wie leben ohne meinen Mann

  • Zur Zeit gibt es nur noch Trauer und Schmerz, vor einem Jahr hatten wir noch knapp 3 Wochen, ahnungslos und voller Freude auf den Advent machten wir Pläne für das kommende Jahr, wollten im Advent noch nach Wien fahren, waren voller Glück und Lebensfreude.... Alles vorbei in einem Augenblick, mir graut vor dem Advent , dem Jahrestag des Todes , Geburtstag der Enkelin, eigentlich vor jedem Tag. Ich kann einfach nicht begreifen dass mein liebster Mann niemals wieder kommt. Ohne ihn zu sein ist mir unerträglich und die Sehnsucht frisst mich auf. Wie soll ich leben ohne meinen Mann... Adi

  • ihr lieben,


    Adi, es tut mir so leid für dich.... alle träume sind zerplatzt, alle planungen werden sich nicht mehr erfüllen können.... nur im herzen können wir weiter lieben <3 den/die eine/n <3


    Gabi, das ist auch mein größter wunsch - dass irgendwann alles soweit erträglich wird, um weiterleben zu können OHNE sich jeden tag zum weiterleben zu zwingen.


    lieber gruß von Bine

  • Meine Lieben, g? estern Abend waren noch einige Kolleginnen da, ganz liebe Menschen, das große Thema... Adventreisen, Kekse backen, Geschenke... da sitze ich dabei wie betäubt, innerlich schreit alles und ich muss funktionieren. Mitten im Advent ist mein Mann gestorben, den sie gut kannten... haben sie das vergessen? Ich mag sie alle gerne aber ich frage mich, spüren sie nicht wie weh mir das tut... in solchen Momenten ist die Einsamkeit übermächtig und ich fühle mich unendlich allein. Ach mein Mann, ich halte die Sehnsucht und dieses Leben bald nicht mehr aus, die Tage gehen an mir vorbei, die Nächte bringen kaum noch Schlaf und auch im Schlaf spüre ich eine unendlich große Leere in mir. Wohin mit mir, ich bin aus der Zeit gefallen in ein Leben ohne dich, und dieses Leben muss ich nun leben, vielleicht Jahre und Jahre, unvorstellbar. Wie schafft ihr das? Für euch bessere Stunden, mit einem lieben Gruß, Adi

  • Liebe Adi, ich würde Dir so gerne Worte des Trostes schreiben, aber ich weiß keine.

    Ich weiß jetzt nicht, ob ich das hier bei Dir schreiben darf, aber ich tu es jetzt einfach mal.

    Ich hab hier in meiner neuen Wohnung eine liebe Frau kennen gelernt. Wir haben uns schon etwas angefreundet.

    Sie hat ihre Mutter und ihr Enkelkind an den Tod verloren. Vor ein paar Jahren verlor sie dann noch ihren Mann, an den

    Krebs. Sie hat es alleine nicht ausgehalten und lernte tatsächlich noch einmal einen neuen Partner kennen. Von ihrem Sohn

    erfuhr ich (er hat seine Wohnung, direkt bei mir gegenüber) das der Lebensgefährte von seiner Mutter, gestern in ein

    Hospiz gebracht wurde. Er wiegt nur noch 40 kg. Hat zum zweiten Mal Krebs. Sie sagten zwar zu meiner Freundin, er soll

    dort nur hin, da könnte man ihn besser wieder aufpeppeln. Aber ich hab so gar kein gutes Gefühl in mir. Wenn der jetzt

    auch noch stirbt, wie soll sie das alles aushalten? Meine beste Freundin starb in einem Hospiz. Meine andere Freundin,

    welche Ende Mai dieses Jahres starb, die auch ihren Mann und ihre zwei Söhne an den Tod verlor. verfiel dem Alkohol.

    Der hat sie dann auch um gebracht. Es war einfach alles zu viel für sie. Mir gehen so langsam die Worte aus, wie ich noch

    trösten und helfen kann. Liebe Adi, sorry, das wollte ich eigentlich gar nicht alles hier schreiben. Ist einfach passiert.

    Soll ich es löschen?

