Am 4. Juli 2018 ist um 14:50 Uhr meine Welt untergegangen

  • Für mich war es ein Trost, für euch möglicherweise nicht, aber ich schreibs trotzdem: Ich bin fest davon überzeugt, dass der Todeszeitpunkt genauso wenig zufällig ist, wie alles andere im Leben.

    Also ganz egal was ihr unternommen hättet, eure Liebsten wären sowieso gestorben, weil ihre Zeit hier auf der Erde einfach zu Ende war.

    Ich habe mich auch immer wieder gefragt, ob es einen Unterschied gemacht hätte, wenn ich meinen Hannes davon abgehalten hätte zu fliegen, aber ich glaube der einzige Unterschied wäre gewesen, dass es ihn unglücklich gemacht hätte nicht mehr zu fliegen, gestorben wäre er trotzdem, vielleicht bei einem Autounfall, wer weiß das schon.

    Er hat es mir ja selbst gesagt über das Medium, mit dem ich einen Erstkontakt hatte: Er ließ mir ausrichten, dass dieser Tod für ihn genau richtig gewesen ist, zu sterben bei der Beschäftigung, die er am allerliebsten hatte. Er sagte, wäre er bei einem Autounfall oder daheim im Bett gestorben, das wäre nicht er gewesen. für ihn wars einfacher, für mich allerdings schwerer. Genauso hat er es gesagt und für mich ist das absolut nachvollziehbar. Was ich ihm vorwarf, war der Umstand, dass er mich nicht mitgenommen hatte, aber da hieß es ich hätte noch viele aufgaben hier auf der Erde zu erledigen, bevor ich gehen könnte.

  • Liebe Gabi,


    Danke für Dein Schreiben. Du könntest damit natürlich recht haben, es ist halt sehr schwierig. Oft hängt es auch von unserer eigenen augenblicklichen Verfassung ab.


    Hier bin ich noch auf einen ganz aktuellen Beitrag gestossen, der Dich und andere (Matthias, Ange ...), Vielleicht auch interessieren könnte:




    LG,

    Sky / Robert

  • Hallo Robert,


    ich habe auch Buch "Wie kann ich selbst mit dem Jenseits kommunizieren" angefangen zu lesen.

    Man muss sich aber bei dieser Thematik bewusst sein, dass man sehr starke eigene Energiefelder aufbauen und durch den ganzen Körper strahlen lassen muss.


    Und hierzu schreibt auch Sue Dhaibi gank klar:


    Was blockiert : * zu starke Trauer (Das ist wie eine Mauer, die den Energiefluss hemmt)


    Ich sage nicht, dass es dem einen oder anderen wirklich gelingt, ein solches Energiefeld aufbauen zu können. Ich habe mal bei einem Sitting direkt vor dem Nedium gestanden und da hab ich wie in einem Hochspannungsfeld gefühlt, die können schon ganz schön Energie aufbauen.


    Ich selbst hab es oft genug versucht, Energie aufzubauen, hab das abbrechen müssen, weil einfach das Gemisch aus Trauer und Schuldgefühlen so etwas wie eine harte Masse im Körper aufbaut und da ist es zumindest für mich unmöglich, solche Kontakte selbst aufzubauen, das ist ein Teufelskreis.


    In der Theorie hört es sich gut an, aber ich glaube, man muss in der Menge meditieren, weil dort die Energie sich aufschaukelt. Ist für einen schwer Trauernden halt kaum möglich, vielleicht sieht Gabi noch Möglichkeiten, einen stabilen Verstorbenenkontakt aufzubauen.


    Ich will jetzt einmal ein Tieftrancemedium besuchen, wenn eine Verstorbenenüberschattung zum Medium klappt, was ein Experiment ist, dann würde die Verstorbene durch das Medium evtl. sogar mit Sprachduktus und Stimme sprechen.


    Ansonsten bleibt halt nur ein Sitting beim professionellen Medium oder Workshop, der allerdings aus vielen Modulen besteht, bis man wirklich einmal echtes Medium ist und leider gibt es viele, die solche Workshops besucht haben, ein Medium vorgaukeln es aber tatsächlich nicht können.


    Mein Weg ist klar: Klappt die Tieftrance-Meditation mit Auge-zu-Auge-Gespräch, wäre das ein tolles Gefühl.

