Durch tragischen Herztod auf dem Gehweg neben mir laufend nach 24 gemeinsamen Jahren die Partnerin verloren

  • Lieber Matthias!

    Ich wünsche dir ganz vielk Kraft.Bei mir sins es jetzt auch schon 15 Monate und 13 Tage,aber die Sehnsucht bleibt.

    War einmal in der Corona zeit auf dem Friedhof,aber es sind zu Fuß 3,5 km und Bus fahre ich nicht,aber

    wenn es noch länger dauern sollte,dann laufe ich mal hin.Ist ja gut,das es kein richtiges Grab ist.Es tut mir

    sehr weh,das ich nicht dahin kann.Ja schade,das der eine Stein weg ist,aber manche können alles gebrauchen.

    Dir noch einen halbwegs erträglichen Tag.Liebe Grüße Helga

  • Hallo Petronella,


    ja auch ich habe es mir jetzt im Internet direkt angesehen, es hat keine definitive Antwort parat.


    Aber was mich wieder positiv gestimmt hat: Noch vor Jahren hätte man das Leben nach dem Tod als spiritistischen Unsinn abgestempelt,

    jetzt hält es sogar ein Neurochirurg für 'nicht ausgeschlossen'. Die Mehrheit der Menschen in dem Beutrag gingen vom Leben nach dem Tod mit nur einer Ausnahme am Anfang aus.


    Ich denke an die Zeichen, die ich erhalten habe und an irgendetwas muss man einfach glauben: Aufgrund der Zeichen glaube ich, dass die Verstorbenen im Jenseits noch da sind.


    Bringt uns etwas Trost, aber den Sehnsuchtstrennungsschmerz und die Trauer aufgrund des körperlichen Fehlens in unserer Welt bekommt man damit nicht richtig weg, nur eine Linderung.


    LG

    Matthias

  • Hallo Matthias

    Auch ich habe meine eigene Vorstellung vom jenseits und glaube auch fest daran, habe ja auch schon Zeichen bekommen, könnten zwar ein paar mehr sein!

    Der Sehnsuchtsschmerz und die Trauer sind riesig, aber manchmal habe ich auch das Gefühl mein schatzilein steht hinter mir und schaut zu was ich so mache.

    Ich hatte ein Buch gelesen von Dr.med. Eben Alexander; Blick in die Ewigkeit. Da hatte ich mir von der Doku etwas mehr versprochen.

    LIEBE GRÜßE PETRONELLA

  • Hallo Ihr Lieben,


    letzter Ostergruss vom Schwanen-Burgsee !


    Ist etwas Balsam auf die Seele, bevor es wieder ohne geliebten Partner weitergehen muss.


    LG

    Matthias



  • Buch gelesen von Dr.med. Eben Alexander; Blick in die Ewigkeit.

    Ja davon habe ich auch schon gehört. Bisher lese ich immer noch die Bücher von Bernard Jacobi und Roland Kachler.

    Aber Eben Alexander ist das auf deutsch ?

    Wenn ja, wo hast Du es bestellt, bei Amazon ?


    LG

    Matthias

  • So nachdem ich heute meine ganzen Ar beitsdokumente zum Reisswolf gebracht habe, etwas habe ich zu Hause noch entdeckt,

    das reiche ich noch nach,


    da drehe ich wieder meine Runden um den Burgsee, bevor es dann zur Grabstätte weitergeht.


    Nochmal ein Grussvom Burgsee in der Hoffnung, nun in dem Gefühl der Hoffnung von Dorits Existenz in der geistigen Welt

    einen halbwegs normalen Abend zu verbringen.


    LG

    Matthias

  • Hallo Matthias!

    In Gedanken drehe ich die Runden immer mit an so einem schönen See,schick mal ein Stück hier hin.

    Das würde ich mir hier auch wünschen.

    Dann hoffe ich,das du einen halbwegs normalen Abend verbringst.

    Liebe Grüße Helga

  • Hallo liebe Helga,


    der Abend ist weit von dem Zeitpunkt (es geschah morgens) entfernt und da habe ich mich aber auch nur nach einem Spaziergang gefangen.


    Dagegen ist der Morgen jeden neuen Tag seit 11 Monaten der Horror. War ich Anfangs noch verkrampft, habe vor mich hingstiert (irgendwie noch Kopfschütteln, Gar-nicht-begreifen des Todes), so hat mich jetzt die volle Realität erfasst. Ich renne weinend und schreiend durchs Haus, lege mich auf den Boden, denke, wenn das ganze Dasein doch bald vorbei wäre. Und das wird jeden Tag bald schlimmer. Mit den Füssen trampelnd und weinend und schreiend umherlaufen, das ist morgens der Wahnsinn.

