Ich bin alleine

  • Liebe Sommermond,


    ich möchte auch gerne mal zu dir kommen und dich ganz liebevoll in den Arm nehmen :30:.

    Unsere Gefühlswelt hat sich wohl irgendwie verselbstständigt und so sehr man es sich auch

    wünscht dass der Schmerz weniger, erträglicher wird, es gibt immer wieder mal Zeiten, wo man ganz tief

    ins Trauerloch zurück rutscht. Mir geht es zur Zeit leider auch wieder so.

    Ich wünsche dir und auch allen anderen Lieben hier, dass endlich wieder ein bisschen Sonne in unsere

    Herzen scheint <3<3<3.


    Herzlichst, Kerstin

    Ich fürchte nicht die Dunkelheit dort draußen, es ist die Dunkelheit in meinem Herzen, die mir Angst macht.

  • Liebe Kerstin, liebe Bine,

    Ihr schenkt tröstende Worte, denen Ihr selber bedürft.

    Der Himmel hatte heute viele Farben und die Sonne hat tatsächlich einmal kurz vorbeigeschaut. Ein unerwarteter Sonnenstrahl ist für mich immer ein Zeichen, dass Änderung möglich ist.

    Lasst Euch herzlich und dankbar umarmen von mir.

    Liebe Grüße

    Sommermond

  • Danke für deine liebe Umarmung liebe Sommermond <3:24:, tut immer soooooooooo gut.

    Liebe Grüße, Kerstin

    Ich fürchte nicht die Dunkelheit dort draußen, es ist die Dunkelheit in meinem Herzen, die mir Angst macht.

  • Liebe Kikiro,

    ganz lieben Dank für dieses wunderschöne Bild, in dem ich ein Ebenbild der Zwillingsgemeinschaft erkenne.

    Gestern habe ich, mitten im Januar

    Unkraut gerupft und musste an Dich denken.

    Liebe Heidemarie,

    auch für mich wirken diese Bäume wie einer. Seid ihr eineiig?

    Liebe Verbündeten,

    sich an dir Hand nehmen ist eine echt tröstend Erfahrung. Dieses Gefühl habe ich hier im Forum.

    Alles Liebe

    Herzensgrüsse von mir

    Sommermond

  • Liebe Sommermond,

    Ja wir sind eineiig. Aber schon nach der mittleren Reife getrennt. ( 16 Jahre alt ) Meine Schwester ist 300km weit weg in Bad Harzburg auf eine Schule geschickt worden und hat Arzthilfe gelernt. Dort hat sie mit 17 ihren späteren Mann kennen gelernt. Danach hat sie in Münster MTA gelernt. Ich habe eine Schule in Dortmund besucht und habe dann in Essen studiert. Da sie geheiratet hat und 2 Kinder bekam immer mehr als 100km entfernt haben wir uns unterschiedlich entwickelt.

    Aber wir telefonieren oft. Und wenn wir zusammen sind ist es wie früher.

    Ralfsheidemarie

  • Diese beiden Bäume sind miteinander gewachsen. Haben sich ihrer inneren "software" nach entwickelt.

    Haben Wasser aus der Erde getrunken und Licht von der Sonne aufgenommen. Irgendwann haben sich die Zweige berührt. Und von da an wuchsen sie zur Seite des jeweils anderen Baumes hin anders als ständen sie alleine. Von da an wurden sie "wie ein Baum" von der Sonne angestrahlt. Und wuchsen weiter, miteinander.

    Würde nun ein Baum krank oder vom Blitz getroffen und würde plötzlich verschwinden sein, dann würde der noch lebend Baum zu der Seite hin, wo vorher der andere stand deformiert aussehen. Denn er war ja nicht überall vom Licht getroffen worden und hat seine Zweige unter Berücksichtigung des Anderen entwickelt. Miteinander.

    Und so deformiert ist Mensch, wenn ihm nach langen Jahren der Partner entrissen wird.

    Deshalb ist dieses Bild für mich romantisch. Aber ich sehe auch sofort.... Die Verletzlichkeit des Einzelnen darin.

    😢 Je früher miteinander gewachsen um so größer die Wunde. Um so länger die Zeit, die es braucht um sich rundum weiter zu entwickeln. Eine Deformation bleibt immer sichtbar.

    Aber solche Bäume sehen oft sehr interessant und ungewöhnlich gewachsen aus.

    Ralfsheidemarie


    PS...... für mich ist das Licht im Vergleich zum Menschen die Aufmerksamkeit, die Liebe, die Wertschätzung........

  • Liebe Heidemarie,

    biologisch kann das so gesehen werden, in Bezug auf die Bäume. Ja, die Wunde ist besonders groß, wenn die Fläche des Zusammenseins früh angelegt ist. Ich glaube, dass die Seelen sich nicht trennen,

    wenn einer früher geht.

    Liebe Grüße

    Sommermond

  • Oh Ralfsheidemarie, du hst das mit den mit- und ineinander gewachsenen Bäumen und den Vergleich zu den

    Menschen- Partnerschaften so schön beschrieben, das geht mir ganz tief ins Herz :24:<3.

    Ich fürchte nicht die Dunkelheit dort draußen, es ist die Dunkelheit in meinem Herzen, die mir Angst macht.