Mein Mann ist mit dem Flugzeug abgestürzt, seitdem ist alles anders.

  • Hallo Gabi,


    ich bin auch mal wieder hier und hab mir alles der letzten paar Monate durchgelesen... an einem Satz, den Du Februar geschrieben hattest, knabbere ich für mich selbst gerade... es geht um den Satz, der im Abschlussgespräch Deiner Kur gefallen ist... ob Du es zulassen kannst, dass Dich Menschen mögen, die nicht Dein verstorbener Mann sind... falls ich daran ausgeknabbert habe, werde ich das, bezogen auf mich selbst, vielleicht in meinem Thread aufdröseln. Vielen Dank also für diesen Input.


    Liebe Grüße

    So wie es gestern war, wird es nie mehr sein. Und heute kann ich nur ertragen, wenn ich nicht an morgen denke.

  • Hallo Gabi,


    hast Du schon mal an Nachbarschaftshilfe gedacht ?


    ich mache das schon einige Jahre und das tut mir und der Person die ich besuche sehr gut !

    Ja, ich besuche und unterstütze meine Nachbarin, die ihren Mann pflegt ein bis zweimal in der Woche und es tut mir auch gut auf eine gewisse Weise, wie es mir auch hilft für Bekannte da zu sein wenn es ihnen nicht gut geht und wie mir auch alle anderen Aktivitäten auf gewisse Weise helfen, die mich ablenken und mich vor all zu viel Nachdenken müssen bewahren.

    Aber das was ich so vermisse ist etwas, das es nicht mehr geben kann, wenn alle vertrauten Menschen gestorben sind.

    Ich muss die Liebe und das Vertrauen und die Geborgenheit jetzt in mir selber finden, nicht mehr im Außen und das ist sehr sehr schwer.

  • Ja Gabi, das möchte ich auch lernen. Denn ich merke bei mir, dass ich mich an Menschen klammerte, die ich lieb habe. Eigentlich könnte ich jedes 2. Wochenende woanders hinfahren aber ich klammerte mich hier fest, weil ich immer so schlimmes Heimweh habe.

  • Ihr Lieben,

    lange habe ich mich nicht mehr gemeldet, jetzt hat mich Renates Eintrag in ihrem Thread zu einer Antwort inspiriert, die so lang geworden ist, dass ich sie lieber in meinen eigenen Thread verschieben möchte:


    Liebe Renate,

    ich weiß genau was du meinst.

    Auch wenn es nach vier Jahren bei mir innerlich etwas ruhiger wird, weil ich verstanden habe, dass dieses "den Schmerz nach außen zeigen" und zu hoffen, dass andere Menschen mit ihrem Verständnis zumindest Linderung bringen, keine Lösung in sich birgt.

    Ich bemühe mich immer möglichst authentisch zu sein und seit einiger Zeit habe ich gar nicht mehr das Bedürfnis meinen Schmerz nach außen zu tragen, dennoch ist er immerlich immer da.

    Das was mir geblieben ist, ist die Panik vor dem Alleine sein.

    So schaue ich immer genug zu tun zu haben, mir Termine zu machen, mich nützlich zu machen in irgendeiner Weise, um nur ja keine einsamen Tage Zuhause verbringen zu müssen.

    Und wenn es einmal so ist, fahre ich mit dem Auto herum, gehe stundenlang spazieren oder ins Kino, nur um nicht den ganzen Tag daheim sein zu müssen.

    Und genau das ist mein wundester Punkt momentan:

    Manchmal bin ich richtig erschöpft und bräuchte eine Pause, die ich mir aber nicht gönnen kann, weil ich diese Geborgenheit im eigenen Heim, die mir mein Leben lang Kraft und Erholung gegeben hat nicht mehr finde.

    Gegen diesen Umstand habe ich bisher noch keine Strategie gefunden und es ist für mich auch deshalb so unfassbar, weil ich nie im Leben damit gerechnet hätte, dass ich mit dem Alleine sein jemals in meinem Leben Probleme haben könnte.

    Im Gegenteil habe ich mich immer über Menschen gewundert, die dauernd andere Menschen um sich herum gebraucht haben, um sich wohl zu fühlen.

