter.


    Ich kann nicht mehr... meine Kraft reicht nicht aus, um wieder zu kämpfen.


    Vor 11 Jahren hatte ich den schweren Herzinfarkt... musste auf der Intensivstation hören wie ein Stationsarzt bei Visite dem Chefarzt sagte: "das ist Frau......, wäre fast weggetreten." Er wusste nicht, dass ich bei Bewusstsein war.


    Vor 4 Jahren hatte ich einen Schlaganfall... linke Seite betroffen... Sprachstörungen... Gehschwäche ( Rollator, heute noch bei längeren Strecken... länger heisst: ab ca 100 m).

    Habe viel trainiert... nicht zuletzt für meinen Mann.

    Kaum erholt zwei Wohnungsumzüge in einem Jahr bewältigt. Meinen Mann bei seiner multiplen Sklerose unterstützt... geholfen... Medikament täglich gespritzt... auch mental immer wieder aufgebaut.


    Und dann die Krebsdiagnose... erst Schock... dann Hoffnung... dann Verzweiflung...

    Alles, was mir möglich war, für meinen Mann getan... gerne..., aber kraftzehrend an Leib & Seele. Ein Jahr lang.


    Und dann das entsetzliche, unausweichliche... aber zum Ende hin auch das Loslassen aus Liebe, damit das Leid für ihn endete... der Verlust!


    Und nun die Einsamkeit... das Alleinsein... das Aushalten Tag für Tag... wofür?

    Was soll das noch alles bringen? Ich bin alt, krank. Sehe keinen Sinn in meinem weiteren Leben... um mich weint keiner.


    Es wird sein, als wäre ich nie da gewesen.


    LG Luise


    Das alles musste ich mal aufschreiben, hoffentlich seid ihr mir nicht böse, wegen meiner dunklen Gedanken und Gefühle.


    Ihr habt es ja selber schwer. Verzeiht.

  • Das alles musste ich mal aufschreiben, hoffentlich seid ihr mir nicht böse, wegen meiner dunklen Gedanken und Gefühle.

    Liebe Lusie,

    Manchmal ist es eben auch nicht heller. Hier kannst du dem Ausdruck geben. Ich hoffe du hast bald Gewissheit was deine Gesundheit angeht und wie es weiter gehen könnte...


    Ich wünsche dir bald etwas lichtvollere Momente <3

    Isabel

  • Liebe Luise ,


    Doch du würdest jemandem fehlen , uns hier im Forum.

    Auch wenn wir uns alle nicht persönlich kennen , wachsen einem die Menschen hier ans Herz, zumindest geht es mir so .

    Man fühlt mit jedem Schicksal mit und wünscht allen nur das beste .


    Du bist mit deiner Krankheit natürlich nochmals hart betroffen , das tut mir auch mehr als leid .

    Ich kann dir nicht helfen aber ich denke an dich und umarme dich ganz lieb .:30:


    Birgit

  • Liebe Luise!

    Dem von Birgit kann ich nur zustimmen,denn wir würden dich vermissen.

    Wir kennen uns hier alle nicht,aber irgendwie schon durch das schreiben,

    sind wir uns alle näher gekommen und wir alle haben ein schweres

    Schicksal und wir alle müssen versuchen das beste daraus zu machen.

    Es ist so schwer und es tut mir auch so leid,das nun deine Krankheit

    auch noch dazu kommt.Ja das Leben ist so ungerecht.

    Ich umarme dich .Liebe Grüße Helga:24:

  • Liebe Luise, unbegreiflich und grausam ist das Leben das dir aufgezwungen ist, ich wünschte ich könnte dich wirklich in den Arm nehmen und dir sagen, wie wichtig und wertvoll du für uns bist, ich weiss wie sich dein Leid anfühlt... Trost kann ich nicht geben, denn ich weiß es gibt keinen Trost, aber ein Weiterleben mit hoffentlich kleinen Freuden, das wünsche ich mir für dich, hier im Forum sind wir viele, die dich und deine Gedanken brauchen und Kraft daraus schöpfen. Eine Umarmung zur Nacht, Adi

  • Meine Lieben,


    es ist 2 Uhr in der Nacht und ich kann wieder nicht schlafen.