    Liebe Adi, du fragst auch, wie schafft man das? Deine Kolleginnen haben, wie es mir scheint, den Tod Deines Mannes,

    nicht erwähnt, wahrscheinlich weil sie selber hilflos sind und sich nicht in Dich hinein versetzen konnten. Wie auch?

    Das musst Du selbst erlebt und durchlitten haben, anders kannst Du es gar nicht verstehn. Ja diese Sehnsucht frisst einem

    von innen her auf. Mann lebt eigentlich gar nicht mehr, man funktioniert wie ein Roboter.

    Auch mir gehen so langsam die Worte aus, bei all dem vielen Leid. Probiere einfach einen Tag nach dem anderen zu leben.

    Denke nicht, was in ein paar Jahren ist, denn das macht einem verrückt. Lebe im Jetzt und lass einfach nur geschehen.

    Ich habe ab da, wo bei mir gar nichts mehr ging, alles Gott abgeben. Das war meine Rettung.

    Ich wünsche Dir Kraft

    und Zuversicht auf Deinen

    schweren Weg


    Es wird nicht gut, aber anders gut.

    Ich bete für Dich

    Kornblume

  • Meine Lieben, g? estern Abend waren noch einige Kolleginnen da, ganz liebe Menschen, das große Thema... Adventreisen, Kekse backen, Geschenke... da sitze ich dabei wie betäubt, innerlich schreit alles und ich muss funktionieren. Mitten im Advent ist mein Mann gestorben, den sie gut kannten... haben sie das vergessen? Ich mag sie alle gerne aber ich frage mich, spüren sie nicht wie weh mir das tut... in solchen Momenten ist die Einsamkeit übermächtig und ich fühle mich unendlich allein. Ach mein Mann, ich halte die Sehnsucht und dieses Leben bald nicht mehr aus, die Tage gehen an mir vorbei, die Nächte bringen kaum noch Schlaf und auch im Schlaf spüre ich eine unendlich große Leere in mir. Wohin mit mir, ich bin aus der Zeit gefallen in ein Leben ohne dich, und dieses Leben muss ich nun leben, vielleicht Jahre und Jahre, unvorstellbar. Wie schafft ihr das? Für euch bessere Stunden, mit einem lieben Gruß, Adi

    Liebe Adi, Bestimmt ist es von deinen Kollegen nicht beabsichtigt. So ein Schmerz ist nicht in Worte zu fassen und kaum einer kann sich soetwas auch nur annähernd vorstellen. Vielleicht findest du die Kraft dich deinen Kollegen mitzuteilen und ihnen zu sagen wie du dich fühlst. Ich weiß das dies Kraft kostet, und es wär uns lieber Außenstehende würden es einfach so spüren...

    Ich wünsch dir einen erträglichen Tag <3

    Isabel

  • Liebe Adi,


    Tausendmal


    Dein letztes Wort,

    dein letzter Blick,

    deine letzte,

    ganz sachte Berührung.

    Deine letzten Worte

    sprechen meine Gedanken

    tausendmal am Tag.

    Deinen letzten Blick

    male ich mir

    tausendmal am Tag

    in meine Träume.

    Deine letzte Berührung

    fühle ich

    tausendmal am Tag

    auf meiner Haut.


    © Hans Könnecke Costa


    ich fühle mit dir.


    alles Liebe Maike





































    © Hans Könnecke Costa


  • Meine Lieben, g? estern Abend waren noch einige Kolleginnen da, ganz liebe Menschen, das große Thema... Adventreisen, Kekse backen, Geschenke... da sitze ich dabei wie betäubt, innerlich schreit alles und ich muss funktionieren. Mitten im Advent ist mein Mann gestorben, den sie gut kannten... haben sie das vergessen? Ich mag sie alle gerne aber ich frage mich, spüren sie nicht wie weh mir das tut... in solchen Momenten ist die Einsamkeit übermächtig und ich fühle mich unendlich allein. Ach mein Mann, ich halte die Sehnsucht und dieses Leben bald nicht mehr aus, die Tage gehen an mir vorbei, die Nächte bringen kaum noch Schlaf und auch im Schlaf spüre ich eine unendlich große Leere in mir. Wohin mit mir, ich bin aus der Zeit gefallen in ein Leben ohne dich, und dieses Leben muss ich nun leben, vielleicht Jahre und Jahre, unvorstellbar. Wie schafft ihr das? Für euch bessere Stunden, mit einem lieben Gruß, Adi

    Liebe Adi!