    Jetzt habe ich doppelt Probleme, weil ich mein ganzes Leben gewohnt war, Erholung beim Entspannen zu Hause zu finden und mich das Zusammensein mit anderen Menschen auf Dauer eher angestrengt hat und jetzt alles auf den Kopf gestellt ist, bis auf den Umstand, dass mir die Ruhepausen mit mir selbst daheim so fehlen, seit mir nicht nur mein Mann und meine Eltern fehlen, sondern ich überhaupt keine Bezugsperson mehr habe.

    Als ich neulich über diesen Umstand nachgedacht habe, fielen mir meine Pferde ein und dass Pferde in Gruppen leben und die Einzelhaltung von diesen wunderbaren Tieren ohne Sicht und Hörkontakt sogar gesetzlich verboten ist.

    Pferde haben Tiefschlafphasen wie alle Säugetiere, aber in der Gruppe ist immer einer wach und passt auf während die anderen schlafen. Wird ein Pferd alleine gehalten, kann es sich nicht mehr entspannen, weil der Aufpasser fehlt und genauso fühle ich mich momentan auch.

    Es ist bei mir ein bisschen anders als bei dir, liebe Renate, denn du bist übervoll mit Arbeit und hast auch die Familie und Angestellte immer um dich herum, dazu deinen treuen Hund, der dich begleitet.

    Aber ist es nicht so, dass du am Ende des Tages dennoch alleine bist?

    All die Menschen um dich herum können diese eine, die wichtigste, die geliebte Bezugsperson nicht ersetzen, stimmts?

    Ich bin ja, ich glaube anders als du, der Meinung, wenn es soweit ist, dass wir mit uns soweit im Reinen sind, dass wir es gelernt haben mit der Trauer zu leben, ist es auch wieder möglich eine neue geliebte Bezugsperson kennen zu lernen.

    Und wenn das passiert, dann wird auch diese unerträgliche Sehnsucht milder werden, die drängenden Wünsche werden in den Hintergrund treten und auch wenn sie immer noch da sind, werden sie uns nicht mehr von einem erfüllten Leben abhalten, das zwar anders sein wird, aber dennoch gut.

    Hier im Forum habe ich es an Hedi gesehen, die ja leider ein zweites Mal diesen schweren Schicksalsschlag erleiden musste, die aber weiß, dass ein Leben trotz Trauer wieder gut sein kann, ich habe es auch an Sverja beobachtet und es gibt ein weiteres Paar, das sich im Forum gefunden hat, aber nicht mehr schreibt, man kann vermuten, dass es ihnen gut geht.

    Bei mir sind nun vier Jahre vorbei und sehr vieles ist geschehen, ich habe neue Menschen kennen gelernt, mache die Dinge, die ich gerne tue und fange langsam an, in dieses neue Leben hinein zu finden.

    Langsam merke ich eine Veränderung tief in mir, eine Art inneres Loslassen von diesem übermächtigen Schmerz und auch wenn die Trauer, die Sehnsucht und der Wunsch, es wäre nie geschehen, oder wir hätten gemeinsam gehen dürfen immer noch Priorität hat, habe ich eingesehen, dass es diese Gabi in mir gibt, die leben und die Aufgaben, die für dieses Leben noch anstehen annehmen möchte (etwas, was vor einem Jahr noch undenkbar gewesen wäre).


    Liebe Renate, bei dir sind es ein wenig mehr als zwei Jahre, das ist immer noch die Zeit der Trauerwellen, aber immerhin schon die Zeit in der man erstmals versucht innerlich wieder aufzustehen und vorwärts zu gehen, bis einem die nächste Trauerwelle wieder zu Boden drückt und die Verzweiflung wieder überhand nimmt. Bei mir sind es vier Jahre, doppelt soviel und deshalb kann ich dir sagen, etwas verändert sich und das geht ganz von selber, wenn du innerlich dafür bereit bist.

    Leider ist unser Weg sehr lang und steinig und nicht alle empfinden ihn als gleichartig, aber schwer ist er dennoch für uns alle und wir alle können stolz auf uns sein, weil wir nie aufgeben und immer weiter machen.

  • Liebe Gabi,

    ich wollte Dir mal für alle Deine so ehrlichen Posts ein herzliches Dankeschön sagen und dass sie mir schon sehr lange helfen, schon bevor mein Mann vor 16 Monaten gestorben ist.

    Ich bin froh zu lesen, dass es ein kleines Licht am Horizont gibt, denn immer wieder dieses „zurück auf Null“-Gefühl, wo man doch schon so viel versucht hat, um die Leere, die jetzt alleine zu Hause zu sein hervorruft, zu füllen, ist wirklich grausam.