    Meine Gedanken fahren Karussell. Immer wieder dasselbe. Mein Leben mit meinem Mann : 46 Jahre lang und doch zu kurz.

    Es kommen Erinnerungen... manchmal wie aus dem Nichts.

    So vergeht Tag für Tag und ich komme nicht weiter. Nicht weiter mit meinem Alleinleben... mit meinem Verlustgefühl... mit meinem Schmerz.


    Er fehlt mir so...


    Es gibt und gab wohl schon Momente, in denen ich lebe und auch ein bisschen Freude... nein, eher Gleichmut... empfunden habe.

    Aber die Verzweiflung holt mich wieder ein... gehört nun zu mir.


    Nachts ist es besonders... ich träume viel von Heinz... werde wach und meine er ist da. Und bin dann ängstlich... hatte aber nie Angst vor meinem Mann.


    Was ist das? Lasse Licht brennen und beobachte alles. Meine manchmal irgendwer oder irgendwas ist anwesend.


    Es gibt komische Momente... kann es aber nicht beschreiben... verkrieche mich dann unter die Decke bis ich schwitze.


    Das alles ist nicht gut für mich... brauche meinen Schlaf... aber mehr als ca. zwei Stunden am Stück sind es selten.

    So verbringe ich seitdem jede Nacht.... 2 Stunden Schlaf... dann wachliegen... dann wieder etwas Schlaf.


    Als mein Mann noch zu Hause war, waren die Nächte ähnlich, weil immer etwas mit ihm war und ich dann sofort wach wurde... um zu helfen... um zu trösten... um einfach da zu sein... für Heinz. So ging es fast 1 Jahr lang. Habe ich das Durchschlafen verlernt?


    Mir brennen die Augen, aber innerlich zur Ruhe komme ich nicht... somit auch nicht zum Schlafen.


    Dabei muss ich morgen wieder mal zum Arzt bzw. Ärztin und um eine Dauerverordnung für manuelle Therapie bitten... die Therapie hilft mir, besser zu laufen und mich zu bewegen.


    Obwohl ich denke, wozu? Wenn ich doch bald mit meiner "neuen" Krankheit so viel zu leiden habe, mir das Herz und die Lunge nicht genug Sauerstoff zum Bewegen geben können und ich in absehbarer Zeit (?).....


    Ja, das alles geht mir neben der Trauer durch den Kopf... raubt mir wohl den Schlaf und die Kraft.


    LG Luise

  • Liebe Luise,

    ja diese Verzweiflung, dass es nie wieder so sein wird, wie es mal war, holt einem immer wieder ein, und diese Einsamkeit

    frisst Dich von innen her auf. Es ist einfach nur total unmenschlich und furchtbar.

    Wenn Du das Gefühl hast, Deinen geliebten Mann zu spüren und dabei Angst bekommst, ist es einfach nur, die Angst vor

    dem Neuen, dem Unbekannten, dem noch nie da gewesenen. An seine neue Art sich bei Dir zu melden, musst Du Dich erst

    noch gewöhnen. Du kennst nur seine menschliche Anwesenheit, die Seelische ist Dir noch sehr neu und fremd, und das

    kann auch manchmal Ängste auslösen. Aber daran wirst Du Dich gewöhnen, denn tief in Dir weißt Du ja, dass Du keine

    Angst vor Deinem geliebten Mann haben musst.

    Es ist schön, dass Du schon ab und zu, Freude empfinden kannst, aber glaub mir, auch diese wird mehr werden und auch die

    Trauer wird in Deinem Herzen bleiben. Beides gehört nun zu Dir, zu Deinem neuen Leben, das Du so nicht wolltest.

    Die Gedanken, wozu eigentlich noch das alles, sind ganz normal. Ich denke mal, die kennt jeder hier. Aber glaub mir, Dein

    geliebter Mann, freut sich auch, wenn er sieht, wie Du wieder Dein Leben wieder besser in den Griff bekommst. Er bekommt

    alles mit. Er hört sogar all Deine Gedanken und ist immer noch da für Dich, so gut er es in seiner jetzigen Form vermag.

    Denn Eure Liebe, diese lebt weiter. Diese stirbt nicht und verbindet Euch für immer.