    Ich habe gerade in einem Internetartikel geleden (hier der Link: https://www.palverlag.de/trauer-kapitel2.html) und gelöesen, dass bei plötzlichem tod eines sehr geliebten Menschen (beides war bei mir so) diese Trauer 20 Jahre dauern kann.

    Und wenn ich betrachte, wie schlimmer es in den 11 Monaten, seit es her ist, geworden ist, glaube ich diesem Artikel sowie einem Arzt, der gesagt hat, dass mich das ein Lebenlang verfolgen wird. Mit der fröhlichen, herzensguten Frau an der Hand gehend plötzlich zusehen müssen, wie sie tot umfällt, man nicht im Entferntesten sich das vorsteellen kann, dan der Blick in ihr totes Gesicht mit dem gleichen Entsetzensschrei, mit dem ich morgens wie an diesem Tag umherrenne.


    Keine Zeit leider kann diese Wunde heilen. Erst am Abend, als man wieder Hoffnung hatte, weil ihr Herz an der Herz-Lungenmaschine wieder schlug, bringt Linderung und ich doch innerlich hoffe, bald einmal morgens nicht mehr aufwachen zu müssen.


    20 Jahre sagen die Experten wird es dauern, da ist mein einziger Trost, dass ich da längst nicht mehr lebe und schon den Weg in die geistige Welt hoffentlich zu Dorit hin gefunden haben werde.


    Jetzt muss ich mein altes Zweitauto reparieren lassen, bald ist Rasenmähen dran und die Grünabfälle müssen wegtransportiert werden. Viellciht überstehe ich mit meinen Brustschmerzenj nach Rippenbruch das Rasenmähen gar nicht und dann wäre der Fall schon bald erledigt.


    Ich habe jetzt schon am morgen beinahe meine Tagesdosis Beruhigungsmittel intus und irgendwann muss der morgendliche Horror sein Ende einmal finden können, das Bild vom Blivck in Dorits totes Gesicht wird niemals vergehen, das kann nur weggehen, wenn mein Gehirn und gegangen ist und ich nur hoffen kann, dieses Bild in der geistigen Welt loszuwerden, wenn ich Dorit leibhaftig wieder gesund begegne.

    Man kann doch so ein Bild nicht auch noch jahrhundertelang in der geistigen WElt mit sich herumtragen. Aber in Gedanken da muss ich an die schönen Bilder denken.


    So geht es mir


    Liebe Grüsse

    Matthias

  • lieber Matthias

    Ich empfehle dir noch einen Artikel:

    In-lauter-trauer-de

    Unter : wie lange muss ich das noch aushalten

    Da beschreibt Silke, die ihren Lebenspartner im Uraub plötzlich verloren hat, dass es bei ihr 5 Jahre gedauert hat, nach 3 Jahren gab es ein Lichtstrahl am Ende des Tunnels.

    Dieser Artikel gibt mir immer wieder ein wenig Trost

    5 Jahre - das sind wir noch nicht mal in der Hälfte.....

    Lg Brija

  • Ja danke liebe Tigerlily,


    ich habe diesen Artikel von Sylke Szymura schon einmal vor längerer Zeit gelesen, konnte mich nur noch geringfügig erinnern.


    Bei ihr sind es nach dem neuesten Artikel nun auch schon 7 Jahre,


    Das Nach-innen-gehen ist so wie sie es umgesetzt hat, sehr schwer umzusetzen:


    Sie schreibt:

    Mein Gefühl sagt mir, dass diese Situation auf eine Art ein großes Geschenk sein könnte.


    Mit diesem Gedankengang könnte ich mich momentan überhaupt noch nicht anfreunden.

    Ich habe mir jetzt mal ein Buch: Brücke zum Jenseits von John Holland gekauft, lese etwas darin und bin momentan leider

    noch etwas enttäuscht, da er die Kommunikation auch wieder bwie das Sue Dhaibi in ihrem Buch über die Chakren


    favorisiert.


    Ich habe es bisher noch nie geschafft, diese Chakren wirklich trainieren, gar öffnen oder Licht hindurchströmen zu lassen.


    Ja ich sitze am Burgsee und habe gerademal eine einfache Meditation gemacht, habe aber abbrechen müssen, es kamen doch

    wieder negative Gedanken hoch wie heute bei mir schon den ganzen Tag.


    Ich weiss einfach nicht warum, aber heute das ist wieder so ein Tag des Trauerloches.

    Wenn da nicht das Wissen der Zeichen wäre, würde es schon wieder ganz schlimm aussehen.


    Trotzdem vielen Dank, liebe Brija, für den ineressanten Hinweis

    Matthias

  • Dann wünsche ich allen einen etwas erträglichen Abend.


    Ich höre gerade EVP, scheint nichts drauf zu sein.