    Herzliche Grüße Carmen

  • Schon viereinhalb Jahre!

    Eine unglaublich lange Zeit und dennoch ...

    Am 14. Juni 2018 isz die Zeit für mich stehengeblieben.


    Hier mein halbjährlicher Facebookbeitrag im Gedenken an das LIebste was ich auf der Welt hatte, an meine zweite Hälfte, meinen Hannes, den ich so unendlich vermisse.



    .............................



    Heute ist der 14. Dezember und es sind genau viereinhalb Jahre, seit du mich unfreiwillig verlassen hast.
    Ich habe überlegt was ich schreiben soll und mich zu einem Brief entschlossen. Es wird ein langer, langer Brief werden, ein Brief von dem ich nicht weiß, ob er dich erreichen wird, denn all meine Kommunikationsversuche mit dir verlaufen seit dem 14. Juni 2018 relativ einseitig und sind ein Ausdruck meiner Sehnsucht nach dir.
    Diesen langen Brief schreibe ich erneut wie alle die Nachrichten zuvor an jedem Jahrestag bewusst auf meinem Facebook Account, in der Absicht meine tiefsten Gefühle mit meinen Freunden zu teilen, die den Wunsch haben das zu lesen und vielleicht aus meinem Geschriebenen das ein oder andere für sich selbst nehmen zu können.

    Lieber Hannes,
    es fühlt sich immer noch fremd an dir einen Brief zu schreiben, denn es war niemals nötig, als du noch lebtest.
    Als du noch bei mir warst schrieben wir kleine Nachrichten auf Zetteln, die ich alle wie einen kostbaren Schatz aufgehoben habe. Ich habe auch viele deiner Sachen noch, ja ich halte sogar deinen Facebook Account aufrecht, alles nur, weil es mir ein Gefühl vermittelt, du wärst noch hier irgendwo und irgendwann geht die Tür auf und du bist wieder Zuhause, in unserem Zuhause, bei mir.
    Natürlich weiß ich, dass das nie passieren wird, aber es hilft mir mein Restleben zu überstehen und gibt mir eine Scheingeborgenheit, die ich trotz des Wissens, dass sie nicht echt ist so sehr brauche.
    Ich glaube, nein ich weiß aus einem inneren Gefühl heraus, dass das Leben weitergeht, dass der Tod nur ein Übergang ist, dass unsere Trennung vorübergehend ist und dass du in deiner neuen Form, in der du weiterlebst immer bei mir bist wenn du das Bedürfnis danach hast oder ich intensiv an dich denke und mit dir rede.

    Ich bin in diesen viereinhalb Jahren weitergegangen, habe die Zähne zusammengebissen und trotzdem ich meinen Schmerz niemals versteckt habe, bin ich erhobenen Hauptes weitergegangen, jede Gelegenheit nutzend, meinem Leben eine neue Richtung zu geben, Gutes zu tun und alles zu versuchen mit der Trauer, die mich seit dem schicksalhaften Tag begleitet ein friedliches Auskommen zu finden.
    Viel ist in diesen viereinhalb Jahren geschehen.
    Die Corona Pandemie, der Ukrainekreig eine zumehmende Perspektivlosigkeit aller Orten auf Grund von Klimakrise und sinkendem Wohlstand, um die allgemeinen Herausforderungen zu nennen, die du mein Liebling nicht mehr erleben musstest.
    Dazu kamen noch einige Todesfälle von Menschen die uns beiden nahestanden, wer weiß, ob ihr euch wiedergetroffen habt?
    Und der Tod von meinem Cousin und einem Freund, die mich nach deinem Unfall sehr unterstützt haben. So wie es aussieht war die Hilfe da, als ich sie dringend brauchte und verließ mich wieder als ich die Stärke hatte mein Schicksal anzunehmen und mein Leben ganz allein weiter zu führen.
    Es ist müßig über den Grund, warum das alles so gekommen ist zu sinnieren oder gar zu jammern.
    Es ist wie es ist und egal was auf mich noch zukommt, ich werde es aushalten in dem Bewusstsein, dass das Leben irgendwann einmal vorbei sein wird und in unserem Wiedersehen die Sehnsucht und die Trauer beendet sein wird.
    Weißt du Hannes, du kannst stolz auf mich sein, ich kann seit Neuestem sogar wieder mein Leben genießen.
    Ich habe ein paar wenige Menschen, die mich mögen und brauchen, ich habe eine Gruppe junger Leute gefunden, mit denen ich spielen kann, was mein Herz verjüngt umd mir Spaß bereitet und ich liebe es mehr und mehr Zuhause zu sein, mit all den Erinnerungen an unsere gemeinsame Zeit.
    Ich habe ein schönes Leben und bin sehr, sehr dankbar dafür und auch für unsere lange, gemeinsame Zeit, für all die Dinge die wir gemeinsam geschafft und erlebt haben, für die große Liebe und die Innigkeit unserer Beziehung, für unser normales Leben das ich so lange mit dir teilen durfte. Ich weiß um das große Geschenk so ein Leben gelebt haben zu dürfen.
    Ich habe viele Menschen kennen gelernt, die diese Liebe nie kennen lernen durften und ich bin so dankbar dafür und bereit den Preis dafür zu zahlen, die das Ende unseres gemeinsamen Lebens für mich bedeutet. Und glaub mir, der Preis ist sehr, sehr hoch. Ich hatte keine Ahnung wie hoch, bevor ich es selber erfahren musste.
    Ich freue mich unbändig auf unser Wiedersehen und so sehr ich mir wünsche, dass das möglichst bald sein wird, verspreche ich dir aus ganzem Herzen dass ich das Leben annehmen werde, das mir noch bevorsteht, dass ich mich bemühen werde, das Beste daraus zu machen und mich weiter zu entwickeln und zu lernen für euch alle, die mir schon vorausgegangen sind.

