Mein Jürgen, mein Lebensgefährte, hat losgelassen am Montag, den 07.10.19

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  • Liebe Mischi,


    Deine Gedanken sind auch so toll.


    Ach ja natürlich immer von dem Standpunkt aus dem wir glauben.

    Für mich ist Gott soviel mehr, über unsere Welt hinaus....wir werden es erst irgendwann wissen.


    Vlg. Linchen

  • Post by Mischi ().

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  • am 07.10.2019 ist mein Jürgen gegangen. Man sagt, nach einem oder zwei Jahren wird es einfacher. Bei mir nicht! Es ist so hart, ich wein seit diesem Tag, täglich, um ihn. Jeden Tag und bin froh, hier das schreiben zu können. Dieses Forum hat mir geholfen! Ich darf gar nicht dran denken, wie er jetzt aussieht, da unten in der kalten Erde, aber muss ständig dran denken, am liebsten ihn rausholen, was noch da ist, und weggehen und nie wieder loslassen. Ich weiss, es ist krass, aber das sind meine Gedanken. Er ist doch mein Alles, meine Liebe, mein Trost, mein Beschützer, mein Halt. Seitdem Du weg bist, Jürgen, bin ich wieder haltlos wie ein Blatt im Wind und das mein ich auch so. Wenn man die Liebe seines Lebens verliert, ich war seit meiner Kindheit auf der Suche, als ich Jürgen kennengelernt habe, hab ich aufgehört zu suchen, denn ich hab ihn gefunden, meine Seelenliebe.


    Hab Dich bis zum Schluss gepflegt, damit Du nur ja nicht in ein Heim musst, was deine Tochter ja immer wollte, aber ich hab um dich gekämpft, wie eine Löwin. Soviele Krankenhausbesuche, ich war immer, immer bei Dir, nach diesen Narkosen, ab da hast du abgebaut, warst auch mal in Kurzzeitpflege, auch da hab ich Dich rausgeholt, du solltest doch daheim sein, in deiner Wohnung, mein Herz. Ich hab an Deinem Hals Dich eingeatmet und das war so schön, Du riechst so herrlich gut, hab Dich an der Wange geküsst und Du lächelste und sagtest: ach, Butzele. Ich hab mich auf Deinen Schoss gelegt und hab nur gesagt: ach Jürgen, Du legtest Deine Hand auf meine Schulter, wir waren wie zwei Kinder, die wussten, daß es nicht mehr besser wird, und wir doch so sehr aneinander hängen.

  • Ach Ange,

    ich kann dich so gut verstehen.

    ihr beide habt gekämpft um bei einander zu bleiben.

    Du hast alles getan was in deiner Macht stand und vielleicht noch viel mehr.

    Du hast viel Kraft aufgebracht bis heute,da darfst du auch um deine Liebe weinen,

    auch nach 2 Jahren.

    :24::30:

  • Liebe Ange,


    es war ein schwerer Weg den Du Ihr gegangen seid, selbst das Wissen darüber doch die Hoffnung stirbt zuletzt dann wenn es verloren ist.


    Deine Gedanken verstehe ich gut.....es ist ein Gedanke doch er ist und bleibt verloren als Mensch.

    Das was er war seine Seele seine Liebe das ist bei Dir.

    Was da liegt ist nur die Hülle die ihn umgab.

    2 Jahre sind keine Zeit und Zeit existiert für uns sowieso nicht, unsere Zeitrechnung ist eine ganz andere und das unterscheidet uns von den anderen Menschen da draußen.


    Ich nehme Dich in den Arm.:30:


    Vlg. Linchen

  • am 07.10.2019 ist mein Jürgen gegangen. Man sagt, nach einem oder zwei Jahren wird es einfacher. Bei mir nicht! Es ist so hart, ich wein seit diesem Tag, täglich, um ihn. Jeden Tag und bin froh, hier das schreiben zu können. Dieses Forum hat mir geholfen! Ich darf gar nicht dran denken, wie er jetzt aussieht, da unten in der kalten Erde, aber muss ständig dran denken, am liebsten ihn rausholen, was noch da ist, und weggehen und nie wieder loslassen. Ich weiss, es ist krass, aber das sind meine Gedanken. Er ist doch mein Alles, meine Liebe, mein Trost, mein Beschützer, mein Halt. Seitdem Du weg bist, Jürgen, bin ich wieder haltlos wie ein Blatt im Wind und das mein ich auch so. Wenn man die Liebe seines Lebens verliert, ich war seit meiner Kindheit auf der Suche, als ich Jürgen kennengelernt habe, hab ich aufgehört zu suchen, denn ich hab ihn gefunden, meine Seelenliebe.


    Hab Dich bis zum Schluss gepflegt, damit Du nur ja nicht in ein Heim musst, was deine Tochter ja immer wollte, aber ich hab um dich gekämpft, wie eine Löwin. Soviele Krankenhausbesuche, ich war immer, immer bei Dir, nach diesen Narkosen, ab da hast du abgebaut, warst auch mal in Kurzzeitpflege, auch da hab ich Dich rausgeholt, du solltest doch daheim sein, in deiner Wohnung, mein Herz. Ich hab an Deinem Hals Dich eingeatmet und das war so schön, Du riechst so herrlich gut, hab Dich an der Wange geküsst und Du lächelste und sagtest: ach, Butzele. Ich hab mich auf Deinen Schoss gelegt und hab nur gesagt: ach Jürgen, Du legtest Deine Hand auf meine Schulter, wir waren wie zwei Kinder, die wussten, daß es nicht mehr besser wird, und wir doch so sehr aneinander hängen.

    Liebe Ange, ich war leider am 7. nicht online, aber ich möchte dir eine ganz liebe Umarmung schicken! :30:

    2 Jahre sind lang und auch kurz, du hast deine grosse Liebe verloren, das tut auch nach 2 Jahren noch immer sehr weh! :30:

    LG Andrea

  • Liebe Ange,💝💕


    ich habe eben gelesen dass du Robert geschrieben hast und hoffe dass es dir gut geht

    und dass du gesund bist.

    Ich habe mich wirklich gefreut, wieder einmal von dir zu hören.🎈 🌟


    ganz liebe Grüße

    Maike

  • Mir gehts nicht gut, wie auch, es hört einfach nicht auf diese tiefste Trauer und Sehnsucht und Vermissen. Aber Euch gehts ja auch nicht anders. Immer noch täglich Tränen, täglich und Verzweiflung. Liebe Grüße von Ange. Danke Maike.

  • Liebe Ange, ich bin auch nur am heulen und die scheiß Sehnsucht und das Heimweh....ich laufe daheim umher wie von der Tarantel gestochen und komm von einem Karusell ins nächste und das Vermissen dreht seine Runden und nichts kommt dabei raus.

    Ach, ich weiss auch nicht.

    Zu wissen dass es nicht nur mir so geht , macht es auch nicht besser.

    Ich drücke dich und denk an dich.

    Waltraud

  • Wenn man überlegt, was mit diesen Hunderttausenden Juden passiert ist, diese Menschen, die qualvoll entweder hingerichtet, getötet wurden, ohne dass sie was dafür konnten. Männer, Frauen, Kinder, sind entzweit worden, getrennt auf Waggons in die Hölle gefahren, manche wurden sogar von Hunden zum Fraß hingeworfen. Wie haben diese Angehörigen das verkraftet?? Ich weiss, wir haben selbst zu Verkraften, durch einen Tod, aber wie haben die das verkraftet? Es tut weh ohne Ende, dies vorzustellen. Da werd ich demütig und denk positiv: Mein Jürgen musste das nicht aushalten, Gott sei Dank. Denn in dieser Coronakrise, da sterben Menschen alleine, vielleicht noch ein Telefonat.

  • Liebe Ange,


    sie haben weil sie mussten für viele ging es um das eigene Überleben sowohl während dessen als auch danach.


    Schau Dir das Ende von Schindlers Liste an, die nächsten Generationen der sogenannten Schindler Juden.

    Schau Dir bei Markus Lanz die 100 jährige an und höre Ihre Geschichte eine der letzten Zeugen dieser Zeit, dann versteht man.....loslassen werden sie nie können.

    Sie lebte bis 2010 in NewYork kam mit 90 Jahren zurück nach Berlin und ist an Schulen unterwegs was für eine Frau.


    Vlg. Linchen

  • Es tut unendlich weh. Mein Jürgen, er war meine einzigste und ewige Liebe meines Lebens, ist tot. Durch Medium-Kontakte erfahre ich immer wieder von ihm, was er mir zu sagen hat. Aber er ist nicht mehr da. Man schreibt, man freut sich auf das Wiedersehen, aber: es wird nie mehr so sein wie hier auf dieser Welt. Nie mehr ihn riechen, ihn spüren, in seine Arme und nie mehr loslassen,in seiner geliebten roten Jacke ihn vor mir sehen, ihn drücken, liebkosen. Ich hab seit langem so viel Liebe in meinen Händen, ich würd ihn überschütten mit meiner ganzen Zärtlichkeit, die ich besitze. ich find keine Worte, wie unfassbar das alles ist, auch zwei Jahre nun danach! Ich weiss, wieviel Elend alles in der Welt passiert, aber: das schmälert nicht meinen immensen Schmerz, meine Sehnsucht nach ihm. Und ich weiss: Es wird nie mehr so sein wie hier, denn das Wiedersehen: wie soll das sein, wir wissen es nicht. Irgendwie anders, und da weiss ich nicht, ob ich mich drauf freuen soll, denn das Hier mit ihm wird es nicht mehr geben. Aber ja, es ist ein kleiner Trost, mehr auch nicht.


    Musst halt mal wieder schreiben, ihr alle Lieben, hab sonst eben niemand, dem ich das mitteilen kann, und der das auch versteht. Ich konnt übrigens immer noch nicht an sein Grab, wahrscheinlich noch immer nicht realisiert, daß er tot ist, unwiederbringbar, denn auch seine Hülle im Grab lieb ich ohne Ende, alles von ihm. Wir beide waren unser Leben lang auf der Suche. Dann haben wir uns in diesem Leben treffen dürfen, Gott sei es gedankt. Dann waren wir zuhause, daheim.


    Ange