    Alles Liebe

    und viel Kraft

    Kornblume

  • Liebe Luise,


    mir fehlen gerade die Worte des Trostes, aber ich drück Dich mal ganz lieb :30: diese verdammte Einssamkeit, sie ist schon heftig.

    Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du bald wieder (kleine) Lichtblicke in Deinem Leben entdecken kannst.....<3

  • Liebe Luise,

    Ich sehe es wie Kornblume, vielleicht macht es dir Angst das dieses Unbekannte nicht greifbar ist. Diese neue Beziehung zu deinem Mann, die noch nicht ganz greifbar und auch nicht physischer Art ist. Ich kenne dieses Gefühl sehr gut, deshalb kann ich es nachvollziehen.

    Was würde dir Sicherheit geben?


    Zu deinem Schlaf... Der wäre jetzt besonders wichtig, und wenn du ohnehin einen Arzttermin hast, könntest du ihn fragen was du unterstützend tun kannst um wieder in einen Schlafrhythmus zu finden.

    Ich wünsch dir das du bald zu einem erholsamen Schlaf kommst, der wieder Kraft gibt für die nächsten Schritte <3

    Isabel

  • Meine Lieben,


    momentan vermisse ich meinen Mann sehr. Kann fast nichts anderes denken... ausser an meinen " Gesundheits (besser: Krankheits) zustand.


    Und überall das" Weihnachtsgetöse", die Leute sind alle gestresst. War einkaufen und das Parkplatzgehupe war schlimm.

    Ich bin ja leider auf mein Auto angewiesen (gehbehindert)... Radfahren seit dem Schlaganfall auch nicht mehr möglich.


    Es fällt mir schwer- das tägliche Leben- wird es nun immer so sein?


    Selbst zum Friedhof ist für mich nicht oft möglich... gut, das ich eine kleine Urne bei mir zu Hause habe.


    Fotos kann ich mir immer noch nicht ansehen... ausser das eine, dass ich stehen habe.


    Es sind nun 12 Monate und 2 Wochen her. So lange fehlt Heinz mir schon...

    Ich vermisse einfach alles! Der grausame Gedanke des Endgültigen wird mir langsam klar. Bisher war es erst ein diffuses Gefühl, nur der Kopf wusste es.

    Aber jetzt ist es im Herz angekommen... und deshalb schmerzt es zur Zeit wohl so besonders.


    Ich weine wieder viel.


    LG Luise

  • Liebe Luise!

    Im moment ist es eine schlimme Zeit,da man überall soviele gestresste Menschen,auch glückliche sieht und es

    schmerzt besonders.Ich glaube dir,das alles sehr schwer ist im moment und deine Gedanken immer kreisen.

    Es wird vielleicht nicht immer so sein,aber es wird ein langer Weg,bis dahin.Auch wenn es jetzt erst 12 Monate

    her ist,dafür warst du viel zu lange mit deinem Mann zusammen und ihr habt alles zusammen gemacht

    und so etwas kann man nicht vergessen und es tut so weh,das es diese gemeinsame Zeit nie mehr geben

    wird.Die Trauer bleibt und bei mir ist es so,das ich das Gefühl habe,je länger Ralf nicht mehr bei mir

    ist um so schlimmer wird es und die Sehnsucht wird immer größer.Es ist gut,das wir das Forum haben.

    Und wir halten alle zusammen und es tut so gut.Ganz liebe Grüße Helga

  • Meine Lieben,


    kann kaum aus den Augen schauen, so weine ich. Aber heute weine ich um mich!


    Habe so Schmerzen und befürchte, bald gar nicht mehr laufen zu können.


    War noch bei der Krankenkasse und beim Arzt. Letzte Besorgungen vor Weihnachten... Futter für Amy... und Lebensmittel für mich.


    Bin nur so eben auf den Beinen geblieben... wie, weiss ich auch nicht.


    Ich habe solche Angst... wenn ich nicht mehr laufen kann... nur noch zu Hause sein muss... mich nicht mehr selbst versorgen kann und Amy nicht....


    Ins Altenheim mit 65? Da gehe ich

    ein... und dann ohne Amy.


    Warum ist niemand mehr da? Ich bin richtig sauer... alle sind weg... tot.


    Habe zur Zeit alle Kraft verloren, um mir selbst zu helfen... mir Hilfe zu holen... mich durchzusetzen bei diversen Einrichtungen.