    Klappt es nicht, werde ich mich solange mit den normalen Sittings begnügenen, müssen (bei der Sue Dhaibi werde ich auch mal versuchen eines zu bekommen)

    bis zu dem Tag, wo mich das Ende meines Lebens wieder zur Verstorbenen hinführen müsste.


    Ich glaube, egal was ich tue, der physische Körper auf Erden ist leider für immer weg, wenn da nicht in schneller Zeit irgendeine neue Technologie kommt.


    LG

    Matthias

  • hallo Robert, Matthias, Gabi,


    ich glaube das gleiche wie gabi - wir hätten nichts ändern können am tod des geliebten menschen.


    das TRAUER die kommunikation mit den verstorbenen behindert bzw. überhaupt verhindert einen kontakt irgendwelcher art aufzubauen ist ebefalls meine meinung.


    ich selbst spüre meinen roger in meinen phasen der allertiefsten trauer kaum - wobei ich da schon ausnahmen hatte, z.b. wenn ich vor lauter verzweiflung laut nach ihm geschrieen habe war er da und vermutlich genauso verzweifelt wie ich weil er mir nicht helfen konnte.


    insgesamt ist der kontakt zwischen roger und mir am stärksten zu den zeiten, zu denen ich einigermaßen geerdet bin.


    lieber gruß von Bine

  • Das Erstemal, als meine Mutti bei mir war, da ging es mir so was von schlecht. Ich dachte damals, dieser Trauerschmerz bringt mich um.

    Ich weiß nicht mehr genau, wie lange Mutti schon tot war, aber es war noch ziemlich am Anfang. Wie üblich, alleine in der Wohnung,

    und der Schmerz der bohrte in mir, es war nicht mehr zum aushalten. Und dann auf einmal saß meine Mutti bei mir auf dem Bett.

    Sie war zwar sehr durchsichtig, jung und schlank, aber ich erkannte sie sofort. Schlagartig wurde es ganz ruhig in mir. sie streichelte

    mir meinen Rücken, dabei konnte ich keine Finger spüren, nur so eine angenehme Wärme. Es tat soooo gut. Ich wurde sehr müde

    und fragte nur noch: Mutti, kannst Du heute Nacht bei mir bleiben? Und dann bin ich eingeschlafen.

    Ich habe das wirklich gebraucht, sonst wäre ich vor lauter Schmerz wahnsinnig geworden und meine Mutti hat das gespürt und ist

    zu mir gekommen. Jetzt kommen mir doch tatsächlich ein paar Tränen hier beim Schreiben.

    Aber eins ist sicher, unsere Lieben sind für uns da. Sie bekommen jeden Gedanken, jedes Gefühl von uns mit. Sie sind bei uns.

    Es ist so ähnlich, wie mit Gott. Manchmal bin ich mir nicht mehr sicher, wer gerade bei mir ist, spüre ich Gott oder ist es meine

    Mutti. Aber ich denke mal, das die Beiden mir deshalb nicht böse sind. Sie lieben mich Beide und ich liebe sie.

    Es tut so gut zu wissen, dass nach dem Tod nicht alles vorbei ist. Nur der Erdenkörper wird abgelegt und dann geht es erst so

    richtig los. Irgendwie auch spannend. Ich glaube, wenn wir Menschen wirklich alles sehen könnten, wie schön das Leben nach dem

    Tod sein wird, möchte Keiner mehr hier auf Erden bleiben. Aber meine Zeit hier ist noch nicht um. Also ist Gottes Plan mit mir hier

    noch nicht zu Ende. Und ich hoffe und wünsche mir, dass Er und meine Mutti mich weiterhin so gut begleiten werden.

    Und glaubt mir, Eure Lieben sind auch alle für Euch da. Sie sehen Euch und hören all Eure Gedanken und helfen so gut sie es

    können. Und irgendwann, wenn unsere Zeit dafür gekommen ist, holen sie uns ab. Und bis dahin, werden wir alle unser Bestes

    geben.

    Alles Liebe

    Kornblume

  • ihr Lieben ,


    Bei mir ist es so , geht es mir richtig mies , ist Thomas da und hilft mir . Geht es mir besser , dann spüre ich ihn anders , deutlicher und die Wahrnehmung ist besser .


    Liebe Grüße

    Birgit und Fine

  • Sie war zwar sehr durchsichtig, jung und schlank, aber ich erkannte sie sofort

    Hast Du Deine Mutter real in Deiner Wirklichkeit wahrgenommen ?