    Lieber Hannes, tief drinnen in mir weiß ich dass du immer bei mir bist, dass du mir hilfst, ich weiß, dass ich immer gut beschützt bin und niemals alleine, trotzdem wäre es für mich eine große Hilfe, wenn ich auch hier auf der Erde noch einen Menschen hätte, mit dem ich meinen Weg gemeinsam gehen könnte. Das ist mein einziger Wunsch den ich in diesem Leben noch habe und ich würde mich freuen, wenn du mir dabei hilfst, diesen Menschen zu finden.

    Mein Liebling, ich muss nicht extra betonen, wie stolz ich auf dich bin, wie sehr ich dich liebe und wie ungeheuer du mir fehlst, seit du nicht mehr bei mir hier auf der Erde bist, du weißt das und es ist Zeit ein Ende zu finden und mich für diesmal zu verabschieden, ich umarme und küsse dich, so wie wir es immer getan haben,
    auf Wiedersehen bis bald in einer anderen Welt mit anderen Abenteuern aber mit der gleichen immerwährenden Liebe, deine Gabi


               

  • Liebe Gabi <3

    fuer mich ist es immer beruehrend wie du deinen Hannes im Herzen ja mit voller Liebe wuerdigst.

    Wir sind ja schon lange Wegbegleiter und das erschafft fuer mich eine tiefe Verbindungsebene.

    Ja , diese Verbindungsebene kann ich auch eigentlich nicht in so viele Worte fassen .

    Es ist eher ein Bild voller Schwingungen , oder unser beruehmtes Trauerwellenmeer was wir beide schreibend durchlebt haben.. ,,


    Es gefällt mir sehr das du diese 2 Bilder hineingestellt hast

    Das erste wo ich eure so strahlende , absolute verliebte Liebe ... verliebte Liebe ist kein Schreibfehler--- sehe und erfuehle

    und dann ...das zweite

    so viel innige Liebe , Vertrautheit , Einssein fuehlen ...anzusehen ... Da wird mir warm ums Herz und ich lächle...

    Ja, dieses Gefuehl kommt immer mehr mit der Zeit des miteinander SEINS<3<3


    Du weisst das ich eine neue Liebe gefunden habe ...und dennoch ist mein Seelenmann voll und ganz in meinem Herzen und Leben . Ebenso wie die Frau meiner Seelenfrau ...

    Wir leben sehr innig verbunden mit ihnen und muessen leider auch immer und immer wieder Abschied von anderen sehr geliebten Menschen nehmen in den letzten 2 Jahren und bald schon wieder...

    ich habe eine Gruppe junger Leute gefunden, mit denen ich spielen kann, was mein Herz verjüngt umd mir Spaß bereitet und ich liebe es mehr und mehr Zuhause zu sein, mit all den Erinnerungen an unsere gemeinsame Zeit.

    das freut mich BEIDES sehr fuer dich !

    dDese Erkenntnis ist oder kann ein "Schluessel " sein fuer deine weiteren Jahre hier auf der Erde .