    Ich weiß genau, wovon Du schreibst. Es ist schrecklich, wenn manche das „Thema“ einfach ausklinken. Einfach so tun, als ob alles ist, wie immer. Nur für uns ist nichts mehr wie immer. Auch ich habe die Erfahrung gemacht. Wahrscheinlich meinen sie es nicht böse, aber ein bisschen mitdenken könnte man doch verlangen. Vielleicht sind wir auch zu empfindlich. Ich weiß es nicht.
    Als wir vor Kurzem auf dem Geburtstag meines Vaters waren, haben alle über alles Mögliche gesprochen, ich hätte laut schreien können. Irgendwann konnte ich tatsächlich nicht mehr und musste ganz schrecklich weinen. Mein lieber Mann wäre eigentlich dabei gewesen, wäre mit uns nach Hause gefahren...

    Und ja, Adi, die bevorstehende Weihnachtszeit, wenn sich alle freuen, ist ganz schrecklich und für Dich nochmal schrecklicher, weil Dein Mann in dieser Zeit gegangen ist.
    Schmücken, Plätzchen backen, Weihnachtsmärkte, Heilig Abend - absoluter Horror. Dabei war es immer so schön. Am Liebsten würde ich abhauen! Aber da ist ja noch unsere Kleine, also muss ich es über mich ergehen lassen. Mit der Familie Weihnachten verbringen ohne meinen Mann.
    Liebe Adi, auch mich verletzt es, wenn man ihn einfach „vergisst“. Ich kann mir eine Zukunft ohne ihn auch nicht vorstellen. Ich wäre einfach gerne schon so alt, dass ich diesen Schmerz nicht mehr so lange aushalten muss.
    Jeder Tag ist eine Qual! 😔

    Eine hoffentlich gute Nacht!

    Liebe Grüße und einen feste Umarmung

    Liesel

  • Liebe Adi!

    Ich umarme dich.Ja für andere ist es nicht so leicht,aber sie meinten es bestimmt gut.

    Ja Ralf ist am 24.11. verstorben.Ich hasse Weihnachten jetzt.Im letzten Jahr haben wir

    noch alles schön geschmückt,waren zum Weihnachtsmarkt,alles war so schön und

    jetzt ist da nur ein Loch,ein Scherbenhaufen und nicht ist mehr und wird mehr

    wie es war.Ich wünsche dir alles Gute.Liebe Grüße Helga

  • Als wir vor Kurzem auf dem Geburtstag meines Vaters waren, haben alle über alles Mögliche gesprochen, ich hätte laut schreien können. Irgendwann konnte ich tatsächlich nicht mehr und musste ganz schrecklich weinen

    genauso ging es mir als ich das 1. mal alleine bei einer geburtstagsfeier war. ich fühlte mich so alleine und verloren und den vielen menschen.

    es hat gedauert, bis ich mich davon erholt habe. dass die weihnachtszeit für dich besonders schwer ist, kann ich mir gut vorstellen.

    du musst für deine tochter funktionieren und das kostet zusätzliche kraft. vielleicht kann sie auch mal bei einer freundin am nachmittag

    mitbacken oder basteln, dann wärst du auch mal entlastet. es gibt sicher ein paar nette mütter in ihrer klasse, die gerne helfen.

    gehen wir gemeinsam in kleinen schritten weiter, es bleibt uns nichts anderes übrig.

    ich wünsche dir viel kraft, liebe liesel!