    Ich habe bisher nur physikalische Phänomene wie heruntergefallene Boxen oder verschobene Stadtpläne erlebt, aber so echt Verstorbene Angehörige spürbar wahrnehmen, das hatte ich leider noch nicht erlebt, vielleicht war aber die Traumbegegnung mein Zeichen von der Verstorbenen.


    L.G.

    Matthias

  • Lieber Matthias,

    ja, sie saß neben mir auf dem Bett. Ich konnte sie sehen, und obwohl sie durchsichtig war, habe ich sie gleich

    erkannt. Es hat mir so was von gut getan, das kann ich mit Worten gar nicht beschreiben.

    Sie hat mir damals so sehr damit geholfen. Ich weiß, sie hat meinen Schmerz in mir gespürt und war dann da für mich.

    Andere Zeichen habe ich schon mehrere von ihr bekommen wie zum Beispiel, dass Lichter von selbst angehen, ein Karte mir vor die Füße fällt mit einem Spruch darauf, konnte schon öfters ihr Parfum riechen, das mag ich besonders gern. Ich juble dann immer

    voller Freude und Dankbarkeit , Mutti Du bist hier, danke, danke, danke. Manchmal muss ich mich hinsetzen und einfach nur

    drauf los schreiben und bin dann selbst überrascht, wenn ich meine Worte lese. Unsere Lieben haben so viele Möglichkeiten an

    uns heran zu kommen, es ist fantastisch. Es passiert meistens dann, wenn ich gar nicht damit gerechnet habe.

    Mutti und ich haben das schon so ausgemacht, als sie noch bei mir war. Wir haben viel über diese Dinge geredet und selbst auch

    sehr viel wahrgenommen. Deshalb fehlt sie mir ja auch so schrecklich, weil ich jetzt mit Niemanden mehr über diese Dinge reden

    kann, weil sich mich dann alle für verrückt erklären. Du musst es selbst erlebt haben, dann würden sie mir Glauben schenken.

    So genieße ich es für mich und schweige.

    Alles Liebe

    und viel Kraft wünsche ich Dir

    Kornblume

  • Meine geliebte Maus,


    es ist wieder Dezember. Der Monat, der in meinem wirklichen Leben wohl der schönste des Jahres für uns war. Das lag vor allem daran, dass Du es geliebt hast, anderen Menschen eine Freude zu bereiten. Dazu zählten nicht nur die großen Geschenke, sondern vor allem auch die vielen kleinen Geschenke, für die Dir jeder Anlass recht war. Kein Nikolaus, kein Krampus oder Silvester, an dem es nicht für alle kleine Geschenke gab. Du hast mich sogar dazu gebracht, bei Bestellungen, die wir in dieser Zeit ausgeliefert haben, kleine Aufmerksamkeiten (Schoko-Figuren oder ähnliches) beizulegen.


    Für den heutigen ersten Advent wäre natürlich schon ein Adventkranz bereit gewesen, die Du oft auch für liebe Verwandte besorgt hast. Das gilt natürlich auch für die Adventkalender. Fenster und Türen wären schon passend geschmückt für die Weihnachtszeit.


    Am 11. Dezember Dein 57ster Geburtstag, an dem Du, genauso wie zu Weihnachten, die engsten und liebsten Verwandten eingeladen und bekocht hättest. War zwar immer ein großer Stress, hat Dir aber trotzdem bis zum Schluss auch viel Freude bereitet. Am 23. Dezember unser 36ster Hochzeitstag. Was haben wir uns schon damals köstlich amüsiert, wie wir unsere ganze Verwandtschaft damit ins Schwitzen gebrachten haben.


    Alles Dinge die heute, ohne Dich, für mich undenkbar sind. Für mich sind alle Feste mit Deinem Körper gestorben, ich habe nichts mehr zu feiern. Wie könnte ich auch, das ist völlig unmöglich für mich. Bleibt mir nur zu hoffen, dass der Dezember möglichst rasch vorbei geht und es mir gelingt, mich von den feierlichen Straßen und Plätzen so gut als möglich fern zu halten. Glücklicherweise bringt mich sogar in diesem Monat jeder Tag, der vergeht, ein Stück näher zu Dir. Ich freue mich unermesslich auf den Tag unseres Wiedersehens.