    Dazu noch finanzielle Sorgen. Wird es noch eine Zeitlang reichen, bis ich mir auch finanzielle Hilfe holen kann? Und will und kann ich das überhaupt?


    Versteht mich nicht falsch, ich verhungere nicht, nur da ich mir soviele Hilfsleistungen privat " leiste" ( Putzfee, kleine Handwerkerleistungen im Haushalt, Hausnotruf, Getränke- und Essenslieferungen, medizinische Hilfsmittel, die nicht verordnet werden) , und so oft in letzter Zeit Taxi fahren musste, wird es langsam eng.


    Wenigstens habe ich schon mal den Antrag auf Pflegeleistungen gestellt, habe ich bis jetzt versäumt, weil ich einfach zur Zeit nicht kämpfen kann... für meinen Mann habe ich es immer geschafft, aber für mich?


    Nun ist das Jahr fast beendet. Der 2. Jahreswechsel ohne Heinz. Der erste... nach vier Wochen... liegt irgendwie im Nebel... ist an mir vorbei gegangen... war wohl noch unter Schock. Aber diesmal liegen die Feiertage wie ein Berg vor mir.


    Obwohl jeder Tag ein schwerer ist.


    LG Luise

  • Liebe Luise,

    Ich weiß nicht ob du in Deutschland oder Österreich bist. Hier in Ö kann man Pflegegeld beantragen und dann zb. eine Heimhilfe kommen lassen. Eventuell auch erkundigen wie es mit 24 Std. Pfleger zu organisieren wäre.


    Auch als spätere Option, wenn du ein Pflegeheim gar nicht in Erwägung ziehst, wär dies eine Möglichkeit in deiner gewohnten Umgebung Unterstützung zu bekommen. Es gibt auch ehrenamtliche Helfer die beim ausfüllen und beantragen von Formularen helfen.


    Schau gut auf dich <3

    Isabel

  • Liebe Isabel,


    danke für deine Anregungen. Hier in D gibt es das auch. Aber wie ich schon geschrieben habe, fehlt mir momentan die Kraft alles zu beantragen. Ich kenne die Schwierigkeiten noch von den Anträgen, die ich für meinen Mann gestellt hatte.


    Ich brauche jetzt selber Unterstützung in jeglicher Form...auch sozusagen einen "

    Fahrdienst", der mich bis vor die jeweilige Antragstelle bringt. Ich besitze zwar einen Schwerbehindertenausweis mit Gehbehinderung, kann mit dem jedoch nicht auf die ♿ Parkplätze.

    Zur Zeit nehme ich schon für einige Termine ein Taxi... aber das ist teuer.


    Ich hoffe, dass es mir im neuen Jahr gelingt wieder etwas Kraft zu haben.


    LG Luise

  • Liebe Luise!

    Ich nehme dich ganz fest in den Arm,wenn ich in deiner Nähe wohnen würde,dann würde ich dir gerne

    helfen.Ich kenne das ja auch alles schon von der Tante,Schwiegermutter,jetzt mein Schwiegervater,

    da haben wir gerade einen Antrag gestellt wegen der Pflegestufe.

    Das ist alles auch im moment alles zuviel für dich.Pflegeheim bloß nicht und dann mit 65.Das solltest

    du solange es geht vermeiden.Ich habe mich auch immer gefragt,was ist wenn es mir mal nicht

    mehr so gut geht und ich alleine bin,ja dann steht man da und ist auf irgend eine Hilfe

    angewiesen,aber ich hoffe,das die Schmerzen nicht schlimmer werden und das du es schaffst.

    mit den Anträgen ,aber erst im neuen Jahr.Du brauchst jetzt erst mal Ruhe.Ich hoffe,das du noch

    einigermaßen rund kommst,ja ich weiß,das es sehr schwer für dich ist.Ich umarme dich.Liebe Grüße Helga

  • Liebe Helga,


    ja, das Alleinleben ist doppelt schwer bei Krankheit und im Alter... und das niemand da ist, der einem bei Entscheidungen u. ä. uneigennützig hilft.


    Das ist neben den Verlustgefühlen mein grosses Problem.


    Ich werde versuchen, die Kraft und die Entschlossenheit zum kämpfen aufzubringen.


    LG Luise