Mein Mann ist mit dem Flugzeug abgestürzt, seitdem ist alles anders.

  • Hallo Gabi,


    ich bin auch mal wieder hier und hab mir alles der letzten paar Monate durchgelesen... an einem Satz, den Du Februar geschrieben hattest, knabbere ich für mich selbst gerade... es geht um den Satz, der im Abschlussgespräch Deiner Kur gefallen ist... ob Du es zulassen kannst, dass Dich Menschen mögen, die nicht Dein verstorbener Mann sind... falls ich daran ausgeknabbert habe, werde ich das, bezogen auf mich selbst, vielleicht in meinem Thread aufdröseln. Vielen Dank also für diesen Input.


    Liebe Grüße

    So wie es gestern war, wird es nie mehr sein. Und heute kann ich nur ertragen, wenn ich nicht an morgen denke.

  • Hallo Gabi,


    hast Du schon mal an Nachbarschaftshilfe gedacht ?


    ich mache das schon einige Jahre und das tut mir und der Person die ich besuche sehr gut !

    Ja, ich besuche und unterstütze meine Nachbarin, die ihren Mann pflegt ein bis zweimal in der Woche und es tut mir auch gut auf eine gewisse Weise, wie es mir auch hilft für Bekannte da zu sein wenn es ihnen nicht gut geht und wie mir auch alle anderen Aktivitäten auf gewisse Weise helfen, die mich ablenken und mich vor all zu viel Nachdenken müssen bewahren.

    Aber das was ich so vermisse ist etwas, das es nicht mehr geben kann, wenn alle vertrauten Menschen gestorben sind.

    Ich muss die Liebe und das Vertrauen und die Geborgenheit jetzt in mir selber finden, nicht mehr im Außen und das ist sehr sehr schwer.

  • Ja Gabi, das möchte ich auch lernen. Denn ich merke bei mir, dass ich mich an Menschen klammerte, die ich lieb habe. Eigentlich könnte ich jedes 2. Wochenende woanders hinfahren aber ich klammerte mich hier fest, weil ich immer so schlimmes Heimweh habe.