    Ich warte immer noch auf die Auswertung vom 24.02. !! Die Leute dort hatten zuletzt massive Computerprobleme, mal sehn, ob die noch was schicken.


    Ja diese EVP sind momentan meine einzigste Hoffnung und auch die stirbt bekanntlich zuletzt.


    Dann soweit erst einmal von mir in lauter Trauer

    Matthias

  • Lieber Matthias!

    Ich wünsche dir auch einen erträglichen Abend,wenn dann nur mit den Gedanken an die schönen Zeiten mit Dorit.

    Ja es ist sehr schwer für dich und jeden Tag,aufs neue.Ich verstehe dich gut,das du gerne an ihrer Seite wärst und

    dann auch noch dein Vater.Glaub mir ich habe mir auch nichts sehnlicher gewünscht ,als bei Ralf zu sein und

    nur durch meinen Bekannten,habe ich wieder etwas Freude am Leben,aber ich vermisse meinen Ralf auch

    so sehr.Das Leben ist so ungerecht,uns das liebste und wertvollste,was wir hatten einfach so zu nehmen.

    Unsere Liebsten haben niemanden etwas getan,waren nett zu allen,hilfsbereit und sie waren alles für uns

    im Leben,haben das Leben erst wertvoll gemacht und es war wunderschön und jetzt ist da nichts mehr.

    Nur noch die Erinnerungen an die schönen Erinnerungen.Das ist nicht fair.

    Liebe Grüße Helga

  • nur durch meinen Bekannten,habe ich wieder etwas Freude am Leben

    Liebe Helga,


    ja ich gönne es Dir, durch Deinen Bekannten wieder Freude am Leben zu haben.


    Ich wünschte, ich könnte das auch sagen.


    Ich bin jämmerlich allein und der einzige, der bald nächste Woche wieder erscheinen wird, wird mein Vater sein,der mit seinem Krankenzimmerumzug uns damals den Grippevirus unbewusst aufgehalst hat, an dem letzendendes Dorit wegen der Atemnot beim Gehen verstorben ist, und den muss ich dann wieder pflegen.


    Wenigstens ist vdas Leben wenigstens Dir gegenüber entwas freundlicher gesotten.


    Ich weine Tag und Nacht und muss immer an die schrecklichen Bilder denken, die ich fast ständig vor Augen habe, als würde Gott sie mir zur Strafe immer wieder zeigen als Strafe für mein Unvermögen bei dem Versagen bei der Ersten Hilfe bei Dorit.


    Ich könnte mir wirklich nichts sehnlicher wünschen, als irgendwann niemehr in einen neuen Tag hineinblicken zu müssen.

    Der Körper hat die Strapazen des ewigen Schreiens und Weinens endlich einmal satt.


    LG

    Matthias

  • Lieber Matthias,


    ich habe begonnen, dir hier in deinem Thread zu antworten, aber dann ist es so ausgeufert, dass ich das Posting in meinen eigenen Thread verschoben habe.

    Nur soviel: Ich glaube auch nicht mehr, dass ich regelmäßigen übersinnlichen Kontakt zu meinem lieben Hannes bekommen kann.

    Ich versuche jetzt nur mehr die paar Jahre irgendwie rumzukriegen, ich habe soviel in meinem Leben geschafft, da schaffe ich das auch noch irgendwie.

    Und ich mache gern ein WIR daraus, wenn du erlaubst: Du schaffst das auch noch, das wäre doch gelacht!

  • Danke liebe Tigerlily,


    wenn ich etwas Zeit finde, werde ich Deinen längeren Beitrag in Deinem Tread genau durchlesen un Antwort geben.


    Jetzt drehe ich wie üblich meine Runden um den Burgsee und versuche, mich beider guten Luft so zu entspannen und hoffen,

    dass es keinen Ausbruch wie gestern abend geben wird.


    So jetzt gehe ich weiter.


    Nur soviel zu Dir, liebe Tigerlily:


    Bei mir ist es das gleiche, ich habe alles erlebt (weite Reisen mit Dorit, lange Zeit gutes Einkommen hatten beide lange Zeit Arbeit und die schönen gemeinsamen Balkonparties) und eigentlich am Endpunkt meines Lebens stehe und der letzte Lebensanker fortgerissen ist.


    Ja noch ein paar Jahre über die Bühne bringen ist das Eine, aber jeden Morgen weinend und schreiend mit einem Blick ins tote Gesicht der fröhlichsten Frau, die man sich denken nkann. Das ist vielleicht eine Perspektive.


    Morgenh da haabe ich wieder 2 Gespräche, da kann ich mich wieder bei Trauerpsychologen aussprechen.


    Soweit erst einmal jetzt

    Matthias alles Liebe