    Vor etwa einem Jahr habe ich folgende kleine Gedichte geschrieben, die nach wie vor unverändert für mich gelten:


    Für meine geliebte Maus

    Sie war ein Kind aus Simmering
    und hieß Christine Wimmer,
    die Frau an der ich so sehr hing
    und liebe sie noch immer.
    Wir schworen uns ew'ge Liebe stets,
    egal was auch passiert,
    so steh ich jetzt an Deinem Grab,
    den Schwur ganz tief im Herzen,
    und bleibe Dir auf ewig treu,
    mit Tränen und voll Schmerzen.


    Für meinen Abschied

    Er war ein Kind aus Favoriten,
    sein Name Robert Wimmer,
    jetzt hat er endlich ausgelitten
    und ist bei ihr für immer.
    Der Frau die er so lang schon liebt,
    sie ist voraus gegangen,
    ihr Schwur der gilt für alle Zeit,
    egal was passiert, die Liebe lebt weiter,
    vom Diesseits ins Jenseits, jetzt sind sie befreit,
    zwei Sterne am Himmel, auf ewige Zeit.


    Ich liebe und vermisse Dich unendlich,

    auf immer und ewig Dein Roberti

  • Lieber Robert,


    was du schreibst, macht mich gerade so traurig. Euer Dezember mit euren besonderen Tagen und eure Weihnachtszeit klingen wunderschön.

    Ich habe auch Angst vor den kommenden Tagen und Wochen und genau wie du, hoffe ich, dass sie sehr schnell vorbeigehen. Es tut mir so leid, dass deine Christine nicht mehr da ist.


    Liebe Grüße, Sturm

  • Lieber Robert,


    ich bin ein Kind aus der Josefstadt - und mein Verlust ist morgen schon/erst 5 Monate her. Gestern habe ich mich Weihnachten bewusst gestellt und bin mit Bruder und Schwägerin einige Weihnachtsmärkte abgegangen. Und, was soll ich sagen, es war schön. Die Lichter der beleuchtete Stephansdom, die tolle Beleuchtung am Graben. Trotz meines Verlustes konnte ich es genießen und es zeigt mir, dass es Stück für Stück ein bisserl leichter wird, wenn mir auch Andi sehr fehlt. Ich habe es akzeptiert und frage nicht mehr nach dem warum, weil es eh keine Antwort gibt. Er hat Weihnachten geliebt und so versuche ich für uns beide (ich hoffe er ist um mich herum) es ein wenig hübsch und feierlich zu machen. Klar gibt es immer wieder Tränen, aber sein Leitspruch war "das Leben ist schön" und hätte er noch sprechen können dann hätte er mir das als Auftrag gegeben.


    Deine Christine hat Weihnachten doch auch so geliebt vielleicht gelingt es dir für sie das auch ein wenig zu schätzen, auch wenn es nicht leicht ist. Ich denke fest an dich und bin im Gedanken solidarisch bei dir.


    Liebe Grüße

    Petra

  • Hallo Ihr Lieben,


    Vielen herzlichen Dank für Eure netten Worte, auch für Deinen Ratschlag Petra, er war sicher gut gemeint.


    Es hat mich gestern Abend unbeabsichtigt in die Nähe eine kleinen Weihnachtsmarkts verschlagen. Ich habe es nicht mal geschafft, von außen hineinzusehen, geschweige denn durchzugehen (mein Ziel lag auf der anderen Seite). Ich bin dann eben weiträumig ausgewichen und herumgegangen. Menschen sind halt verschieden. Aber ich freue mich wirklich für Dich, dass Du es geschafft hast.


    Ja Liebe Sturm, es waren 35 wundervolle Dezember-Monate, von denen muss ich halt zehren, bis ich wieder bei meiner unendlich geliebten Christie bin.


    LG,

    Sky / Robert

  • Lieber Sky,

    ich selbst horch weg, schau weg, bei allem was sentimental ist incl. dieser Weihnachtszeit. Ich kann auf keinen Fall grad Musik hören oder Gedichte lesen, mir treibts sofort die Tränen in Augen und schnürt den Hals zu. Mein Jürgen hat das auch manchmal gemacht, auch er wollte als einfach nicht melancholisch werden, mein geliebtes Herz, er war eben auch unwahrscheinlich sensibel mit einer absolut eisernen Schutzmauer um sich rum aus verschiedenen Gründen. Nur nichts ranlassen, hat selbst ganz schwierige Schmerz-Trauer-Situationen erfahren. Deshalb hatten wir auch immer Streßsituationen, eben, weil er kaum was an sich ranlassen wollte und ich ein absoluter Gefühlsmensch. War nicht einfach. Aber immer wieder ließ er mich spüren, wie er an mir hängt, durch kleine Gesten, Worte!