    flora

  • Die Gedanken kommen nicht zur Ruhe, von heute an hatten wir noch 3 Wochen voll Leben und Freude. Mitten im Advent wurde mein Mann aus dem Leben gerissen, ich kann es einfach nicht begreifen, warum nur dieser liebevolle, gütige Mensch, er gab so viel und durfte nicht mehr leben. Nein, damit kann ich mich nicht abfinden.Und er fehlt mir so unendlich, ohne ihn leben, wie soll das gehen... 43 Jahre und dann... Nichts... Momentan macht mir jeder Tag Angst, Adventszeit, Weihnachten, sogar der wenige Schlaf bringt keine Erholung, auch im Schlaf fühle ich mich einsam... Ich lese so viele Schicksale hier, und ich jammere... Dankbar sollte ich sein für die schöne Zeit mit meinem Mann, aber die Dankbarkeit will sich einfach nicht einstellen... Es kommt die Nacht... Einen lieben Gruß will ich euch schicken, Adi

  • Liebe Adi,

    wenn man seinen liebsten Menschen verliert, darf man seinen Schmerz in Worte fassen. Diese Entsetzlichkeit ist kaum zu begreifen und ich empfinde Deine Worte nicht als Jammern, sondern als Ausdruck Deiner Gefühle.

    Ich habe auch keine Kraft dankbar zu sein, das ich einen so wunderbaren Vater hatte. Er war. Ich trauere und ich möchte das er wieder für mich da ist. Ich habe noch keinen Platz und keine Lust auf Dankbarkeit. Dafür tut es viel zu weh.

    Fühle Dich von mir verstanden und lieb umarmt 🤗

    Mut kann ich Dir nicht machen. Aber gedanklich ein Stück mit Dir gehen kann ich :24:

    LG Ros

  • Ihr Lieben!


    Ja Adi!Du hattest ein wunderschönes Leben mit deiner Frau,viel gemeinsame Jahre,alles geteilt

    soviel zusammen erlebt.Und diese schöne Zeit wird nie wiederkommen.Es ist kein Jammern,sondern deine Gefühle deine

    Sehnsucht und die unendliche Liebe zu ihr,die du so vermisst.Ist doch gut das es das Forum gibt.

    Ja bei mir sind es morgen 11 Monate und vor einem Jahr haben wir noch gemeinsam meinen

    Geburtstag gefeiert und er hat mir eine wunderschöne Uhr geschenkt und war so

    glücklich und hat gelacht,das er genau meinen Geschmack getroffen hat.Um Mitternacht

    haben wir dann mit einem Glas Sekt angestossen und es standen immer wunderschöne

    Rosen auf dem Tisch.Ach war das eine schöne Zeit und jetzt gehe ich morgen zum

    Friedhof und werde ihm eine schöne Rose bringen,aber ich bin nicht allein.

    Zwei gute Freundinnen sind da.Habe schon Geschenke bekommen,aber es ist mir

    so egal.Ich kann mich über nichts freuen.Oh wäre der Tag schon vorbei.

    Es ist so ein komisches Gefühl und Ralf fehlt mir so sehr und mein Wunsch

    ist es endlich mit ihm vereint zu sein.Vor Weihnachten grausst mir auch

    schon und am Montag fängt der Weihnachtsmarkt an,aber in diesem Jahr ohne mich.

    Das war so schön im letzten Jahr,noch 6 Tage vorher waren wir da und haben

    gelacht und waren so glücklich.Aber jetzt habe ich genug geschrieben,

    denn es geht mir ja nicht allein so und ich möchte euch auch nicht nerven,wenn

    ich soviel schreibe.Liebe Grüße Helga

  • liebe helga,

    alles liebe und gute zum geburtstag. hoffentlich hattest du wenigstens ein paar schöne momente

    mit deinen freundinnen. ich weiß, alles schöne kann nur noch halbschön sein.

    eine liebe umarmung von

    flora

  • Wieder ein Wochenende vorbei, nächsten Sonntag der 1. Advent und ich lebe zwei Leben.... das für mein Umfeld , arbeiten funktionieren, essen, einkaufen, reden zuhören, "mittun", sie meinen es alle so gut. Und dann mein Leben, innerlich leer, jeder Gedanke gilt meinem Mann, in meinem Herz nur Schmerz und Trauer und immer warte ich, und ich weiß doch, dass er niemals wiederkommt... aber ich kann das Warten nicht lassen, sonst glaube ich dass ich keinen Augenblick weitermachen kann.. wie soll das weitergehen, mein Mann, warum nur, warum... die Zeit vergeht und es wird immer schwerer, ein Gruß zur Nacht, Adi

