Am 06.07.2018 um 22.53 Uhr verstarb meine unendlich geliebte Frau "Rosi"

  • Lieber Uwe, liebe Rosi,


    ich melde mich mal wieder, denn ich war 2 Monate nicht in deinem

    Wohnzimmer.

    Habe gerade das Buch "Jahr des magischen Denkens" ( Joan Didion ) noch einmal

    gelesen. Sie schreibt über Menschen, die jemand verloren haben.

    Das Zitat: von ihr

    Menschen, die jemanden verloren haben, sehen nackt aus, weil sie sich selbst für unsichtbar halten.

    Bei mir trifft das zu, als Max verstorben war, fühlte ich mich sehr unsichtbar. Ich fühlte mich zu keinem

    zugehörig, es war eine andere Welt, eine Welt, die ich nicht kannte.

    Bin zur Zeit etwas melancholisch, denn der 27 April kommt mit Riesenschritten näher und

    ich fühle mich wieder sehr dünnhäutig und Antriebslos.

    Du kennst das ja.

    Sigmund Freud hat gesagt: Trauerzustände sind keine Krankheit, von der man genesen kann.

    Da muss ich dem guten ,alten Sigmund recht geben.


    Trösten heißt, das Gefühl des Schmerzes in der Seele zu tilgen, ohne jedoch seine Ursache beseitigen zu können.

    Sully Prudhomme

    liebe Grüße

    Maike

    Quote

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    Sully Prudhomme
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  • Lieber Uwe, ich habe gerade an deine Rosi und dich gedacht, darum besuche ich dich mal wieder in deinem Wohnzimmer!

    Ich vermisse noch immer deine Kommentare hier im Forum, aber ich bin ziemlich sicher, dass du glücklich und gemeinsam mit deiner Rosi über Blumenfelder und Wälder schwebst! :24:

    LG Andrea

  • Lieber Uwe, liebe Rosi,


    schon ganzen Tag mußte ich an dich und Rosi denken. Ich bin die ganze Woche nicht im

    Büro, ich ruhe mich aus. Leider muss ich noch den Quartalsbericht schreiben und kann

    dann die spezifische Vorjahresvergleiche durchführen.

    Das sollte schnell gehen, aber ich bin nicht in bester Verfassung, lebe mal wieder

    in der Vergangenheit.Das Datum X ist nun auch vorbei, ich bin wie immer mit Julia zum Grab, und haben

    dort den Todestag zelebriert.

    Eben habe ich in deinem Thread gelesen, da stand


    Lass uns gemeinsam weinen und träumen.


    Maximilian sitzt an meinem Heiligtum,dem frisch gestimmten, uralten, Stutz-Flügel.


    Der Flügel hat einen warmen und weichen Klang.


    Dieses zu lesen tut mir wahnsinnig weh, Irgendwann hast du mal gesagt, Maike, wir haben alles verloren,


    Du kannst wenigstens mit Rosi zusammen sein. Ich denke dass ihr beiden euch wohl fühlt, aber,

    auch unser Leben ist endlich und wir werden dich besuchen.

    Diesen Text von Herbert Grönemeyer mochtest du sehr,


    Wir waren verschworen

    Wären füreinander gestorben

    Haben den Regen gebogen

    Uns Vertrauen geliehen

    Wir haben versucht

    Auf der Schussfahrt zu wenden

    Nichts war zu spät

    Aber vieles zu früh



    liebe Grüße

    auch an Rosi

    Maike