    Auch sagte mir Jürgen mal, es kommen immer wieder diese Trauer-Schmerz-Wellen, die Dich überrollen wollen, dagegen mußt du ankämpfen, denn sie werden weniger! Ich glaub, er hatte recht.

    Er war da, das sagte mir Paul Meek, er hat mir eine beschützende Botschaft gegeben. Paul Meek sagte mir aber auch, er kann ihn nicht sehen, er wäre jetzt noch am Ausruhen, danach kann er . durchkommen . , weil es grad paar Wochen her ist. Das hat mich etwas beruhigt und es war dieses Lösungswort: Beschützend. Ich hatt es vergessen, aber er war wirklich immer beschützend für mich!. Am 16.12. habe ich einen Termin bei einem Medium, dann werd ich mehr erfahren,.


    Auch hat mich am letzten Tag die Krankenschwester gesagt, sie spürt hier viel Liebe, im Krankenzimmer, er wär sehr fixiert auf mich und ich würd ihn beruhigen können, denn er hat sehr gekämpft! Jetzt bin ich ja bei unserm Freund untergekommen, er fast blind ist und Krebsdiagnose. Ich möcht ihm gern helfen, bin aber selbst so am Ende und schaff das nicht!


    Ich versteh Dich, Sky/Robert Liebe Grüße von Ange

  • Lieber Robert und Age!

    Auch ich fange bei jeden Kleinigkeit welches mit Weihnachten zu tun hat an zu weinen.Weihnachtsmarkt ist

    auch für mich tabu.Ich mußte einmal nach der Arbeit unbedingt etwas essen,da hab ich mir ganz schnell

    etwas geholt und mitgenommen.Hab alles um mich herum ausgeblendet.Es ist auch keine Weihnachtsdeko

    im Zimmer.Wir haben das immer gerne gemacht,aber nein dieses mal nicht und Musik kann ich

    im Moment gar nicht hören.Es wird immer schlimmer und die Erinnerung kommt immer mehr

    hoch und da Ralf ja auch noch am 24.12.2018 verstorben ist,macht mich diese ganze Weihnachtszeit

    völlig verrückt.Ich wünschte es wäre schon vorbei.Liebe Grüße Helga

  • Lieber Robert,


    Weihnachten, ein Fest der Rituale, Weihnachten in Fest der Freude, jedoch nicht für mich.

    Ich habe irgendwie durchgehalten, Bestürzung, Fassungslosigkeit haben mein Leben bestimmt. Wozu Weihnachten

    feiern, wenn mein geliebter Mann nicht mehr im Leben ist

    Das alles erscheint mir nicht mehr wichtig.

    Niemand kann mir den Schmerz nehmen, niemand kann mir Orientierung und Halt geben,

    mein Schmerz wird immer intensiv bleiben.

    Ich habe keine Kraft mehr, Maximilian du fehlst mir unendlich.


    Liebe Grüße Maike

  • Dem kann ich mich nur anschliessen.


    Ohne meine Dorit ist auch meine Lebenskraft weg, aber ich glaube, dass wir irgendwann wieder vereint sein werden.


    Matthias

  • Da bin ich auch dabei, mir geht es ebenso, allerdings merke ich wie langsam meine Lebenskraft nach eineinhalb Jahren zurückkehrt. Noch weiß ich nicht wohin alles führen wird, aber mein Mann sagte mir, ich hätte noch Aufgaben zu erledigen.

    Noch vor einem Jahr nach dieser ersten medialen Durchgabe habe ich mich zwar daran geklammert aber nicht daran glauben können.

    Ich merke aber seit einiger Zeit, wie ich mich langsam beginne zu verändern.

    Die Trauer ist immer noch genauso groß wie eh und je, aber sie steht nicht mehr die ganze Zeit vor mir und verstellt mir den Blick, sondern ist ein Stück an meine Seite gerückt, sodass wir uns Arm in Arm dem Leben widmen können, das ich ohne meinen Mann bestehen muss.