  • Wieder ein Wochenende vorbei, nächsten Sonntag der 1. Advent und ich lebe zwei Leben.... das für mein Umfeld , arbeiten funktionieren, essen, einkaufen, reden zuhören, "mittun", sie meinen es alle so gut. Und dann mein Leben, innerlich leer, jeder Gedanke gilt meinem Mann, in meinem Herz nur Schmerz und Trauer und immer warte ich, und ich weiß doch, dass er niemals wiederkommt... aber ich kann das Warten nicht lassen, sonst glaube ich dass ich keinen Augenblick weitermachen kann.. wie soll das weitergehen, mein Mann, warum nur, warum... die Zeit vergeht und es wird immer schwerer, ein Gruß zur Nacht, Adi

    Ja, liebe Adi! Du sprichst mir aus der Seele. Die Wochenenden, wo man sich früher immer drauf gefreut hat, sind jetzt die Hölle!
    Ich warte auch, jeden Tag aufs Neue. Und wenn dann jemand zu mir sagt, dass er nicht wieder kommt, fühle ich mich verletzt und werde richtig wütend! Ich würde am Liebsten schreien: „das kann nicht sein, nein, er kommt wieder, das ist alles einfach nicht wahr, ich wache gleich aus diesem Alptraum auf!“ Ich weiß, er kommt nicht mehr, aber ich will das nicht. Und ja, Adi, immer wieder dieses Warum! Warum, warum, warum ER?
    Wie Du schon schreibst: Man funktioniert immer so lange, bis man alleine ist. Ich steige nach der Arbeit in mein Auto und breche in Tränen aus oder schreie ganz laut! Jeden Tag möchte ich nicht mehr leben, mich selbst auslöschen, aber meine Tochter braucht mich. Sie leidet sehr... Aber ich stelle mir ständig die Frage, WIE soll dieses Leben weitergehen? Er war doch glücklich, zufrieden und gerade an diesem Tag fit. Was soll das alles?
    Liebe Adi, Du schreibst genauso, wie ich mich fühle. Gerne würde ich Dir etwas Positives schreiben, Dir Mut machen, Dir helfen! Ich kann es nicht 😔

    Liebe Grüße

    Liesel

  • Liebe Flora!

    Dankeschön.Ja es war ein schöner Tag.Morgens kam gleich ein Blumenstrauß von meiner Tochter.

    Und alle haben daran gedacht auch die Kollegen und ich habe soviel Geschenke bekommen

    auch von Bewohnern aus dem Heim,die haben es mir am Samstag mitgegeben.Und wir

    haben viel von Ralf gesprochen und waren auch noch zum Friedhof.Ja natürlich war

    es nicht so schön wie sonst mit Ralf,so wird es auch nie wieder,aber ich habe mich gefreut

    und wir haben etwas gelacht und ich war froh,nicht alleine zu sein.Aber Ralf hat mir

    sehr gefehlt,es ist ein komisches Gefühl,die ganzen Jahre hat man alles zusammen

    gemacht,gefeiert und jetzt hat man an nichts mehr Freude.Ja wir müssen nach vorne schauen,auch wenn

    es noch so weh tut.Liebe Grüße Helga

  • liebe adi, liebe liesel,

    diese 2 leben zu führen ist so anstrengend. wenn man alleine ist, bricht man richtig ein und das ganze elend

    kommt wieder hoch.heute waren die kinder da, ich war trotzdem so niedergeschlagen, dass ich in tränen ausbrach.

    sie wissen auch nicht mehr, wie mir zu helfen ist. wie es weitergehen soll, mag ich mir nicht vorstellen,

    bin nur froh, wenn ein tag nach dem andern abgehakt werden kann.

    liebe grüße

    flora

  • Liebe Adi,


    auch ich spüre eine innere Leere und Einsamkeit, sehe in vielen Dingen einfach keinen Sinn mehr.

    Die Begegnung mit anderen Menschen sind anstrengend und alles fällt unendlich schwer.

    Es ist, als habe jemand im Kopf einen Schalter umgelegt.








































    © Margot S. Baumann (*1964), Schweizer Lyrikerin und Aphoristikerin