    Ja, geniesse sie mit der Erkenntnis das wir irgendwann mit zwar sehr unterschiedlichen Vorstellungen , doch immer

    glauben wir ja das wir mit unseren LIEBEN dann vereint sind...


    Gerade habe ich angefangen in dem Buch von

    Jorge Bucay

    "das Buch der Trauer "

    zu lesen

    und es verschafft mir viele Aha Erlebnisse ...


    Es ist ja so , das manches herausgenommene Zitat leider dadurch die Gesamtheit nur unvollkommen wiedergibt...

    Doch vielleicht bringt es in dir etwas in "Schwingung"...


    Zitat Anfang


    "wir leben nicht in der Wirklichkeit ,

    sondern in der Vorstellung von ihr "


    Zitat Ende


    Diese Erkenntnis gibt MIR die Erkenntnis das es eine vollkommene Verbundenheit gibt ,

    die aber durch den vollkommenen Schmerz gehen muss und will !

    Also Abschied und Neuanfang mit eigentlich jedem Atemzug den man begeht ...


    Ich wuensche dir SEHR das du wie du es dir wuenschst einen Seelenwegbegleiter findest ...


    Ich wuensche dir fuer heute noch liebende Verbindungsgefuehle zu Hannes an diesem ja auch sehr besonderen Tag und

    jaaaa

    liebevollste Erinnerung mit einem nur sanften Schmerz. vielleicht sogar viele Momente des Glueckes fuer eure LIEBE .. Es ist ja wie du erlebt hast möglich... Mit viel LIEBE die in deinem HERZEN wohnt und die Hannes erreicht ...


    Herz<3volle Gruesse von deiner jetzt absolut <3 Sverja

  • Liebe Gabi,

    Danke dir dass du mit deinem offenen Brief an deinen Mann Hannes zeigst, dass es eine weichere Trauer geben kann.

    Es macht Mut weiterzugehen. Durch den Schmerz, durch die Trauer um an den Ort / die Zeit zu kommen in der die Liebe wieder größer und der Schmerz kleiner wird.

    DANKE

  • Liebe Tigerlily

    Du schreibst mir aus dem Herzen<3

    ich lese gerne bei Dir

    Die Sätze:

    Jetzt habe ich doppelt Probleme, weil ich mein ganzes Leben gewohnt war, Erholung beim Entspannen zu Hause zu finden und mich das Zusammensein mit anderen Menschen auf Dauer eher angestrengt hat und jetzt alles auf den Kopf gestellt ist, bis auf den Umstand, dass mir die Ruhepausen mit mir selbst daheim so fehlen, seit mir nicht nur mein Mann und meine Eltern fehlen, sondern ich überhaupt keine Bezugsperson mehr habe.


    mir geht es da aber haargenauso wie Dir

    das ist auch bei mir ein doppeltes Problem

    ich hab keinen Partner und auch keine Kinder aber meine Mutti war noch meine einzig nahestehende Bezugsperson

    ich drück Dich mal ganz toll

    liebe Grüsse:*:*

    Ameliea

  • Ja, ich besuche und unterstütze meine Nachbarin, die ihren Mann pflegt ein bis zweimal in der Woche und es tut mir auch gut auf eine gewisse Weise, wie es mir auch hilft für Bekannte da zu sein wenn es ihnen nicht gut geht und wie mir auch alle anderen Aktivitäten auf gewisse Weise helfen, die mich ablenken und mich vor all zu viel Nachdenken müssen bewahren.

    Aber das was ich so vermisse ist etwas, das es nicht mehr geben kann, wenn alle vertrauten Menschen gestorben sind.

    Ich muss die Liebe und das Vertrauen und die Geborgenheit jetzt in mir selber finden, nicht mehr im Außen und das ist sehr sehr schwer.

    das Thema man muss nicht hoffen das andere es einem schön machen und gut zu einem sind

    nur man selbst kann dies indem man sich gut um sich selbst kümmert



    Ich muss die Liebe und das Vertrauen und die Geborgenheit jetzt in mir selber finden, nicht mehr im Außen und das ist sehr sehr schwer.

    genauso ist es liebe Tigerlily:*

    das musste ich jetzt auch wieder erfahren

    Nur so geht es:thumbup::thumbup::thumbup: