und plötzlich blieb die Welt stehen

  • Danke liebe Rienchen, das Thema ist am Tisch, und daher auch ungefragt anzusprechen.


    Es ist so das ich manchmal eben Angst vor dem nächsten Schritt habe. Wenn er dann getan ist, läuft alles ohnehin wie von selbst. Für mein Gefühl, mach ich viel zu wenig was meine Arbeit betrifft, und viel zu viel was meine Entspannung betrifft. Also da hapert es auf keinen Fall. Den Mittelweg zu finden, das ist die Kunst.


    Das ist das all jährliche Anfangs Szenario, des alles alleine entscheiden müssen's. Wenn der Karen mal rollt, dann rollt er. Ich lasse euch nur Teil haben, an meinem un wohl sein, das ist der unterschied zu letztem Jahr. Und das wiederum nur deshalb, weil ich keinen sonst habe, dem das interessiert. Und reden, reden, reden sagtest du.


    Ich rede.;)


    Liebe Grüße:24:

  • Ach Rienchen :30::24:. Es tut so weh und man wünscht sich nichts sehnlicher, als die Zeit zurückzudrehen :13:.

    So ein wunderschönes Foto von deinem Schatz.


    Ich umarme und halte dich,

    herzlichst Kerstin

    Ich fürchte nicht die Dunkelheit dort draußen, es ist die Dunkelheit in meinem Herzen, die mir Angst macht.

  • Ach liebes Rienchen 💜🌷


    Ich umarme dich mal ganz doll.

    Ich verstehe sssssoooooo gut, was du schreibst...

    Die täglichen Gedanken und Hinterfragungen... und am Ende keine Lösung.

    💜🌸💜🌸💜🌸💜Pia

  • :24::24::24:

    Und jetzt einfach mal hinsetzen, das Sofa genießen und nicht an eine Zukunft denken, die so weit weg ist, dass sie niemand sehen kann.


    Was ist heute? Magst du heute nach der Arbeit einfach mal die Beine hochlegen? Ich bin dabei :30: Ich stell dir was zu trinken hin, was möchtest du? Ich hol dir was immer du möchtest. Nichts? Na, dann probieren wir doch den Tee, den ich neulich besorgt hab, Orangenblüten, klingt zumindest gut… Lass doch mal die Welt einfach sein, wie sie ist….. :30::30:

  • Liebes Rienchen :24:,

    ich kann so gut nachvollziehen, was du schreibst.

    Da gibst du dir so viel Mühe, versuchst positiv zu denken, was für dich zu tun und letztlich ändert es an

    der Situation doch nichts. Alleine wieder Freude am Leben zu finden ist eben verdammt schwer.

    Gerade wenn man nicht mehr jung ist, wie wir. In jungen Jahren sieht man das Leben mit ganz anderen

    Augen, man ist viel sorgloser und macht sich nicht so viele Gedanken um alles.


    Wenn man ein glückliches Leben hatte und dann wird einem der wichtigste Mensch plötzlich entrissen

    und mit ihm das ganze so geliebte gemeinsame Leben, dann ist irgendwie alles weg, was unser Leben

    mal ausgemacht hat. Wie soll, wie kann man es schaffen, sich nochmal ein neues, völlig anderes Leben

    aufzubauen, an dem man dann wieder Freude und Erfüllung findet? Ich weiß es auch nicht Rienchen :30:.

    Alleine macht das Leben keinen Spaß, wenn man es immer gewohnt war, einen lieben Partner an seiner

    Seite zu haben, mit dem man jede Freude und auch alles andere teilen konnte.


    Einen neuen Partner in Erwägung ziehen, mit dem unser Leben vielleicht wieder schön werden könnte ... ,

    den Gedanken hatte ich auch schon. Anfangs war für mich klar, dass ich das keinesfalls möchte. Aber jetzt

    nach 18 Monaten Einsamkeit merke ich, ich kann das nicht, ich schaffe das nicht, immer alleine zu leben.

    Aber sich in unserem Alter (ich bin 59 geworden) nochmal auf einen neuen Partner einlassen, der definitiv

    so ganz anders sein wird, der dann auch nicht mehr jung ist und wo altersbedingt die Wahrscheinlichkeit sehr

    hoch ist, dass ein neues "Glück" vielleicht auch nicht von langer Dauer ist ?


    Die Angst, man müsste vielleicht nochmal einen Partner betrauern, die ist bei mir extrem groß. Nochmal schaffe

    ich das nicht. Und ob man es in unserem Alter tatsächlich schafft, sich nochmal auf einen ganz anderen Menschen

    als Partner einzustellen, ob man es schafft, sich auf alles einzulassen, was eine neue Partnerschaft ja verlangt und

    all das mit seiner Lebensliebe im Herzen, ich weiß nicht ob sowas funktioniert.


    In die Waagschale gelegt gibt es für mich viel mehr, was ich auf die Nein- Seite packe und wirklich nur eines, was

    mir für die Ja- Seite einfällt - der Wunsch, endlich nicht mehr alleine durchs Leben gehen zu müssen.


    Herzlichst, Kerstin

    Ich fürchte nicht die Dunkelheit dort draußen, es ist die Dunkelheit in meinem Herzen, die mir Angst macht.